GU-Kolloquium

Die Vorträge finden jeweils um 17.30 Uhr im Gebäude 8, Hörsaal S 8.008, am Standort Stadtmitte der Hochschule Esslingen statt. Veranstalter ist der Fachbereich Gebäude Energie Umwelt (GU).
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Werner Braun,
Tel.: 0711/397-3496, Fax: 0711/397-3449
Email: Werner.Braun-vu(at)hs-esslingen.de

Studenten im Bachelorstudiengang von GU (ehemals VU) benötigen als Prüfungsvorleistung einen Beleg, dass sie an einer bestimmten Anzahl von Vorträgen (insgesamt 9) teilgenommen haben. Sie müssen das Dokument durch eine Unterschrift der dort anwesenden Professoren unterzeichnen lassen. Hier die Vorlage für diesen Nachweis: Fachvortraegeunterschrift

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Kolloquium 2017/2018

 

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Mittwoch, 11. Oktober 2017

Modular Production Building Mannheim: Ein nachhaltiges Produktionsgebäude im pharmazeutischen Umfeld

 

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Brennstoffzellen µKWK – eine Zukunfts- technologie der Gebäudetechnik

 

Mittwoch, 15. November 2017

Quellen, Trinkwassergewinnung und -aufbereitung im nördlichen Schwarzwald

 

Mittwoch, 29. November 2017

Pilotprojekt AktivStadthaus in Frankfurt a. M.: Konzeption, Umsetzung und Betriebsergeb- nisse des ersten großen Mehrfamilienhauses in Effizienzhaus-Plus-Bauweise

 

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Der Rückbau der Kernkraftwerke in Baden-Württemberg – ein Beitrag zur Energiewende

 

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Phosphorrecycling – Mehr Effizienz auf dem Weg von Klärschlamm zu Dünger durch hydrothermale Karbonisierung

 

 

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Kolloquium 2017

 

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Mittwoch, 22. März 2017

Energiecommunity: Bürger machen Energieversorgung

 

Mittwoch, 5. April 2017

Membranbefeuchtung – eine neue Technologie für die Raumlüftungs-Branche

 

Mittwoch, 3. Mai 2017

Wege in die Zukunft des Automobils – Herausforderungen für Aerodynamik,
Energiemanagement und Thermomanagement

 

Mittwoch, 17. Mai 2017

Grosspeter Tower Basel: High-Tech- Energieorganismus mit wärmepumpenbasierter Geothermienutzung und Photovoltaikfassade

 

Mittwoch, 31. Mai 2017

Brennstoffzellen-?-KWK – eine Zukunftstechnologie der Gebäudetechnik

 

Mittwoch, 21. Juni 2017

Innovative In-situ-Sanierungstechnologien für Grundwasserschäden mit leichtflüchtigen chlorierten Kohlenwasserstoffen (LCKW)

 

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Kolloquium 2016/2017

 

Wintersemester 2016/2017

Download als: GU Kolloquium WiSe 2016/2017

 

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Power-to-Gas: Technologie für die Energiewende –
Sektorenkopplung von Strom- und Gasnetz

Dr.-Ing. Ulrich Zuberbühler Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-
Forschung Baden-Württemberg (ZSW), Stuttgart
Power-to-Gas (P2G®) steht für eine Systemtechnologie, Strom aus erneuerbaren Energien in Wasserstoff bzw. Methan umzuwandeln. Das erneuerbare Gas kann in der Gasinfrastruktur transportiert, gespeichert und anschließend in verschiedenen Anwendungsbereichen genutzt werden. Bei Bedarf kann es, z.B. im Blockheizkraftwerk, wieder zur Strom- und Wärmeerzeugung verwendet werden. Die Nutzung von Wasserstoff aus P2G®-Anlagen für den öffentlichen Personennahverkehr und regionale Fahrzeugflotten kann als Keimzelle für eine überregionale Wasserstoffmobilität dienen. Für die kurzfristige Umsetzung wirtschaftlicher Betriebsmodelle fehlen derzeit noch die Rahmenbedingungen. Langfristig hat P2G das Potential, erneuerbare Energien in die verschiedenen Energieverbrauchsbereiche zu integrieren.

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Die aktuelle Transformation in der kommunalen Energieerzeugung
Dipl.-Ing. (FH) Armin Lewetz, Geschäftsführung Heizkraftwerk Würzburg GmbH, Würzburg
Der klimapolitisch notwendige und mittelfristig auch wirtschaftlich sinnvolle Ausbau von erneuerbaren Energien zwingt die konventionellen Kraftwerke zu einem sehr flexiblen und dynamischen Einsatz. Begriffe wie Betriebsflexibilisierung, technische Mindestlast, rasche Anfahrzeiten und maximale Fernwärmeauskopplung bei niedriger Last werden immer häufiger verwendet. Um den wirtschaftlichen Betrieb aufrecht erhalten zu können, werden die Betriebskosten reduziert, Wartungs- und Instandhaltungsstrategien angepasst, aber auch neue Geschäftsfelder erschlossen. Beim weiteren Ausbau der erneuerbaren Erzeugung liegen die wesentlichen Herausforderungen in der Reduzierung der Investitionskosten und in der Integration der Anlagen in das gesamte System.

Mittwoch, 9. November 2016

Mit grünen Projekten schwarze Zahlen schreiben:
Energieeffizienz in Rechenzentren

Dipl.-Ing. Jörg Trippe, Geschäftsführender Gesellschafter, T.P.I. Trippe und Partner, Karlsruhe
Unser Alltag erfordert immer leistungsfähigere Computer. Diese benötigen jedoch immer mehr Energie. In Darmstadt wurde eines der leistungsfähigsten wissenschaftlichen Rechenzentren der Welt, der Green IT Cube, gebaut. Er wird große Rechenkapazitäten für Experimente an den Beschleunigeranlagen von GSI bereitstellen. Dieses erste Höchstleistungs- Rechenzentrum mit Umweltkühlung ohne Kältemaschine ist durch ein spezielles Kühlsystem besonders energie- und kosteneffizient, weil der Energieaufwand für die Kühlung (15 MW) im Vergleich zu herkömmlichen Rechenzentren sehr gering ist. Anstatt mit Luft kühlt der Green IT Cube seine Rechner mit Wasser. Dadurch entspricht der Energieaufwand für die Kühlung weniger als 7 % der für die Rechner eingesetzten elektrischen Leistung. Bei herkömmlichen Rechenzentren mit Luftkühlung sind dies 30 bis 100 %. Das Projekt wurde für den deutschen „Energy Award“ nominiert.

Mittwoch, 23. November 2016

Digital versus analog? Planungs- und Arbeitshilfen in der HKS-Branche
Harald Riehle, Geschäftsführung IWA - F. Riehle GmbH & Co KG, Denkendorf
Die Digitalisierung in der Heizungs-, Klima- und Lüftungsbranche ist schon seit längerer Zeit Alltag geworden. Dies betrifft in erster Linie Planungsbüros, denen softwaregestützte Verfahren zur Verfügung stehen, die unter erheblicher Zeitersparnis normgerechte Pläne und Dokumente liefern. Versuche, Planungshilfen in Form von Apps zu gestalten, haben sich bisher nicht durchgesetzt. Rechen- und Datenschieber als analoge Planungshilfen sind dagegen immer noch weit verbreitet. Der Vortrag zeigt an Hand von Beispielen aus der Praxis die speziellen Eigenschaften, die diese Analogrechner zu wertvollen Arbeitshilfen für das Fachhandwerk machen.

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Vom All in den Alltag: Der Weltraum als Labor und Markt
Prof. Dr. rer.nat. Dr.-Ing. E.h. Ernst Messerschmid
Universität Stuttgart,
IRS Astronautik und Raumstationen Die Raumfahrt zählt zu den letzten Abenteuern der Menschheit. Auch 50 Jahre nach den ersten Apollo- Missionen hat sie nichts von ihrer Faszination verloren. Dennoch fragen kritische Stimmen nach ihrem Nutzen. Technische Höchstleistungen sind untrennbar mit hohen Kosten, unvorhersehbaren Schwierigkeiten und lebensgefährlichen Risiken verbunden. Doch auf der „Ertragsseite“ stehen ein großer Zugewinn an Wissen und die Basis für wirtschaftlichen Erfolg. Der Grundlagenforschung im Weltall verdanken wir wichtige Erkenntnisse. Sie hat wertvolle Voraussetzungen geschaffen für z. B. Telekommunikation und Navigation, aber auch den Blick geschärft auf unseren empfindlichen Heimatplaneten. Der Vortrag gibt einen Überblick über die bisherige Raumfahrtnutzung und die eigenen Erfahrungen des Wissenschaftsastronauten an Bord der D1-Spacelab-Mission.

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Ist die Trinkwasserversorgung in Baden-Württemberg auf den Klimawandel vorbereitet?
Dipl.-Ing. Bernhard Röhrle Abteilungsleiter Öffentlichkeitsarbeit,
Zweckverband Landeswasserversorgung Stuttgart Trinkwasser ist eines der wichtigsten Lebensmittel insbesondere für den Menschen. Der Vortrag befasst sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die Trinkwasserversorgung. Er blickt hinter die Kulissen der Trinkwasserversorgung der Städte im Mittleren Neckarraum und in Baden-Württemberg. Anhand von Beispielen der städtischen Trinkwasserversorgung, der Landeswasserversorgung und der Bodensee- Wasserversorgung wird erklärt, wie die Trinkwasserversorgung funktioniert, welchen Gefährdungen das Trinkwasser ausgesetzt ist, welcher Aufwand nötig ist, um die Wasservorkommen zu schützen und sauberes Trinkwasser bereitzustellen. Aktuelle Fragen zur Trinkwasserversorgung werden diskutiert und Fragen gerne beantwortet.

