Landes-Ministerialdirektorin besucht Standort Göppingen

Dr. Simone Schwanitz, Ministerialdirektorin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, hat sich die Labore der Hochschule Esslingen am Standort Göppingen angesehen.

Dr. Simone Schwanitz hat die Labore am Standort Göpppingen besucht.

Sichtlich beeindruckt von den zukunftsweisenden Projekten zeigte sich Dr. Simone Schwanitz von der Ausstattung der Labore und Einrichtungen der Hochschule Esslingen am Standort Göppingen. Hier sind die Fakultäten „Mechatronik und Elektrotechnik“ sowie „Wirtschaftsingenieurwesen“ untergebracht. Rektor Professor  Bernhard Schwarz erklärte der Ministerialdirektorin aus dem Wissenschaftsministerium Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, wie wichtig die hochmodernen Geräte sind, die in der Lehre und in der Forschung an der Hochschule in Göppingen eingesetzt werden. „Wir arbeiten sehr eng mit der Industrie zusammen, die immer wieder durch großzügige Spenden und finanzieller Unterstützung die Anschaffung von Apparaten und Maschinen fördert“, berichtet der Rektor. Anders sei eine solch vorbildliche Ausstattung kaum möglich. Diese sei aber sehr wichtig, damit die Lehre für die angehenden Ingenieure so ist, dass sie für das spätere Berufsleben bestens vorbereitet werden. So sei der Schwerpunkt der regenerativen Energien in den vergangenen Jahren stark gewachsen und wird immer weiter mit entsprechenden Vorlesungen unterstrichen. Bei ihrem Rundgang durch die Hochschule hat sich die Ministerialdirektorin unter anderem eine so genannte Redox-Flow-Zelle erklären lassen. Mit dieser Technik ist es möglich, Strom zu speichern. Aber auch das Modell eines Windkraftwerks und einer Solarfeldnachführung hat das Interesse der Politikerin geweckt. Dass die Hochschule auch im Bereich der Fahrzeugelektronik stark ist erklärte Prof. Jürgen Minuth, Leiter des Labors Elektrotechnik, anhand eines Laboraufbaus eines Daimler-Fahrzeugs mit Originalteilen und Steuergeräten. Im Bereich der Automatisierungstechnik berichtet Prof. Karl-Heinz Kayser eine automatische Fertigungsanlage, in der mehrere Roboter verbaut sind. An dieser Anlage lernen die Studierenden sehr praxisnah Technik kennen. Die Ministerialdirektorin zeigte sich von dem vergleichsweisen kleinen Standort in Göppingen mit seiner „hervorragenden Ausstattung und Laborlandschaft“ beeindruckt. Am Rande des Besuchs in Göppingen hat sich die Politikerin bei Vertretern der Hochschule Esslingen über aktuelle Bildungsthemen informiert. „Es war ein sehr interessanter und konstruktiver Informationsaustausch“, freut sich Rektor Bernhard Schwarz