Informationen zur Fakultät und dem Standort Göppingen

1988: Erster Studiengang in Göppingen

Aufgrund der räumlichen Enge in Esslingen hat der Ministerrat des Landes im Jahre 1987 den Beschluss gefasst, die Außenstelle Göppingen der Hochschule Esslingen zu gründen. Durch das große Engagement aller Beteiligten konnten im Jahre 1988 die ersten Studierenden in Göppingen ihr Studium beginnen: im Fachbereich “Maschinenbau / Fertigungssysteme (MS)”, welcher der bestehenden wirtschaftlichen Struktur der Region Rechnung tragen sollte sowie im Fachbereich “Mikroelektronik/Mikromechanik (MM)”, welcher von Beginn an auf einen der größten Wachstumsmärkte der Zukunft, die Mikrotechniken ausgerichtet war.

Es entstand durch Investitionen von über 10 Mio. DM (5,1 Mio. Euro) eine für Fachhochschulen einmalige Laborlandschaft, in deren Mittelpunkt das maschinenbaulich ausgerichtete Labor Fertigungsautomatisierung sowie das mikrotechnisch ausgerichtete Labor Mikroelektronik standen. Zentraler Bestandteil des letzteren und einmalig für Fachhochschulen ist hierbei der Reinraum mit einer Nutzfläche von rund 250 Quadratmeter welcher auch Kristallisationspunkt für die weitere Entwicklung und Neustrukturierung bis hin zum bevorstehenden Ausbau des Standortes in Richtung der Mikrosystemtechnik werden sollte.

Heute: Mechatronik und Elektrotechnik

Heute zählt die Fakultät Mechatronik und Elektrotechnik in Göppingen zu einer der besten in Deutschland. Das wird durch unabhängige Rankings und Umfragen unter Personalchefs immer wieder bestätigt.

Die Mechatronik ist der Kernpunkt der Lehre an der Fakultät - hier können sich die Studierenden spezialisieren und werden so in sieben Semestern zu gefragten Ingenieuren ausgebildet, die für die Herausforderungen der Unternehmen in der Industrie gut gewappnet sind.

Mechatronik ist die Kombination aus Mechanik, Elektronik und Informatik - alle Disziplinen werden in der Lehre und in der Forschung am Standort Göppingen berücksichtigt.