 

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Kolloquium 2016

Sommersemester 2016

Download als: GU Kolloquium SoSe 2016

Mittwoch, 23. März 2016

Sanierung kontaminierter Trinkwasser-Installationen

Rolf Peter Stader – Leiter Seminarwesen
Gebr. Kemper GmbH + Co. KG, Olpe

Trinkwasser ist ein verderbliches Lebensmittel, das durch Stagnation, lauwarme Temperaturen oder fal-sche Materialwahl in seiner Qualität beeinträchtigt werden kann. Häufig handelt es sich in solchen Fällen um mangelhafte Trinkwassererwärmungs- und Vertei-lungssysteme, die zu Verkeimungen des Trinkwas-sers geführt haben. Diese Anlagen müssen saniert werden, damit sie wieder nach den allgemein aner-kannten Regeln der Technik bestimmungsgemäß betrieben werden können. Zur Lösung solcher Aufga-ben ist eine ausführliche Bestandsaufnahme ebenso wichtig wie die detaillierte und normgerechte Berech-nung der Änderungs- und Erneuerungsarbeiten. Der Vortrag erläutert die verschiedenen Sanierungsmaß-nahmen und macht an vielen Beispielen deutlich, wie wichtig eine strukturierte Vorgehensweise zur Errei-chung des Zieles ist.

Mittwoch, 13. April 2016

WASSER – Konfliktstoff des Jahrhunderts

Prof. Dr.-Ing. habil. Bernhard Westrich, Institut für Geotechnik, Universität Stuttgart


Die Wasserressourcen sind global und regional sehr unterschiedlich verteilt. Der Zugang zu sauberem und trinkbarem Wasser ist ein Menschenrecht. Die wach-sende Weltbevölkerung und der steigende Bedarf an Nahrung und Energie verschärfen die Wasserknapp-heit insbesondere in den armen Ländern. Wasser-mangel, Strombedarf, Bewässerungslandwirtschaft, Konsumverhalten, Landraub und Klimafaktoren bein-halten Konfliktpotenziale und führen zum Kampf ums Wasser. Grenzüberschreitende Konfliktlösungen sind daher eine globale Herausforderung unseres Jahr-hunderts. Der Vortrag beschäftigt sich eingehend mit diesen hochaktuellen Themen.

Mittwoch, 27. April 2016

Kohle aus Biomasse: Verfahren und Produkte

Prof. Dr. Andrea Kruse Institut für Agrartechnik, Konversionstechnologie und Systembewertung nach-wachsender Rohstoffe, Universität Hohenheim


Die Herstellung von Holzkohle im Meiler ist eine sehr alte und bekannte Technik. Mittlerweile gibt es neue Methoden und Produkte, um aus Biomasse Kohle her-zustellen. Hier ist vor allem die hydrothermale Karboni-sierung (HTC) zu nennen, die sich chemisch sehr stark von „trockenen“ Verfahren unterscheidet. „Hydrochar“, so wird das Produkt der hydrothermalen Karbonisierung oft genannt, hat den Brennwert von Braunkohle aber eine deutliche höhere Flüchtigkeit. Mit dem HTC-Verfahren lässt sich nicht nur ein Braunkohleersatz gewinnen, sondern es können auch z. B. Phosphate aus Klärschlamm rückgewonnen werden. Der Vortrag stellt diese, aber auch andere Verfahren und Produkte vor, um einen Überblick auf aktuelle Forschungsaktivitäten zu geben.

Mittwoch, 11. Mai 2016

Anwendungen und Einsatzgrenzen von Industriewärmepumpen

Dipl.-Oec. Steffen Klein, Geschäftsführer,
M. Eng. Julian Hoffner, Produktmanager,
Combitherm GmbH, Fellbach

Die Firma Combitherm GmbH stellt Industrie-Wärmepumpen her, die Prozesstemperaturen bis +120 °C im Leistungsbereich von 20 – 2.500 kW ermöglichen. Ausgehend von einigen Begriffsabgrenzungen werden die Möglichkeiten und Potentiale von Industrie-Wärmepumpen erläutert und am Beispiel verschiedener Industrieprozesse in Deutschland, vorteilhafte Anwen-dungsgebiete dargelegt. Eine wichtige Rolle spielt die Auswahl eines geeigneten Kältemittels, um die Anlagen den verschiedenen Anforderungen anpassen zu können.
Diese Wärmepumpen werden u. a. in der Lebensmittel- und Futtertrocknung zur Wärmerückgewinnung einge-setzt. Dadurch kann der Energiebedarf im Vergleich zu konventionellen Anlagen reduziert und der Verbrauch fossiler Brennstoffe gesenkt werden.

Mittwoch, 8. Juni 2016

Aktuelle Herausforderungen im Übertragungsnetz

Dipl.-Wirt.-Ing. Philipp Sittaro, Ingenieur Systemführung,
TransnetBW GmbH, Wendlingen

Energiewende, Kernkraftausstieg, europäischer Binnen-markt – die Energielandschaft Deutschlands befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Während wir auf den Umbaupfaden der Stromerzeugungsseite zügig voran-schreiten, wird der Umbau der Infrastruktur jedoch weiter-hin debattiert. Niemand spürt dieses Spannungsfeld stär-ker als die Übertragungsnetzbetreiber, sind sie doch ge-setzlich zur Sicherstellung der Netzstabilität verpflichtet. Doch wie kritisch ist die Situation wirklich? Ist die Netz-stabilität gefährdet? Welche Möglichkeiten bleiben ohne Netzausbau und wer zahlt am Ende? Der Vortrag gibt Antworten und vermittelt einen Einblick in den komplexen Werkzeugkasten der Übertragungsnetzbetreiber zur Sicherstellung der Energieversorgung.

Mittwoch, 22. Juni 2016

Nachhaltigkeit – Technikphilosophische Reflexionen zu einem problematischen Leitbegriff

Dr. phil. Dipl.-Kfm. techn. Oliver Siemoneit,
Studienzentrum für Nachhaltige Entwicklung,
Hochschule Esslingen

Nachhaltigkeit ist in aller Munde – in seiner Unbestimmt-heit und Offenheit ist der Begriff jedoch oft leer und nichtssagend. Im Rahmen dieser einführenden Veranstal-tung gilt es deshalb zunächst eingehender zu klären, was unter Nachhaltigkeit bzw. Nachhaltiger Entwicklung ver-standen werden kann bzw. wie – falls überhaupt – das Erfordernis einer Nachhaltigen Entwicklung normativ begründbar ist. Im Sinne einer kurzen Einführung in die Klassiker der Technikphilosophie soll dann in einem zwei-ten Schritt das Thema Nachhaltige Entwicklung systema-tisch historisch entfaltet und ein umfassendes Grundver-ständnis für das Problem einer Nachhaltigen Entwicklung erarbeitet werden.

 

 

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Kolloquium 2015/2016

Wintersemester 2015/2016

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Mittwoch, 7. Oktober 2015

Der EnBW-Modellversuch „Flexibler Wärmestrom“ als ein Umsetzungsbeispiel für ein Lastmanagement in der Energiewende 

Dr. Holger Wiechmann, Senior Manager EnBW,
Dipl.-Phys. Thomas Losinger, Projektmanager EnBW

Zur Integration der erneuerbaren Energien aus Wind und Photovoltaik sind Ansätze zur gezielten Lastverlagerung von essenzieller Bedeutung. EnBW zeigt mit dem Modellversuch „Flexibler Wärmestrom“, wie ein solcher Lastmanagementansatz praxistauglich auf Haushaltsebene aussehen könnte. Dazu wurden in 150 Haushalten die bestehenden Heizsysteme (Wärmepumpen und Speicherheizungen) mit einem intelligenten Zähler sowie einer Steuerbox soweit technisch ertüchtigt, dass sie in ein zentrales Lastmanagement eingebunden werden konnten. In diesem Zusammenhang sind auch entsprechende Ausgestaltungsvorschläge für den Ordnungsrahmen entwickelt worden. Auch die Bundesregierung spricht dem Thema „Flexibilisierung“ im Rahmen des neuen Strommarktdesigns die zentrale Rolle zu.

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Condition-Monitoring technischer Anlagen

Dr. Uwe Braun, Key Account Director Stadtwerke/EnBW, GE Germany


Windkraftanlagen (WKA) für Schwachwindstandorte sind inzwischen auf Nennleistungswerte von ca. 3 MW bei Nabenhöhen von ca. 140 m und Blattlängen von ca. 60 m gewachsen - der nächste Wachstumsschub zeichnet sich bereits ab. Damit ergeben sich im Betrieb mitunter enorme Lastspitzen, die die WKA verkraften müssen. Diese können nur noch durch ausgefeilte Überwachung und Steuerung so beherrscht werden, dass negative Auswirkungen auf die Lebensdauer der Maschinen vermieden werden und die Maschinen ansonsten im optimalen Produktionsbetrieb laufen können. Der Vortrag zeigt die für das Online-Monitoring eingesetzte Technologie und deren Möglichkeiten auf. GE setzt hier die Technik ein, die ursprünglich für die Überwachung von Flugzeugtriebwerken entwickelt wurde. 

Mittwoch, 4. November 2015

Die Digitalisierung in der Baubranche –
Building Information Modeling (BIM) in der Anwendung


Dipl.-Ing. (FH) Steffen Schönfeld,
Geschäftsführer Wolff & Müller Partnering GmbH & Co.KG 

Mit der Digitalisierung in der Baubranche hat eine Entwicklung begonnen, die die Arbeitsweise der Planungsbüros und der ausführenden Firmen weitreichend ändern wird. Durch den Einsatz von Building Information Modeling (BIM) und mit der Gründung der Plattform Planen und Bauen 4.0 sind die ersten Schritte hierzu eingeleitet, um künftig die Arbeitsmethodik nach BIM zu standardisieren und verbindliche Richtlinien zu vereinbaren. Durch die Implementierung dieser Arbeitsweise werden die einzelnen Fachdisziplinen wieder zusammengeführt und das Produkt in den Vordergrund gestellt. Der Vortrag zeigt auf, welche Vorteile sich damit für den Bauherrn, die Planungsbüros und die ausführenden Firmen ergeben, und wie diese Technik derzeit umgesetzt wird.

