Industriemesse: Die berufliche Zukunft fest im Blick

Zahlreiche Besucher und reges Interesse bei der Industriemesse der Hochschule Esslingen am Campus Göppingen.

Großes Interesse bei der Industriemesse in Göppingen.

 „Generell ist uns die Zusammenarbeit mit der Hochschule sehr wichtig, es sind auch schon einige Studenten bei uns gewesen für Abschlussarbeiten oder ähnliches“, sagt Personalreferentin Claudia Kießling von der Göppinger Firma Kleemann. Neben Praktika und Plätze für Abschlussarbeiten, gab es für die Studierenden auf der Industriemesse am Campus Göppingen auch die Möglichkeit, sich langfristig über Jobperspektiven zu informieren und mit potenziellen Arbeitgebern in Kontakt zu treten.

Rund 60 Firmen dabei

Dazu waren rund 60 Firmen bei der eintägigen Veranstaltung vor Ort und beantworteten viele Fragen. „Für die Studierenden ist es eine einzigartige Gelegenheit, mit den Personalverantwortlichen ins Gespräch zu kommen. Diese Gelegenheit haben die angehenden Ingenieure auch genutzt und sich informiert“, sagt Professor Friedrich Gutfleisch, Dekan der Göppinger Fakultät Mechatronik und Elektrotechnik der Hochschule Esslingen. Die Absolventen seien für den Beruf bestens qualifiziert, so dass sie bei den Unternehmen in der Region, aber auch darüber hinaus gefragt sind, berichtet Professor Gutfleisch. Das weiß auch Professor Christian Cseh, Dekan der Fakultät Wirtschaftswissenschaften in Göppingen: „Die Unternehmen brauchen Ingenieure für die Praxis – darum werben sie am Campus Göppingen für sich als Arbeitgeber, die Karriereperspektiven bieten.“ Der enge Dialog mit den Firmen und deren Anforderungen sei der Hochschule wichtig, um für die Zukunft bestens ausgebildete Absolventen zu haben, die in den Firmen sofort eingesetzt werden können.

Regionale Firmen im Fokus

Das wissen auch die Firmenvertreter und kommen aus dem ganzen Bundesgebiet in die Hohenstaufenstadt. Im Fokus liegen aber die lokalen und regionalen Unternehmen. „Es ist wichtig, präsent zu sein und frühzeitig mit den Studierenden in Kontakt zu treten“, sagt Irene Busch von der Firma JW Fröhlich. Die Firma aus Leinfelden bietet Abschlussarbeiten und Werkstudentenplätze für die Bereiche Elektrotechnik und Maschinenbau an. Auch die Firma Erni aus Adelberg war in diesem Jahr mit dabei und hat ebenfalls Abschlussarbeiten aber auch Praktikumsplätze zu vergeben. Betha König weiß, wie wichtig es ist, sich an Hochschulen zu präsentieren: „So bietet sich frühzeitig die Möglichkeit, mit interessierten Studierenden in Kontakt zu kommen und sich als Unternehmen sowie als Arbeitgeber zu präsentieren.“

Von: Marie-Christin Zepf