Maschinenbauingenieur Eugen Eisenmann

1911-1991

Absolvent 1936

1929 - 1933 Schlosserlehre u. Ingenieurpraktikum (Daimler-Benz AG)

1936 - 1938 Fertigungsingenieur in einer Kolbenfabrik (Kolben-Mahle)

1938 Organisator u. Leiter Ruwenzori- und Kilimandscharo-Expedition

1939 - 1942 Techn. Leiter in einer Tempergießerei (Gross & Fröhlich)

1943 Kriegsfreiwilliger in einer Gebirgsjäger-Division

1945 als Verwundeter zur ausgebombten Familie zurückgekehrt

1945 - 1948 Verkaufsrepräsentant für Maschinen und Werkzeuge

1948 Mitbegründer eines Ingenieurbüros

1948 - 1951 Grundlegende Untersuchungen zur techn. Holztrocknung;
Entdeckung der Holzfeuchte-Kennlinien

1951 Gründung der EISENMANN Maschinenbau KG in Stuttgart, Produktion Holztrockner und Lackieranlagen für die Holz-, später auch die Metall-Industrie

1959 Verlegung des expandierenden Unternehmens nach Böblingen

1960 Aufnahme der Fördertechnik-Produktion

1962 erste EISENMANN-Sonntagsmalerausstellung, später über 20 mal jährlich wiederholt

1965 erste größere Lieferungen an die Automobilindustrie

1966 / 68 Auf- und Ausbau der Umwelttechnik (Abluftreinigungs- und Abwasserbehandlungsanlagen)

1968 Bau der ersten von später weit über 1.000 (damit der weltweit meisten) Pulverbeschichtungsanlagen

1971 Betriebliche Altersvorsorge eingeführt, Bundespreis "Industrie in der Landschaft" für vorbildliche Werksanlagen

1973 Firmeneintritt von Sohn Peter Eisenmann als Mit-Geschäftsführer

1975 Erwerb von Betriebsgelände in Holzgerlingen, wo sukzessiv ein zweites Werk entsteht

1975 Bau der ersten kathodischen Tauchlackieranlage KTL in Deutschland, die neue Maßstäbe beim Korrosionsschutz insbesondere im Automobilbereich setzt, erster Großauftrag Distributionslogistik

1977 Eugen Eisenmann scheidet aus der Geschäftsführung aus. Als ob seines Fachwissens und seines unternehmerischen Weitblicks hochgeschätzter "Seniorchef" begleitet er beratend den weiteren Ausbau des Fertigungsprogramms, die Entstehung von Tochterfirmen u.a. in den USA und die Entwicklung des Unternehmens zu einem der wichtigsten Ausrüster der Automobilindustrie. Auch nach seinem Tode 1991 setzt sich die positive Entwicklung kontinuierlich fort. Mit inzwischen rund 2.600 Mitarbeitern weltweit - über die Hälfte davon Ingenieuren - ist das von ihm gegründete Unternehmen heute einer der international führenden Systemlieferanten für Oberflächentechnik, Umwelttechnik, Förder- und Lagertechnik, keramische Brennlinien und zahlreiche Spezialgebiete der Beschichtungs- und Hochtemperaturtechnik.