Mittwoch, 18. November 2015

Lebensmittel – zu schade für die Tonne

Prof. Dr.-Ing. Martin Kranert Lehrstuhl für Abfallwirtschaft und Abluft
Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft
der Universität Stuttgart



Jedes Jahr gehen in Deutschland ca. 15 Millionen Tonnen Lebensmittel verloren bzw. werden als Abfälle weggeworfen; davon ist mehr als die Hälfte vermeidbar. Die Verschwendung von Lebensmitteln hat nicht nur eine ethische und soziale, sondern auch eine ökologische und ökonomische Dimension. Lebensmittelverluste bzw. -abfälle entstehen entlang der gesamten Kette der Lebensmittelproduktion und -verwendung: von der Landwirtschaft über die Verarbeitung, den Handel und der Außer-Haus-Verpflegung bis zum einzelnen Haushalt. Auf der Basis von Forschungsergebnissen wird vorgestellt, wo welche Mengen an Abfällen entstehen, warum diese überhaupt anfallen und was wir tun können, um Lebensmittelabfälle zu vermeiden und damit einen Beitrag zum Schutz natürlicher Ressourcen zu leisten. 

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Energieeffizienter Einsatz industrieller Rückkühltechnik und
hybride Trockenkühlung
 

Dipl.-Ing. (FH) Thomas Rack, Vertrieb Hybridkühler, JAEGGI Hybridtechnologie AG 

Der Einsatz industrieller Rückkühltechnik hat sich in den letzten 10 Jahren entscheidend gewandelt. Im Vordergrund moderner Techniken steht der energieeffiziente Betrieb unter dem Gesichtspunkt der Strom- und Wassereinsparung. Der Bedarf insbesondere in der IT-Branche ist stark gestiegen. Der Vortrag gibt einen Überblick über Möglichkeiten industrieller Rückkühlung. Ausgehend von der grundlegenden Betrachtung der Aufgabenstellung industrieller Rückkühltechnik, den verfügbaren Technologien von der Verdunstungsrückkühlung bis hin zur reinen Trockenkühlung und deren Mischformen wird die Anwendung der Rückkühlung für Datencenter im Detail besprochen. Im Vordergrund steht dabei die Möglichkeit der Energieeinsparung durch Anpassung der Betriebstemperaturen und Ausnutzung der freien Kühlung.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Weizen - ein Eckpfeiler der Welternährung 

Dr. Hans-Joachim Braun, Director Global Wheat Program and
CRP WHEAT CIMMYT, Mexico

Weizen ist zusammen mit Reis das wichtigste Grundnahrungsmittel. Er trägt mit jeweils 20 % aller Kalorien und pflanzlichem Eiweiß zur Welternährung bei. Über 50 % allen Weizens wird in Entwicklungsländern geerntet. Um die Ernährung von über 9 Milliarden Menschen im Jahr 2050 zu sichern, muss die globale Weizenproduktion um etwa 50 % ansteigen. Dies stellt eine enorme Herausforderung an Züchter, Agronomen und Bauern dar. Mangelnde Anbauflächen, globale Erwärmung, Wasserknappheit und neue Getreidekrankheiten erschweren eine Ertragserhöhung. Es werden die globalen Herausforderungen an Weizenproduzenten angesprochen, insbesondere in Entwicklungsländern, sowie Möglichkeiten diskutiert, mit denen Wissenschaftler den Ertrag erhöhen können. Dabei reicht das Spektrum von einer besseren Nutzung der pflanzengenetischen Ressourcen über eine Verbesserung der Photosynthese- und Nährstoffeffizienz bis zum Präzisionsackerbau. Ein Aspekt wird auch die Frage der Gluten-Unverträglichkeit sein.

 

 

 

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Kolloquium 2015

Sommersemester 2015

Download als:  GU-Kolloquium SoSe 2015

Mittwoch, 25. März 2015

Energiemanagement und Energieeffizienz
in der Gebäudetechnik


Dipl.-Ing. Dieter Sedlacek,
Vorstand S+P Ingenieure AG

Die Erwartungen an eine moderne zukunftsfähige Gebäudetechnik
sind ein hoher Komfort unter Berücksichtigung des Anspruchs an eine
große Verfügbarkeit. Lösbar ist diese Aufgabe nur mit der Vernetzung
aller technischen Gewerke mit optimierten, einheitlichen Regelstrategien
und der Datenerfassung wichtiger Energieflüsse. Erreichbar sind diese Forderungen durch ein entsprechendes Management und einer intelligenten Gebäudeautomation. Der Vortrag umfasst die grundlegenden Ziele, die technisch möglichen und sinnvollen Ansätze, ergänzt durch aktuelle Beispiele aus der Praxis. Es werden Lösungsansätze bei Sanierungen im Bestand, Integration in bestehende Systemlandschaften und grundlegende
Überlegungen bei Neuinstallationen diskutiert.

Mittwoch, 15. April 2015

Chancen der energetischen Inspektion von
Klimaanlagen nach EnEV


Dipl.-Ing. Claus Händel,
Technischer Referent des Fachverband Gebäude-Klima e.V. (FGK)

Bereits seit 2007 schreibt § 12 der Energieeinsparverordnung (EnEV)
die energetische Inspektion von Klimaanlagen mit Kälteleistungen
über 12 kW vor. Trotz der gesetzlichen Pflicht wurden bisher weniger
als 3% der Anlagen in Nichtwohngebäuden energetisch inspiziert.
Allein durch Betriebsoptimierungen und geringinvestive Maßnahmen
lassen sich erhebliche Mengen an Energie und Kosten einsparen und
Marktpotenziale erschließen. Der Vortrag gibt eine Übersicht über die Ergebnisse des Forschungsvorhabens „Chancen der Energetischen Inspektion“ und über die Inhalte und Verfahren der seit einem Jahr verfügbaren
DIN SPEC 15240. Ergänzend gibt es einen Ausblick auf die kommenden Rahmenbedingungen in Europa.

Mittwoch, 29. April 2015

Liberalisierung der Energiewirtschaft und die Energiewende – Konsequenzen für Vertrieb, Erzeugung, Netze und Kunden

Dipl.-Ing. (FH) Jens Gehrt
Vertriebsleiter Industriekunden EnBW Baden-Württemberg

Die Liberalisierung der Energiemärkte Ende der 90erJahre sowie die
„aktuelle“ Energiewende hat fundamentale Auswirkungen auf die Geschäftsmodelle der Energieversorger – wie auch auf die Kunden.
Der Vortrag beschreibt die Auswirkungen dieser geänderten Rahmenbedingungen auf die Energiewirtschaft in den Bereichen Erzeugung, Netze und Vertrieb. Ebenso wird dargestellt wie diese Veränderungen die Kunden betreffen. Anhand konkreter Beispiele für Industriekunden
(innovative Stromprodukte, dezentrale Erzeugungslösungen, Effizienzmanagement) wird aufgezeigt mit welchen Lösungsansätzen
auf die veränderten Bedingungen reagiert werden kann.

Mittwoch, 20. Mai 2015

Fusionsenergie - Supraleitende Magnete als
Herausforderung auf dem Weg zum Reaktor


Dr. rer. nat. Wolfgang Walter,
Bereichsleiter Magnettechnik, Babcock Noell GmbH


In den letzten Jahrzehnten wurden große Fortschritte in der
Fusionstechnologie erzielt. Mit Wendelstein 7-X in Greifswald (Deutschland)
und ITER in Cadarache (Frankreich) befinden sich aktuell zwei große Fusionsexperimente im Aufbau. Wendelstein 7-X soll die Kraftwerkstauglichkeit von Fusionsanlagen des Stellarator-Typs demonstrieren. ITER, ein Reaktor nach dem Tokamak Prinzip und das derzeit größte Fusionsexperiment, soll den Weg zum ersten Demonstrationsreaktor ebenen. Eine der größten technologischen Herausforderungen bei diesen Fusionsreaktoren ist die Kontrolle des heißen Plasmas durch Magnetfelder. Hierzu werden die größten supraleitenden Magnetspulen der Welt benötigt. Diese leistungsstarken Magnete müssen bei ca. 4 Kelvin betrieben werden. Die technologischen Herausforderungen beim Bau eines Fusionsreaktors werden am Beispiel der Herstellung dieser supraleitenden Spulen illustriert.

Mittwoch, 10. Juni 2015

Klimawandel aus Sicht der Gebäudeplanung

Dipl.-Ing. Rainer Strobel,
Bereichsleiter Technische Beratung Sachverständiger für
Nachhaltiges Bauen (SHB) Planungsgruppe M+M AG

Die Umsetzung der internationalen und nationalen Klimaschutzverpflichtungen
bilden sich auch durch konkrete gesetzliche energetische Anforderungen an Gebäude ab. Emissionen durch den Energieverbrauch von Gebäuden
stellen einen wesentlichen Anteil der Gesamtemissionen in Deutschland und Europa dar, weshalb an dieser Stelle eine wichtige Stellschraube vorhanden ist. Der Vortrag beleuchtet die maßgeblichen Zusammenhänge und gibt einen Überblick über die internationalen, nationalen und lokalen Emissionsreduzierungsverpflichtungen, anhand derer auch ein Ausblick auf zukünftig zu erwartenden Entwicklungen möglich ist.

Mittwoch, 24. Juni 2015

Absenkung der Mindestlast zur Flexibilisierung konventioneller Kraftwerke

Prof. Dr.-Ing.Timm Heinzel,
Hochschule Esslingen Fakultät Gebäude-Energie-Umwelt

Im Rahmen der Energiewende findet ein starker Ausbau der erneuerbaren Energien statt. Der dadurch erhöhte Anteil nicht planbarer und fluktuierender Einspeisung an Strom stellt neue Anforderungen an den thermischen
Kraftwerkspark, der die verbleibende Last flexibel, immer verfügbar und kostengünstig abdecken muss. Hierzu werden verschiedene Maßnahmen durchgeführt, wie Nachrüstungen zur Leistungssteigerung, Verbesserung
der Wirkungsgrade und eine Absenkung der Mindestlast. Diese Lastabsenkung führt zu einer größeren Lastflexibilität der einzelnen Anlagen. Im Verbundbetrieb wird dadurch eine schnell verfügbare Leistung bereitgestellt.
Die anlagenspezifischen Maßnahmen sind insbesondere für Kraftwerke mit Kraftwärmekopplung eine große Herausforderung. Der Vortrag stellt die Anstrengungen und Ergebnisse dieser Umsetzung vor.

