Forschung im Bereich Industrie 4.0

Das Landesministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau hat mehreren Hochschulen jüngst zwei Millionen Euro für die Forschung und Entwicklung zum Thema Industrie 4.0 zur Verfügung gestellt. Auch in Göppingen wird es dazu Projekte geben - der Göppinger Landtagsabgeordnete Peter Hofelich gehört zu den Initiatoren.

Im Automatisierungstechnik-Labor am Campus Göppingen.

In den Laboren  der Göppinger Fakultät Mechatronik und Elektrotechnik sowie der Esslinger Fakultät Maschinenbau der Hochschule Esslingen werden künftig noch mehr geförderte Projekte realisiert werden können, berichtet der Dekan der Göppinger Fakultät, Professor Rainer Würslin. Das Thema Industrie 4.0, also die flexible Vernetzung innerhalb eines Produktionsprozesses, sei schon seit vielen Jahren Thema in Göppingen. Nun können diese Ideen noch intensiver verfolgt werden, berichtet Würslin. Die angewandte Forschung werde eng mit der Industrie verbunden sein – so kommen die Ergebnisse rasch in der Wirtschaft an, weil meist schon konkrete Aufgaben gelöst werden. Die neue Transferplattform Industrie 4.0 der Hochschulen Esslingen mit ihren Campus in Göppingen und Esslingen sowie den Hochschulen Aalen und Reutlingen, die bei diesem Projekt mit der Steinbeis-Stiftung kooperieren, sollen insbesondere den kleinen und mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit bieten, Expertenwissen rund um das Thema Industrie 4.0 abzurufen. Dabei geht es hauptsächlich um Herausforderungen bei der Vernetzung von Prozessen und Standorten sowie um das „Internet of Things“, also der Kommunikation zwischen für die Produktion relevanter Komponenten. Auch die Themen Datensicherheit und Geschäftsmodelle spielen in der digitalisierten Arbeitswelt eine große Rolle.

Peter Hofelich MdL hat das Projekt mitinitiiert
Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut übergab jüngst den Förderbescheid an die Partner. Der Göppinger Landtagsabgeordnete Peter Hofelich (SPD) hat in seiner Zeit als Staatssekretär das Projekt mit initiiert und freut sich, dass es nun auch dem im Landkreis und an der Hochschule in der Hohenstaufenstadt ankommt: „Ich freue mich, dass ich für ein neuartiges und sicher wegweisendes Projekt mit den Weg bereiten konnte. Es war kein einfaches, aber am Ende gelungenes Zusammenspiel von mehreren Hochschulen der Region“, sagt Peter Hofelich. Auch in Zukunft will er das Projekt begleiten und insbesondere auch bei den Firmen in der Region für eine Zusammenarbeit mit der Hochschule in Göppingen werben – das lohne sich auch bei kleineren Forschungsprojekten und Innovationen, die im Bereich der Automatisierungstechnik und Industrie 4.0 entstehen sollen.