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Mehr als ein Drittel der erpressten US Mittelständler haben 2017 an Ransomware-Angreifer gezahlt

Quelle: Batman - Wikipedia

Der amerikanische IT-Sicherheitsanbieter Datto mit Hauptsitz in Norwalk im US-Bundesstaat Connecticut hat kürzlich seinen jährlichen State of the Channel Ransomware Report durchgeführt. Dargestellt wird die rasche Verbreitung von Ransomware und wie Unternehmen, vor allem Mittelständler, darauf reagieren.

Die gute Nachricht ist, dass 2017 zwar weniger Unternehmen Lösegeld als im Vorjahr an digitale Erpresser gezahlt haben. Die schlechte Nachricht ist, dass im Jahr 2016 die gigantische Summe von etwa 300 Millionen Dollar an Ransomware-Erpresser gezahlt wurde. Acht von Zehn kleinen und mittleren Unternehmen gaben an, breit gewesen zu sein, Lösegeld zu zahlen. Zwei Drittel halten sogar Bitcoins für den Fall der Fälle vor. Ransomware-Erpresser fordern Lösegeld in Form von anonymen Bitcoins.

Durch die Verschlüsselung von Datenbeständen resultierten Ausfallzeiten und Datenverluste. Rund drei Viertel der erpressten Unternehmen verzeichneten als Folge eines Ransomware-Angriffs geschäftsbedrohliche Ausfallzeiten. 

Ransomware verschlüsselt alle Dateien auf einem Computer. Die Ransomware-Erpresser fordern Lösegeld für die Herausgabe des Schlüssel zur Entschlüsselung der Dateien. Ransomware-Opfer zahlen das Lösegeld meist vergebens.

Auch Firmen in der Stuttgarter Region waren bereits Opfer von  Ransomware-Erpressern. Die Produktion stand mehrere Tage still bevor der Schaden behoben werden konnte.

Quelle: Datto's State of the Channel Ransomware Report, Oktober 2017