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Kolloquium 2014/2015

Wintersemester 2014/2015

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Mittwoch, 8. Oktober 2014

Energiewende: Chancen und Risiken

Dipl.-Ing. Jörg Trippe
Geschäftsführer, T.P.I. Trippe und Partner
Ingenieurgesellschaft mbH, Karlsruhe

Die stark gestiegenen Subventionen für Ökostrom (EEG-Abgabe) bringen Unternehmen und Verbraucher immer mehr in Bedrängnis.
Dem stehen im Bereich von Gewerbe und Industrie große Energieeffizienz-
Potentiale gegenüber, deren Umsetzung auch
ohne staatliche Zuschüsse einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen leisten kann. Darüber hinaus liegen dabei die CO2-Vermeidungskosten in der Regel deutlich unter denen von Solarstromanlagen.
Anhand von realisierten Beispielen wird im Vortrag aufgezeigt, wie wirtschaftliche Einsparpotentiale identifiziert und umgesetzt werden können.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Luftverunreinigungen bei der Holzverbrennung
in Kleinfeuerungsanlagen


Prof. Dr.-Ing. habil. Günter Baumbach
Institut für Feuerungs- und Kraftwerkstechnik – IFK,
Universität Stuttgart

Die Holzverbrennung in Einzelraumfeuerstätten verursacht oftmals starke Rauchemissionen, die in Wohngebieten zu Geruchsbelästigungen und zu
Feinstaubbelastungen führen können. Häufigste Ursache für diese Emissionen ist eine unvollständige Verbrennung, die bei manuell beschickten Feuerungen
durch die Ungleichmäßigkeit der Beschickung und durch eine inhomogene Brennstoff-Brennluftverteilung im Feuerraum entstehen kann. Am IFK wird
an der Verbesserung der Verbrennung durch verschiedene Maßnahmen geforscht. Im VDI wird unter Federführung des Vortragenden gerade eine Norm
zur Prüfung von Staubabscheidern hinter kleinen Holzfeuerungen erarbeitet. Das IFK untersucht zudem den Einfluss der Holzverbrennung auf die Luftbelastung in Wohngebieten. Über die verschiedenen Forschungen wird im Vortrag berichtet.

Mittwoch, 5. November 2014

Trinkwasser in der Praxis: Mögliche Verunreinigungen
des Trinkwassers, Trinkwassererwärmung
und -verteilung


Dipl.-Ing. (FH) Anke Geppert
Akademische Mitarbeiterin Fakultät Gebäude Energie
Umwelt, Hochschule Esslingen

Nicht erst seit der Novellierung der Trinkwasserverordnung sind Legionellen im Trinkwasser ein Thema. Durch Fälle, wie z. B. das über ein Jahr bestehende Duschverbot im Donau-Center in Neu-Ulm, richtet sich das Augenmerk
auf die Trinkwasserhygiene. Das Robert-Koch-Institut verzeichnet einen Anstieg der Legionellose-Fälle in Deutschland in den letzten beiden Jahren um 41 %.
Wie vermehren sich Legionellen? Mit welchen anderen Verunreinigungen ist zu rechnen? Wie können diese vermieden werden? Welche Materialien sind einzusetzen? Diese und die Frage nach dem Einfluss der Erwärmung
des Trinkwassers sowie dessen Verteilung in der Trinkwasserinstallation werden im Vortrag gestellt und beantwortet.

Mittwoch, 19. November 2014

Lean Management / Lean Projectmanagement
Kaizen im Planungsbereich


Dipl.-Ing.(FH) Frank Ganter
REHATEC Planungsgesellschaft mbH
Leiter Technische Gebäudeausrüstung, Endingen


Im Produktionsbereich, vor allem im Automobil- und Maschinenbau, aber auch in der Produktentwicklung, haben seit längerem Lean-Methoden Einzug gehalten.
Sichtbar wird dies in verschiedenen Ausprägungen wie dem Kanban-Lagersystem, der Just-in-Time Lieferung oder dem One-Piece-Flow-Gedanken. Die Lean-Prinzipien sind allerdings allgemeingültig und lassen sich auch auf Planungsprozesse anwenden. Der Vortrag zeigt die Idee hinter dem schlanken Management und die Möglichkeiten zur Vermeidung von Verschwendung
im Planungsablauf auf, geht aber auch ganz konkrete Umsetzungsbeispiele an.

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Energiesysteme – Kosten, Nutzen und Chancen

Dipl.-Ing. (FH) Jochen Kreidenweiss
Geschäftsführer, W-I-N-D Energien GmbH,
Dettingen unter Teck

Das bisherige Energiesystem steht vor einem Umbruch. Die Diskussion über die Versorgungssicherheit und die Kostendebatte über jede Kilowattstunde Strom werden in Deutschland intensiv geführt. Unterschiedliche Interessengruppen
argumentieren für ihr jeweiliges Geschäftsmodell. Eine Bilanz zum Status quo der Stromerzeugungskosten gibt Aufschluss über den Nutzen und die Chancen. Der Entwicklungspfad der Energiewende geht von der Stromerzeugung in zentralen Großkraftwerken hin zu vielen dezentralen Energieerzeugungsanlagen. Der Ausgleich der schwankenden Erzeugung bei relativ konstanter Nachfrage seitens der Verbraucher ist die Hauptanforderung
an zukünftige Energiesysteme. Eine mögliche Entwicklung ist in der Kombination erneuerbarer Energien mit Speichertechniken zu sehen. Der Vortrag beschreibt diese Thematik an konkreten Beispielen speziell aus Baden-Württemberg.

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Gas Fracking - Wie sicher ist die Technologie?

Dipl.-Geophysiker Michael Blum
Wintershall Holding GmbH, Kassel

In der Öffentlichkeit wird gerne von daran interessierten Kreisen die Meinung forciert, dass es sich bei Fracking um eine Hochrisikotechnologie handelt. In diesem Vortrag werden die technischen Hintergründe beleuchtet und die
zahlreichen Sicherheitsbarrieren bei der technischen Ausführung von Bohrungen und hydraulischem Fracturing erklärt. Im Weiteren wird die Notwendigkeit für Erdgas in Deutschland thematisiert – eine relativ umweltfreundliche Energiequelle, die noch auf lange Zeit zwingend notwendig
ist als Ergänzung zu den alternativen Energien sowie zum Heizen.

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Kolloquium 2014

Sommersemester 2014

Download als:  GU-Kolloquium SoSe 2014

Mittwoch, 26. März 2014

C02-Abscheidung in fossil befeuerten Kraftwerken als Mittel zur Bekämpfung der globalen Klimaerwärmung

Dipl.-lng. Barna Heidel
Abteilungsleiter, Institut für Feuerungs- und
Kraftwerkstechnik- IFK, Universität Stuttgart

Nach dem Reaktorunfall in Fukushima im März 2011 hat sich die Bundesregierung mit der Energiewende zu einem radikalen Schnitt entschlossen. Das Ziel ist der Ausstieg aus der Kernenergienutzung
und der Ausbau der Regenerativen Energien. Daneben werden fossil
befeuerte Kraftwerke betrieben, die durch den C02-Ausstoß zur globalen Klimaerwärmung beitragen. Ein umweltfreundlicher Betrieb ist durch eine
C02-Abscheidung mit anschließender Speicherung möglich. Der Vortrag stellt neueste Forschungsergebnisse zu "Carbon Capture and Storage" (CCS) vor.

Mittwoch, 9. April 2014

Entwicklung und Anwendung von Methoden
des Technischen Monitorings


M.Eng. Jakob Hahn
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Fakultät Gebäude
Energie Umwelt der Hochschule Esslingen

Vor dem Hintergrund des steigenden Energie- und Ressourcenverbrauchs
hat die Energieeffizienz stark an Bedeutung gewonnen. Gebäude sollen
neben einer energiesparenden und wirtschaftlichen Betriebsweise einen
hohen Komfort für die Nutzer bieten. Im Rahmen einer strukturierten Inbetriebnahme werden Anlagen einreguliert und in einen optimalen
Betriebszustand versetzt. Durch eine systematische Beobachtung und Erfassung von Gebäude- und Anlagenparametern setzt das Technische Monitoring an.

Mittwoch, 23. April 2014

Kommunale Energieerzeugung im Rahmen der Energiewende

Dipl.-lng. (FH) Armin Lewetz
Geschäftsführer, Heizkraftwerk Würzburg GmbH

Viele kommunale Versorgungsunternehmen haben in den Jahren 2003 bis 2010 ihre Heizkraftwerke modernisiert. Vor dem Hintergrund einer beschleunigten Energiewende kommt diesen Anlagen eine besondere Bedeutung zu.
Sie dienen infolge der hohen Flexibilität und Effizienz als Brückentechnologie. Die zunehmende Volatilität der regenerativen Einspeisung erhöht aber auch
den Bedarf an Regelleistung zur Stabilisierung von Spannung und Frequenz im Netz. Die Marktsituation für konventionelle Kraftwerke hat sich seit 2010 jedoch
kontinuierlich verschärft. Selbst hocheffiziente und flexible Neuanlagen sind kaum noch in der Lage, ihre Grenzkosten zu verdienen. Investitionen in neue Erzeugungsanlagen sowie Speicher sind praktisch zum Erliegen gekommen. Diese Entwicklung wird sich mit dem steigenden Anteil erneuerbarer Energien fortsetzen und den Markt noch weiter verzerren.

Mittwoch, 14. Mai 2014

BIM - Building Information Modeling

Dr. rer. nat. Volker Krieger
Abteilungsleiter, FACT GmbH- Böblingen


Building Information Modeling (BIM) ist nicht nur ein Trend.
Es ist die logische Konsequenz (im Sinne von Nachfolge)
bisherangewandter Methoden im Bauwesen. Besonders interessant ist dieses Konzept für die Gebäudetechnik. Modeling statt Zeichnen, Konfigurieren
statt Planen. Wofür, wie, womit? Der Vortrag führt in das Konzept ein und erklärt dabei wesentliche Merkmale - mit Bezügen zur Wirklichkeit.
Ein Beispiel erklärt eine neue Weit, die in Zukunft die unsere ist.

