Leitlinien des pädagogischen Ansatzes EEC (Early Excellence Centers)

Sechs Leitlinien bilden das Fundament des pädagogischen Ansatzes EEC. Von dieser Basis aus werden Early Excellence Centers entwickelt:

  1. Jedes Kind ist exzellent. Exzellenz wird hier nicht im elitären Sinne verstanden,  sondern in einem inklusiven. Ausnahmslos jedem Kind - mit oder ohne Behinderung, mit oder ohne Migrationshintergrund, aus Familien in Armutslagen, aus gut situierten Familien, aus bildungsinteressierten oder bildungsfernen Familien, aus Ein-Eltern-, Klein- oder Patchworkfamilien – muss in Bildungsprozessen ermöglicht werden, sich bestmöglich, also exzellent, zu entwickeln. EEC strebt somit an, einen konkreten Beitrag zur Weiterentwicklung von Bildungsgerechtigkeit im Bereich der Elementar- und Kindheitspädagogik zu leisten.
  2. Eltern sind Experten ihrer Kinder. Eltern und Fachkräfte der Elementarpädagogik begegnen einander in der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft auf Augenhöhe.
  3. Elementarpädagogische Bildungsinstitutionen nach dem EEC-Ansatz arbeiten gemeinwesenorientiert.
  4. Der Early Excellence Ansatz ist explizit auf demokratische Teilhabe hin angelegt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Eltern, Angehörige, Kinder sollen in den Centers auf vielfältige Weise, auf struktureller Ebene, durch Bildungsangebote, Unterstützungsangebote und durch Empowerment Ermutigung erfahren, konkret Einfluss zu nehmen auf ihre Lebenswelt, auf ihre Arbeitswelt, auf ihre Bildungsentwicklung,  auf die Förderung ihrer Gesundheit.
  5. Der EEC Ansatz geht davon aus, dass Vielfalt als Gewinn betrachtet werden kann. Es wird positiv vom Faktum der äußeren und inneren Heterogenität von Menschen in unterschiedlichen Lebensverhältnissen ausgegangen.
  6. Der EEC Ansatz erhebt einen hohen Anspruch an die Qualität der pädagogischen Arbeit. So tragen Fortbildungen und Praxisforschung zu einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der Qualität in elementarpädagogischen Einrichtungen, die sich am Qualitätskonzept EEC ausrichten, bei.