Mexikanischer Wirtschaftsminister besucht Campus Göppingen

Eine hochrangige Wirtschaftsdelegation um Fernando Turner, Wirtschaftsminister des mexikanischen Bundesstaats Nuevo Leon, hat den Campus Göppingen der Hochschule Esslingen besucht.

Eine hochrangige Delegation aus Mexiko war am Campus Göppingen.

Die Hochschule Esslingen pflegt enge Beziehungen zur mexikanischen Universität Tec de Monterrey – und darum haben es sich Hochschulvertreter und eine hochrangige Wirtschaftsdelegation nicht nehmen lassen, den Campus Göppingen der Hochschule Esslingen zu besuchen. Dort haben sich die Experten unter anderem die aktuelle Forschungsplattform zur Industrie 4.0 angeschaut und sich über die Arbeit der Hochschule informiert.

Partnerschaft soll ausgebaut werden
Der Bundesstaates Nuevo Leon ist eine der wichtigsten Wirtschaftsregionen Mexikos und hat sich zum Ziel gesetzt, die führende Region auf dem Gebiet der „Industrie 4.0“ zu werden. Hierfür soll eine Partnerschaft mit Deutschland aufgebaut werden, wo von den Bundesministerien für Wirtschaft und für Forschung eine gemeinsame Plattform Industrie 4.0 errichtet wurde. Ziel der Delegationsreise war es, die deutschen Aktivitäten kennenzulernen und zu verstehen, um zügig vergleichbare Strukturen zu entwickeln und einen weitere Brücke zwischen Mexiko und Deutschland zu errichten.

Die 25-köpfige Gruppe aus Mexiko hat die Geschäftsstelle „Plattform Industrie 4.0“ des Bundeswirtschaftsministeriums sowie Unternehmen wie Continental, Kuka oder Festo besucht. Mit großem Interesse wurde spontan auch der Campus Göppingen ins Reiseprogramm aufgenommen, der eine von Festo geprägte Fertigungsanlage im Labor für Automatisierungstechnik in Aktion aufgebaut hat.

Forschungsprojekt vorgestellt
Begrüßt wurden die Gäste von Dekan Professor Rainer Würslin, der neben der Hochschule und deren Campus Göppingen die enge Vernetzung mit der Industrie darstellte. Prof. Georg Schmidt stellt den Gästen die vielfältigen internationalen Kontakte sowie das für ausländische Studierende sehr attraktive „English Package“ der Fakultät vor. Professor Karl-Heinz Kayser erläuterte danach im Rahmen eines Laborrundgangs die Aktivitäten der Hochschule im Bereich der Industrie 4.0, die hier eine führende Position einnimmt. Insbesondere wurde auf die landesweite Transferplattform Industrie 4.0 eingegangen, die auf einer Initiative der Hochschule Esslingen beruht. Ziel ist die Unterstützung kleinerer und mittelständischer Unternehmen, die üblicherweise selbst kaum die Möglichkeiten haben, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Die Transferplattform bietet an den Standorten Esslingen und Göppingen hier eine stark nachgefragte Möglichkeit der Beratung und Unterstützung.

Exklusiver Hochschulbesuch
Die Hochschule Esslingen war die bundesweit einzige Hochschule, welche auf der einwöchigen Rundreise der Delegation besucht wurde. Neben fachlichen Anknüpfungspunkten konnten Unternehmen dafür gewonnen werden, Auslandaufenthalte der hiesigen Studierenden in Mexiko zu unterstützen.Angeregt wurde der Besuch durch den früheren Rektor Professor Bernhard Schwarz, der aufgrund seiner langjährigen Verbindungen zu Mexiko, insbesondere der führenden Universität Tec de Monterrey sowie vielen Unternehmen, die Reise begleitet hat. Diese Kontakte und der Besuch belegen den exzellenten internationalen Ruf der Hochschule Esslingen und insbesondere der hiesigen Mechatronik.