Mittwoch, 4. Juni 2014

Definition eines Leistungsumfangs in der Reinraumtechnik

Josef Oswald
Geschäftsführender Gesellschafter I CEO
Daldrop + Dr.-lng. Huber

Viele Firmen beschäftigen sich mit der Reinraumtechnik.
Dabei wird das Wort Reinraumtechnik für die verschiedensten Teilleistungen innerhalb eines Herstellungsprozesses angewandt. Aus dem Wort allein können keine Rückschlüsse auf das Tätigkeitsfeld der Unternehmen gezogen
werden. Ohne Recherche bleibt die Kompetenz der Firma verborgen. Im Vortrag wird der Leistungsumfang der "Maschine Reinraum" definiert und eine Begriffsbestimmung vorgenommen, mit der die Verantwortung für
die Einhaltung der Garantiewerte Partikelkonzentration, Raumdruck, Raumfeuchte und Raumtemperatur übernommen werden kann. Um diese Verantwortung in einer Hand zu behalten und damit die Qualität zu sichern, sind die Schnittstellen zu anderen Gewerken bzw. Leistungen so zu definieren, dass eine klare Zuständigkeit vorliegt.

Mittwoch, 25. Juni 2014

Innovative Heizungstechnik - Hybridsysteme für Wärme und Warmwasser

Dipl.-lng. (FH) Markus Geiger
Schulungsleiter Junkers Deutschland
Bosch Thermotechnik GmbH

Moderne Hybridlösungen ermöglichen es, aus der Kombination unterschiedlicher Energiequellen das Optimum an Wärme und Komfort herauszuholen.
Hierbei können umweltverträgliche Energiequellen wie Sonne oder Umgebungsluft optimal genutzt werden. Eine intelligente Regelungstechnik
und eine sinnvolle Kombination verschiedener Systeme sorgen für eine hohe Energieeffizienz und können somit die Energiebilanz eines Haushaltes verbessern. Des Weiteren richtet sich ein besonderes Augenmerk auf eine hygienische Trinkwasser-Erwärmung im Durchflussprinzip bei gleichzeitig hohem Komfort.

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Kolloquium 2013/2014

Wintersemester 2013/2014

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Mittwoch, 9. Oktober 2013

Beiträge von Gebäudetechnik-Fachunternehmen zur Verbesserung
der Energieeffizienz in der Industrie

Dipl.-Ing. Harald Kretschmann,
Geschäftsführer, Gaiser Gebäudetechnik, Ulm

Aus wirtschaftlicher Sicht lassen sich die Potenziale zur Verbesserung der Energieeffizienz umsobesser erschließen, je weiter entwickelt und kostengünstiger die erforderlichen Energiespartechnikenzur Verfügung stehen, und je höher die Energiepreise sind. Neben dem Verkehrs- unddem Haushaltsektor bieten sich im Industrie- und Gewerbebereich interessante Möglichkeiten zurEnergieeinsparung. Anhand praktisch verwirklichter Beispiele zeigt der Vortrag auf, wie sich Konzepteder rationellen Energieverwendung in Industriebetrieben mit Hilfe der vielfältigen Erfahrungenleistungsfähiger heimischer Gebäudetechnik-Fachunternehmen wirksam umsetzen lassen.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Rationelle Energieverwendung in Industriebetrieben 

Dipl.-Ing. Dieter Sedlacek,
Vorstand, S+P Ingenieure AG, Heilbronn

Moderne Industrieunternehmen weisen komplexe technische Strukturen in den unterschiedlichstenFertigungsbereichen, Forschungs- und Entwicklungsfeldern sowie in der Verwaltung auf. ZurUmsetzung von Konzepten der rationellen Energieverwendung bedarf es deshalb individueller,auf den jeweiligen Anwendungsfall zugeschnittener Lösungen. Der Vortrag stellt Beispiele hierzuvor, bei denen u. a. die energiesparende dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung eingesetzt sowie dieMöglichkeiten der Gebäudeautomation und Prozessleittechnik umfassend genutzt werden.

Mittwoch, 9. November 2013

Pumpen, Antriebe und Systeme –bedarfsgerecht planen, auslegen und regeln

Dr. Thomas Paulus,
Leiter Automation, KSB AG, Frankenthal

Die fachgerechte Auslegung und Regelung von Pumpen - abhängig von Förderhöhe und Volumenstrom-kann wesentlich zur Senkung von Energiekosten beitragen. Abhängig von der veränderlichenLast sind der jeweils optimale Betriebspunkt sowie die Überwachung und Optimierungim laufenden Betrieb entscheidend. Daneben sind der hydraulische Wirkungsgrad sowieder Wirkungsgrad der elektrischen Antriebe wesentlich. Der Vortrag stellt die Fortschritte in derPumpentechnik und deren betriebliche Nutzungsmöglichkeiten für zahlreiche Einsatzfelderin der Industrie sowie in der Gebäudetechnik vor. 

Mittwoch, 20. November 2013

Integrale Trinkwasserhygiene 

Dipl.-Ing. Marcel Lüscher,
Leiter Wasserhygiene, Georg Fischer JRG AG,
Sissach, Schweiz

Zur Sicherung der Trinkwassergüte in der Sanitärtechnik sind in den letzten Jahren Änderungenin der Trinkwasserverordnung und in den Normenwerken in Kraft getreten; damit sollen insbesonderegesundheitliche Gefährdungen durch Legionellen begrenzt werden. Dies stellt Gebäudebetreiber– etwa von Krankenhäusern und Altenheimen, aber auch von größeren Wohngebäuden– vor neue Herausforderungen. Die Hersteller von Rohrleitungen und Armaturen im Sanitärbereichbieten innovative Techniken zur Sicherstellung dieses Ziels an. Der Vortrag setztsich mit den Anforderungen und mit den technischen Lösungen hierzu auseinander.

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Entwicklungsaufgaben und Aussichten bei der thermischen Vergasung von Biomassen

Dr. Michael Mayer,
Project Manager, Environmental Technologies,
Babcock Noell GmbH, Würzburg

Bei der Nutzung von Feststoff-Biomasse zur Gewinnung von Brenngasen haben sich Verfahren der fermentativen anaeroben Vergärung von landwirtschaftlichen Reststoffen und schnell wachsenden Pflanzen wie Mais durchgesetzt. Diese Verfahren arbeiten bei niedrigen Temperaturen und bei annähernd Umgebungsdruck und weisen nur begrenzte Umweltauswirkungen auf. Daneben können thermische Verfahren der Biomassevergasung mit Wasserdampf sowie Luft bzw. Sauerstoff bei hohen Temperaturen und z. T. hohen Drücken an Bedeutung gewinnen; dabei kann an die umfangreichen Erfahrungen bei der Kohlevergasung angeknüpft werden. Weiterentwicklungen zeigen Spielräume auf, wie sich auch diese Techniken umweltverträglich anwenden lassen.

Mittwoch, 15. Januar 2014

Möglichkeiten und Standortsuche zur Windenergienutzung in bergigem Gelände 

Prof. Dr.-Ing. Hermann Knaus,
Fakultät Gebäude Energie Umwelt,
Hochschule Esslingen

Bei der Windstromerzeugung haben dünn besiedelte Standorte in den norddeutschen Tiefebenen sowie in Flachwassergebieten vor der Küste Bedeutung erlangt. Wie weit auch Binnenländer mit bergigem Gelände wie z. B. Baden-Württemberg und die Schweiz zur Windstromerzeugung beitragen können, wird unterschiedlich gesehen. Der Vortrag geht auf örtliche Standortfragen wie z. B. Windverhältnisse, Netzanbindung und Erschließung durch Wege sowie den Landschaftsschutz ein. Insbesondere wird eine Methode zur dreidimensionalen numerischen Strömungssimulation im komplexen Gelände vorgestellt.

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Kolloquium 2013

Sommersemester 2013

Download als: VU-Kolloquium SoSe 2013

Mittwoch, 20. März 2013

Natürliche Lüftung von Gebäuden


Dr.-Ing. Hans Werner Roth,
LTG Lufttechnische Gesellschaft AG, Stuttgart


In Wohn-, Verwaltungs- und Industriegebäuden ist die Belüftung aus energetischer, hygienischer und gesundheitlicher Sicht von Bedeutung. Hierzu kann die natürliche Lüftung neben der maschinellen Lüftung Beiträge leisten. Dabei sind Gesichtspunkte der Wärmeentwicklung, der Strömung in Gebäude und Umgebung, der Witterung und der Ergonomie maßgebend. Es werden die Einsatzgrenzen der natürlichen Lüftung in Bezug auf Energiebedarf und Komfort aufgezeigt. Beispiele stellen hybride Lösungen vor, welche die Vorteile der natürlichen und der maschinellen Lüftung zusammenführen und die Auslegung von Niedrigstenergie-Gebäuden erst möglich machen.

 

Mittwoch, 10. April 2013

Systemkombination von Rohbau, Ausbau und TGA zur Klimastabilisierung von vielgeschossigen Bürogebäuden 


Prof. Dipl.-Ing. Thomas Giel,
Fachbereich Technik, Fachhochschule Mainz


Für eine wirksame und energieeffiziente Klimatisierung von Bürogebäuden ist ein sinnvolles Zusammenwirken von Gebäudestruktur und -hülle, von Gebäudeausbau sowie der Technischen Gebäudeausrüstung von Belang. Der witterungs und nutzungsabhängige Betrieb kann z. B. mit einer Fassadenkonstruktion mit Verschattungseinrichtungen, dem Gebäude und dem Erdreich als Wärmespeicher, Wärmepumpen sowie Lüftungssystemen mit Wärmerückgewinnung und adiabater Verdunstungskühlung sinnvoll verwirklicht werden. Der Vortrag geht auf Erfahrungen mit unterschiedlichen innovativen Gesamtkonzepten ein.

 

Mittwoch, 8. Mai 2013

Naturgraphit - Baustoff für die Gebäudeklimatisierung


Dipl.-Ing. Matthieu Neth,
SGL Carbon GmbH, Meitingen


Expandierter Naturgraphit ist ein mineralischer Stoff mit vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten. Eine große Rolle spielt dabei das Zusammenspiel von Gewicht, Reinheit, Wärmeleitfähigkeit und elektrischer Leitfähigkeit. In der Gebäudetechnik kann dieser Naturgraphit-Baustoff z. B. für Leichtbauplatten bei Flächenheiz- und -kühlsystemen eingesetzt werden, da der Wärmetransport bei gleichzeitiger Verminderung des Gewichts stark verbessert wird. Der Vortrag zeigt Herstellungsverfahren, Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten von Naturgraphit in der Gebäudetechnik auf.

 

 

Mittwoch, 15. Mai 2013

 

Ein Niedrigstenergie-Bürogebäude entsteht:
Planung und Bauausführung sowie erste Betriebserfahrungen 


Dipl.-Ing. Holger Sack
und Dipl.-Ing. Markus Genswein,
Abteilung TGA, Ed. Züblin AG, Stuttgart


Am Beispiel eines neuen Niedrigstenergie-Bürogebäudes wird - aufbauend auf den thermischen Eigenschaften und unterschiedlichen Nutzungsarten des Gebäudes - das Zusammenwirken von energieeffizienten Heizungs- und Kältetechniken, Flächenheiz- und Kühlsystemen, Lüftungs- und Klimatisierungstechniken mit Wärmerückgewinnung zur Abwärmenutzung, Hybridkühltechniken und der Gebäudeautomation aufgezeigt. Weiter werden die gewonnenen Erfahrungen bei der Planung, Bauausführung und Bauüberwachung sowie bei der Inbetriebnahme und beim Betrieb vorgestellt.

 

 

Mittwoch,5. Juni 2013

 

Erdgasversorgung in liberalisierten Märkten:
Wirtschaftliche und technische Entwicklungen


Dipl.-Ing. Denis Merkle,Leiter Stabsstelle Technologieentwicklung,
terranets bw GmbH, Stuttgart


Erdgas ist wegen seiner guten Verfügbarkeit, seiner umwelttechnischen Vorzüge und seiner leichten Nutzbarkeit inzwischen der drittwichtigste Energieträger in Deutschland und weltweit. Die Gaswirtschaft hat sich auf die veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen der Energiemarktliberalisierung sowie auf die politischen Ziele der „Energiewende“ eingestellt und kann mit zahlreichen innovativen Lösungen zu den angestrebten energietechnischen und energiewirtschaftlichen Weiterentwicklungen wesentlich beitragen.

 

 

Mittwoch, 12. Juni 2013

 

Thermodynamische Fundamentalgleichungen
zur Erfassung von Stoffeigenschaften 


Prof. Dr.-Ing. Martin Dehli,
Fakultät Gebäude Energie Umwelt,
Hochschule Esslingen


Die thermodynamischen Eigenschaften von Stoffen können mit Zustandsgleichungen sinnvoll erfasst werden. Fundamentalgleichungen sind eine besondere Klasse von Gleichungen, aus denen vermöge ihrer vollständigen Information mithilfe thermodynamischer Verknüpfungen alle Zustandsgrößen ohne weitere Zusatzinformation dargestellt werden können. Es werden verschiedene Arten von Fundamentalgleichungen benannt und auf ihre praktischen Anwendungsmöglichkeiten hin untersucht. Weiter wird eine neue Fundamentalgleichung für das Flüssigkeitsgebiet vorgestellt, die auf verschiedene Stoffe - u. a. Wasser - angewendet werden kann. Daneben werden mathematische Verfahren zur Ermittlung von Konstanten hierzu aus vorgegebenen Stoffwerten erörtert und Fragen der Wiedergabegenauigkeit diskutiert.

 

 

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Kolloquium 2012/2013

Wintersemester 2012/2013

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Mittwoch, 10. Oktober 2012

Aufgaben und Herausforderungen der Energienetze vor dem Hintergrund der Energiewende
Dipl.-Ing. (FH) Jens Apelt, Geschäftsführer, Creos Deutschland GmbH; Saarbrücken Mit der Energiewende werden eine Begrenzung des Klimawandels, der Erhalt unserer Umwelt und die Schonung natürlicher Ressourcen angestrebt. Aus volkswirtschaftlicher Sicht bietet sich für Deutschland die Chance, unabhängiger von Energieimporten zu werden und die führende Stellung deutscher Unternehmen im Energie- und Umweltbereich auszubauen. Andererseits werden die Kosten für Energie sowie für die Strom- und Gasnetze steigen. Für den einzelnen Endverbraucher konkrete und unmittelbar fassbare Vorteile gibt es dabei nicht.

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Überlegungen zu Grundsätzen und zur Ethik einer neu gestalteten Energieversorgung
Dr.-Ing. Franz Hein, Ehrenmitglied der EDNAInitiative e. V., Esslingen Das Energiesystem ist im Umbruch: Als Ziel wird die ständige, zuverlässige Versorgung der Menschen mit einer - für die Aufrechterhaltung der Lebensqualität - ausreichenden Energiemenge aus überwiegend erneuerbaren Quellen angestrebt. Das bisherige Energiesystem baut auf einen begrenzten Vorrat an fossilen Energien auf. Dabei führt allerdings eine Bewertung der fossilen Energien allein in Geld nicht weiter, denn Geld ist nicht Energie. Um die Aufgaben einer neu gestalteten Energieversorgung zu bewältigen, bedarf es neben verbesserten Gewinnungs-, Speicherungs-, Netz- und Anwendungstechniken auch geeigneter Informations- und Kommunikationssysteme.

Mittwoch, 7. November 2012

Moderne Schwimmbadtechnik als Herausforderung unter energetischen, hygienischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten
Dipl.-Ing. Andreas Debus, Kannewischer Ingenieurgesellschaft mbH, Baden-Baden Schwimmbäder und Wellnessbetriebe haben hohen Anforderungen zu genügen: Zur Begrenzung der Betriebskosten ist ein optimaler Einsatz von Strom, Wärme und Wasser notwendig. Bei Konzeption, Planung und Betrieb von neuen und von bestehenden Anlagen spielen deshalb energieeffiziente Lösungen eine große Rolle. Dies gilt für die Gewerke der Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Sanitärtechnik sowie für die Badewasseraufbereitung. Die Wasserhygiene und Aufbereitungsqualität ist ein entscheidender Baustein für Energie- und Wasserverbrauch sowie für Betrieb und Erfolg der Anlagen.

Mittwoch, 21. November 2012

Erneuerbare Energien – gesetzliche Anforderungen und Möglichkeiten zu deren Erfüllung im Wärmemarkt
Dipl.-Ing. (FH) Volker Bunse, Bunse GmbH Beratende Ingenieure, Heilbronn Mit dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz des Bundes wird die verstärkte Nutzung regenerativer Energien bei der Wärmeversorgung von Neubauten und von öffentlichen Gebäuden im Rahmen der Sanierung vorgeschrieben. Zusätzlich gilt in Baden-Württemberg das Erneuerbare-Wärme-Gesetz, das beim Austausch der Heizungsanlage in Wohnhäusern zur Anwendung kommt. Der Vortrag erläutert die rechtlichen Vorgaben und zeigt die wirtschaftlichen Möglichkeiten zu deren Umsetzung bei verschiedenen Gebäudetypen auf.

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Entwicklungslinien bei der Gasversorgung und Gasverwendung
Prof. Dr.-Ing. Heiner Hüppelshäuser, Fakultät Versorgungstechnik und Umwelttechnik, Hochschule Esslingen Erdgas hat wegen seiner umwelttechnischen Vorzüge und leichten Anwendbarkeit in den letzten Jahrzehnten in zahlreichen Ländern erhöhte Bedeutung erlangt. Der liberalisierte Energiemarkt, in dem gehandelte und physikalisch fließende Gasmengen nicht identisch sind, sowie die stärkere Nutzung erneuerbarer Energien in Form von Biogas sowie Power-to-Gas stellen dabei neue Anforderungen an die Gasanwendungstechnik. Der Vortrag erläutert Trends der Gasversorgung und fokussiert auf den Aspekt von Gasbeschaffenheitsschwankungen. Es werden neue Forschungsergebnisse und Lösungsansätze zur Kompensation schwankender Gasbeschaffenheiten vorgestellt.

Mittwoch, 16. Januar 2013

Numerische Strömungssimulation von Zerstäubungsvorgängen mit CFD
Dipl.-Ing. Boris Schmidt und Dipl.-Ing. Matthias Schneider, Lechler GmbH, Metzingen Die Zerstäubung von Flüssigkeiten in Tröpfchen zur Oberflächenvergrößerung bzw. das Formen von Flüssigkeitsstrahlen hat z. B. in der Lebensmitteltechnik, der Verfahrenstechnik, der Hütten und Walzwerkstechnik, der Umwelttechnik sowie der Landwirtschaft und der Lebensmitteltechnik Bedeutung. Die Berechnung und Abbildung des primären Strahlzerfalls gelingt mit Hilfe der numerischen Strömungssimulation. Der Vortrag beschreibt die Ansätze hierzu und geht auf das Erfordernis des Abgleichs von Simulationsrechnungen mit gemessenen Größen ein. Weiter werden die Ergebnisse von Simulationsrechnungen für eine Reihe technischer Vorgänge vorgestellt.

 

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Kolloquium 2012

Sommersemester 2012

Download als: VU-Kolloquium SoSe 2012

Mittwoch, 21. März 2012

Die fraktale Fabrik – Planungsdienstleistungen in der Gebäude- und Prozesstechnik
Dipl.-Ing. Klaus Ege, Geschäftsführer, FACT GmbH, Böblingen
Planungsdienstleistungen für die technische Ausrüstung von Gebäuden und für industrielle Fertigungsprozesse stützen sich zunehmend auf digitale Werkzeuge und auf Simulationstechniken. ITProzesse finden bei Projektentwicklung, Planung, Realisation, Dokumentation und beim Betrieb Anwendung. Die Komplexität von Prozessen erfordert die Aufteilung von Systemen und Vorgängen, wobei Selbstähnlichkeit wesentlich ist; diese Teile sind Fraktale. Die digitale Fabrik ist das virtuelle Abbild der realen Fabrik in Gebäudegeometrie, Technik und Prozesseinbauten sowie in der Funktionalität von Prozessen. Praxisbeispiele zeigen auf, wie sich diese Methoden erfolgreich anwenden lassen.

Mittwoch, 4. April 2012

Energieeffizienz in Produktionsgebäuden durch nachhaltige Energieerzeugung und Energierückgewinnung
Dipl.-Ing. Dieter Sedlacek, Vorstand, S+P Ingenieure AG, Heilbronn
Kürzere Innovationszyklen in der Produktion erfordern flexible Fertigungs- und Energieversorgungsstrukturen. Auf der anderen Seite gewinnen die nachhaltige Energieerzeugung und Energierückgewinnung an Bedeutung. Diesen Gesichtspunkten trägt die deutsche Industrie seit mehreren Jahrzehnten – insbesondere durch Energieeinsparungsmaßnahmen – Rechnung. Der Vortrag zeigt anhand von konkreten Anwendungen auf, wie Maßnahmen der Energieoptimierung in Produktionsgebäuden umgesetzt werden können.

Mittwoch, 18. April 2012

Wärmerückgewinnung aus Kühlwasser – Praxisbeispiele aus der Elektronik- und Halbleiterindustrie
Dipl.-Ing. Helmut Lepple, Abteilungsleiter, Robert Bosch GmbH, Reutlingen
Durch die Verteuerung von Energie werden Verfahren der Wärmerückgewinnung zunehmend interessanter. Eine sorgfältige Prüfung der Möglichkeiten bei industriellen Prozessen zeigt, dass als Wärmequellen beispielsweise Druckluftverdichter, Kühlwasser bei Fertigungsprozessen, Fortluft aus der Hallenbelüftung, Abgas aus Anlagen zur Wärmeerzeugung und Rückkühlwerke genutzt werden können. Damit lässt sich u. a. der Wärmebedarf zu Heizzwecken, bei raumlufttechnischen Anlagen und bei der Reinstwasserversorgung decken. Der Vortrag benennt Beispiele aus der Elektronik- und Halbleiterindustrie, zeigt Planungsgrundsätze auf und erläutert die dabei eingesetzten Techniken.

Mittwoch, 9. Mai 2012

Sicherung der Trinkwasserqualität in der Sanitärtechnik
Dipl.-Ing. Peter Schott, ehem. Honeywell GmbH – Haustechnik, Mosbach
Bei der Trinkwasserbereitstellung lösen die Normen DIN EN 806 und DIN EN 1717 die bisherige Norm DIN 1988 ab, die nur noch eine in Teilen ergänzende Funktion behält. Weiter ist das einschlägige DVGW-Regelwerk zu beachten. In der Sanitärtechnik besitzen u. a. Filtertechniken, Druckminderer und Systemtrenner sowie optimierte Speicher- und Erwärmungssysteme Bedeutung, um eine gute Trinkwasserbeschaffenheit und eine ein-wandfreie Funktion der technischen Anlagen zu sichern sowie Verunreinigungen, Biofilmbildung durch Stagnation und die Gefahr der Legionellenbildung zu vermeiden.

Mittwoch, 23. Mai 2012:

Neubau des Wirtschaftsgebäudes der Bundeswehr in Kunduz (Afghanistan) Andreas Kindermann, EDNP GmbH, Tamm, und Dipl.-Arch. Matthias Maier, Ernst Architekten, Stuttgart
Das 2010 in Betrieb genommene Wirtschaftsgebäude in Kunduz stellt mit hohen Anforderungen an Beschuss- und Erdbebensicherheit in Verbindung mit hochkomplexer technischer Ausstattung einen der wichtigsten Sonderbauten der Bundeswehr im Einsatz dar. Neben den baufachlichen Aufgaben bei der Umsetzung deutscher Standards in einem der ärmsten Länder der Welt stellten die besonderen Rahmenbedingungen einer internationalen Konfliktsituation außergewöhnliche Herausforderungen an das Generalplanerteam.

Mittwoch, 13. Juni 2012

Energiederivate und ihr Einsatz zur Bewertung und Nutzung von Speichersystemen
Prof. Dr. Gabriele Gühring und Prof. Dr. Christian Holler, Fakultät Grundlagen, Hochschule Esslingen, Standort Göppingen
Energiederivate sind handelbare Finanzkontrakte, deren Ausgestaltung und somit auch ihr Wert indirekt vom Gas-, Rohöl- oder Strompreis abhängen. Der Handel mit ihnen ist ein stetig wachsender Markt. Energiederivate werden sowohl zu Spekulations- als auch zu Absicherungszwecken gehandelt. Die mathematischen Methoden, mit denen sie in der Finanzbranche bewertet werden, eignen sich auch dazu, um Kraftwerken und Speichersystemen einen finanziellen Wert zuzuweisen. Der Vortrag gibt sowohl eine Einführung in den Energiederivatehandel als auch einen Einblick in deren Anwendung für die Bewertung und den Betrieb von Speichersystemen.

 

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Kolloquium 2011/2012

Wintersemester 2011/2012

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Mittwoch, 12. Oktober 2011

Planung und Bau von umwelttechnischen Anlagen im Kraftwerksbereich
Dipl.-Ing. (FH) Frank Spöhrer, Projektingenieur Umwelttechnik, Babcock Noell GmbH,Würzburg
Fragen des Umweltschutzes sind bei der Strom-erzeugung aus Kohle von besonderem Belang. Die langjährigen positiven Erfahrungen mit Techniken der Rauchgasentstaubung, -entstickung und -entschwefelung in deutschen Kohlekraftwerken führen zunehmend zur Nutzung dieser Techniken auch in vielen anderen Ländern der Welt. Der Vortrag stellt diese Umwelttechniken vor; weiter wird von Projekterfahrungen hierzu berichtet - u. a. in einem Steinkohlekraftwerk in Israel.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Innovative Techniken der Wärmebereitstellung mit Öl
Dipl.-Ing. (FH) Klaus Amann, Institut für Wärme und Öltechnik (IWO), Berg/Baden
Mehr als ein Viertel aller Wohnungen in Deutschland wird über eine Ölheizung wärmeversorgt. Der Ölpreisanstieg sowie das Erfordernis energieeffizienter technischer Lösungen haben zur Entwicklung innovativer Konzepte bei der Nutzung von Öl geführt. So werden Mischungen aus mineralisch sowie biologisch basierten Heizölen im Markt angeboten. Heizöl kann energieeffizient nicht nur bei der Öl-Brennwerttechnik eingesetzt werden, sondern auch zur dezentralen Kraft-Wärme-Kopplung, wobei neben Verbrennungsmotoren auch Stirling-Motoren geeignet sind. Zudem ermöglichen verbesserte Brennertechniken bei der Wärmeerzeugung eine sehr schadstoffarme Verbrennung.

Mittwoch, 9. November 2011

Nachhaltigkeitszertifizierung der Neuen Deutsche-Bank-Türme in Frankfurt
Dipl.-Ing. (FH) Christian Luft, Drees & Sommer Advanced Building Technologies GmbH, Stuttgart
Unternehmen, die in nachhaltige Gebäude investieren, haben ein Interesse daran, dass ihr Handeln auch an Maßstäben der Energieeffizienz und der Umweltverträglichkeit gemessen werden kann. Dies trifft z. B. auf die Deutsche Bank zu, deren Konzernzentrale in Frankfurt umfassend saniert und mit LEED-Platin und DGNB-Gold zertifiziert wurde. Der Vortrag beschreibt den „Green Building“-Zertifizie-rungsvorgang am Beispiel dieser Hochhäuser im Hinblick auf die Gebäudehülle, die Gebäudetechnik, den Anlagenbetrieb und das Recyclingkonzept während der Modernisierung.

Mittwoch, 23. November 2011

Aktuelle Fragen der Trinkwasserversorgung
Prof. Dr. Hans Mehlhorn, Technischer Geschäftsführer, Zweckverband Bodenseewasserversorgung, Stuttgart, Alt-Präsident des DVGW
Die Trinkwasserversorgung in Deutschland weist einen anerkannt hohen Standard auf: Den Verbrauchern kann jederzeit qualitativ hochwertiges Trinkwasser zur Verfügung gestellt werden. Um diesen Standard auch in Zukunft sichern zu können, sind zahlreiche Aktivitäten erforderlich. Dabei spielen die Novelle der Trinkwasserverordnung u. a. gemäß der EU-Trinkwasserrichtlinie, die Instandhaltung, Erneuerung und Sanierung der Wassernetze, Fragen des Wettbewerbs und der Preisstellung bei Trinkwasser sowie Aspekte des Gewässerschutzes im Zusammenhang mit neuen Techniken der Energiegewinnung - etwa der Geothermienutzung - eine Rolle.

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Analyse der Lebenszykluskosten kältetechnischer Anlagen – Konsequenzen für die Planung und den Betrieb
Dipl.-Ing. (FH) Michael Hendriks, BitzerKühlmaschinenbau GmbH, Sindelfingen
Bei kältetechnischen Anlagen übersteigen über deren Lebensdauer hinweg die Energiekosten die Investitionskosten bei Weitem. Deshalb ist eine Entscheidung für eine zwar in der Anschaffung teurere, doch besonders energieeffiziente Technik sinnvoll. Der Vortrag benennt hierfür die Möglichkeiten einer optimalen Komponentenabstimmung abhängig von den Einsatzbereichen, wobei auf Verdichter, Verflüssiger, Verdampfer, Regler, Expansionsventil, Kältemittel sowie auf Wartung und Instandhaltung eingegangen wird.

Mittwoch, 18. Januar 2012

Nachhaltige Energieversorgung als globales Entwicklungsziel: Gestaltungskriterien, technologische Optionen und die Anforderungen an Gesellschaft und Politik
Prof. Dr. Gerhard Saupe, Fakultät Versorgungstechnik und Umwelttechnik (VU), Hochschule Esslingen
Spätestens seit der UN-Konferenz über Umwelt und Entwicklung (Rio de Janeiro 1992) ist klar: Rohstoffknappheit, Klimawandel und ungerecht verteilte Entwicklungsmöglichkeiten gefährden den Frieden und die Lebensgrundlagen der Menschheit. Konsequente Daseinsvorsorge tut not - u. a. die Entwicklung hin zu einer nachhaltigen Weltenergieversorgung. Der Vortrag benennt einige Gestaltungskriterien hierfür, bewertet da-ran die verfügbaren technologischen Optionen und fragt, wie der notwendige Wandel gesellschaftlich und politisch organisiert werden kann.

 

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Kolloquium 2011

Sommersemester 2011

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Mittwoch, 30. März 2011

Energieeinsparung durch freie und hybride Lüftung
Dr.-Ing. Madjid Madjidi, Bereichsleiter, Planungsgruppe M + M AG, Böblingen
Für Fertigungshallen und weitere Anwendungen kann der Einsatz eines freien Lüftungssystems infolge des minimalen Energieeinsatzes und der Verbesserung der thermischen Qualität einen ho­hen ökonomischen und ökologischen Nutzen er­bringen. Dabei sind die Charakteristik der Wärme­entwicklung, die Aerodynamik von Gebäude und Umgebung, die Witterungsbedingungen und die thermische Ergonomie an den Arbeitsplätzen zu berücksichtigen. Der Vortrag zeigt anhand von An­wendungsbeispielen den Nutzen von Simulations­rechnungen und einer optimierten Regelstrategie zur Umsetzung des Konzepts in die Praxis auf.

Mittwoch, 13. April 2011

Energierechtsnovellierung 2011 -Anreizregulierung und Wettbewerb in der Gaswirtschaft
Dipl.-Ing. (FH) Alexander Menges, Gasversorgung Süddeutschland (GVS), Stuttgart
Die Liberalisierung der Strom- und Gasmärkte hat einen scharfen Wettbewerb ausgelöst. Die Novel­lierungen des Energiewirtschaftsrechts führten zu einer Entflechtung der Unternehmen in getrennte Bereiche für Erzeugung, Transport, Verteilung, Han­del und Vertrieb. Zusätzlich werden der freie Netz­zugang und die Preisbildung von einer Netzregulie­rungsbehörde überwacht. Der Vortrag benennt die Rahmenbedingungen der Gaswirtschaft und die Auswirkungen, die von der weiteren Novellierung des Energierechts 2011 und dem 3. EU-Binnen­marktpaket zu erwarten sind.

Mittwoch, 11. Mai 2011

Gebäudeautomation: Beiträge zur Energieeinsparung und Umweltentlastung
Dipl.-Ing. (FH) Karl-Heinz Belser, Generalmanager Gebiet Westdeutschland, Johnson Controls GmbH, Stuttgart
Die Anforderungen an einen energieeffizienten und komfortorientierten Gebäudebetrieb erfordern eine komplexe Gebäudetechnik. Bei der Integration und der bedarfsgerechten Nutzung von Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Kältetechniken spielen Gebäu­deautomations- und -informationssysteme eine we­sentliche Rolle. Der Vortrag zeigt neuere Entwick­lungen in der Gebäudeautomation auf und skizziert die Möglichkeiten, „klassische" Mess-, Steuer- und Regeltechniken und deren Standards mit der Infor­mationswelt des Internet zu verknüpfen.

Mittwoch, 25. Mai 2011

Angepasste Lüftungssysteme für spezielle Aufgaben der Wärme- und Kälteversorgung
Dipl.-Ing. Wolfgang Schäfer, Menerga GmbH, Mülheim a. d. Ruhr
Rechenzentren sowie andere thermisch hoch be­lastete Räume, Produktionsbereiche, Hallenbäder, Krankenhäuser und Sporthallen erfordern spezielle, an die jeweiligen Erfordernisse angepasste Lüftungs- bzw. Klimatisierungstechniken. Ein Beispiel ist die Kombination von freier Kühlung, indirekter Verdunstungskühlung und Kompressionskälte für Rechenzentren, wobei auf ein externes Rückkühl­werk verzichtet werden kann. Mit Umluftkühlgeräten, einer optimierten Wärmerückgewinnung und EC-Ventilatoren mit hohem Teillastwirkungsgrad kann der Luftvolumenstrom präzise und energieeffizient dem Bedarf angepasst werden. Der Vortrag stellt Beispiele für solche wirtschaftlich und ökologisch optimierte Techniken vor.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Transfer von prozess- und gebäudetechnischem Know-How ins Ausland
Dipl.-Ing. Hans Martin Gietl, RCI GmbH, Brettem
Deutsche Firmen mit Tochterunternehmen im Ausland nehmen sich oft vor, nicht nur ihre Ver­kaufsprodukte, sondern auch die bekannte und bewährte deutsche prozess- und gebäudetechni­sche Ausrüstung ins Ausland zu transferieren. Der Vortrag zeigt anhand einer Reihe von Bei­spielen auf, welche Herausforderungen und Pro­bleme bei entsprechenden Projektaufgaben zu bewältigen sind.

Mittwoch, 22. Juni 2011

Ingenieurtechnische Planungsaufgaben bei Großprojekten der Gebäudetechnik
Prof. Dr.-Ing. Ulrich Eser, Fakultät Versorgungstechnik und Umwelttechnik (VU), Hochschule Esslingen
Bei der Planung, der Errichtung und dem Betrieb von Großgebäuden eröffnen sich zahlreiche Möglichkeiten der ingenieurtechnischen Optimie­rung. Bereits in der Planungsphase kann durch eine frühe Zielformulierung, mit Hilfe von Unter­suchungen unterschiedlicher Varianten und durch die sorgfältige Abstimmung der Gewerke untereinander zum Projekterfolg beigetragen werden. Der Vortrag zeigt am Beispiel des Neu­baus für das Raumfahrtzentrum an der Universi­tät Stuttgart den Einsatz und die Kombination moderner Technikkonzepte wie hocheffiziente Wärmerückgewinnung, Betonkernaktivierung und Erdsonden auf. Dadurch gelingt es, mit der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) an­spruchsvolle Nutzungs- und Komfortanforderun­gen bei niedrigem Energieverbrauch zu erfüllen.

 

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Kolloquium 2010/2011

Wintersemester 2010

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Mittwoch, 13. Oktober 2010

Entwicklungslinien bei der Stromerzeugung aus Windenergie
Dipl.-Ing. (FH) Jochen Kreidenweiss, EnBW Erneuerbare Energien GmbH, Stuttgart.
Die Stromerzeugung aus Windenergie gilt als ein Erfolgsmodell bei der Nutzung erneuerbarer Energien: 2009 wurden 6,5 % des Stroms in Deutschland mit Windenergiekonvertern gewonnen - sechsmal so viel wie mit Photovoltaikanlagen. Der Vortrag zeigt die dynamische Entwicklung dieser Technik auf, benennt die wichtigsten Kostengesichtspunkte und stellt Ausbauvorhaben für landund seegestützte Windkraftparks sowie zugeordneter Netze in Deutschland sowie in ausgewählten weiteren Staaten vor.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Großwärmepumpen als Energiezentralen für die geothermische Energieversorgung komplexer Objekte
Dipl.-Ing. (FH) Gerd Haug, Prokurist, Zent-Frenger GmbH; Leonberg
Für die energiesparende Beheizung und Kühlung von Gebäuden hat sich u. a. die Wärmepumpentechnik bewährt. Als Wärmequelle wird dabei - neben Luft und Wasser - mehr und mehr das oberflächennahe Erdreich genutzt. Für Großgebäude bieten sich hierzu technisch, wirtschaftlich und ökologisch interessante Lösungen mit Erdsonden sowie ins Gebäudefundament integrierten Wärmeübertragern an, die vorteilhaft mit Flächenheiz- und -kühlsystemen und mit der Technik der Betonkernaktivierung kombiniert werden können.

Mittwoch, 10. November 2010

Großgebäudetechnik – Erfordernisse aus Sicht eines international tätigen Unternehmens
Dipl.-Ing. (FH) Frank Derschum, Robert Bosch GmbH, Stuttgart
Deutsche Großunternehmen haben im Rahmen der Globalisierung ihre Produktionsstandorte im Ausland stark ausgebaut, um an der dynamischen Wirtschaftsentwicklung von Staaten wie z. B. China, Indien, Brasilien und Russland teilzunehmen. Meist werden die dafür notwendigen Fertigungsund Verwaltungsgebäude nach den in Deutschland gültigen Maßstäben geplant und errichtet und dabei auch an die Erfordernisse der jeweiligen Länder angepasst. Der Vortrag stellt die Vorgehensweise eines Großunternehmens der Kraftfahrzeug- und Wärmetechnik hierfür vor und beschreibt die zu lösenden technischen sowie organisatorischen Aufgaben; daneben werden anhand von Einzelprojekten die dabei gewonnenen Erfahrungen im TGA-Bereich thematisiert.

Mittwoch, 24. November 2010

Ausbau der Stromversorgung im Nahen und Mittleren Osten
Dipl.-Ing. Panos Konstantin, ehem. Fichtner Beratende Ingenieure, Stuttgart
Die Infrastruktur von erdöl- und erdgasreichen Staaten des Nahen und Mittleren Ostens wurde in den vergangenen Jahrzehnten aufgebaut, erheblich erweitert bzw. modernisiert. Diese Entwicklung wird sich in absehbarer Zukunft fortsetzen. Einen wesentlichen Schwerpunkt stellt dabei die Stromversorgung dar. Der Vortrag skizziert am Beispiel Saudi- Arabiens die Aufgaben des Ausbaus der Stromnetze, der Kraftwerkskapazitäten und von Anlagen zur Meerwasserentsalzung.

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Klimaschutz – nunmehr nur ein Randthema oder wichtiger denn je?
Dr. rer. nat. Rüdiger Beising, ehem. Umweltschutzbeauftragter der EnBW, Leonberg
Der Klimaschutz und die Klimaforschung werden zurzeit in der Öffentlichkeit als weniger wichtig wahrgenommen und die Seriosität von klimabezogenen Untersuchungen teilweise angezweifelt. Aus langfristiger Sicht wird der Klimaschutz von der Mehrzahl der Fachwissenschaftler jedoch als nach wie vor sehr dringlich eingestuft. Der Vortrag gibt den gegenwärtigen Stand der wissenschaftlichen Kenntnisse zur Klimaforschung wieder und versucht, künftige Entwicklungen insbesondere in der Energiewirtschaft zu skizzieren.

Mittwoch, 12. Januar 2011

Umweltmanagement- und Analysesystem UMAS
Prof. Dipl.-Ing. Gerhard Fetzer, Fakultät Versorgungstechnik und Umwelttechnik (VU), Hochschule Esslingen
Die Gebäudetechnik wird zunehmend komplexer, um den Anforderungen eines energieeffizienten und komfortorientierten Betriebs zu entsprechen. Die bedarfsgerechte Nutzung von Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Kältetechniken gelingt mit dem Einsatz von Gebäudeautomations- und -informationssystemen. Das - der Versorgungstechnik zugeordnete - Steinbeis-Transferzentrum BT der Hochschule Esslingen hat dazu das Umweltmanagement- und Analysesystem UMAS entwickelt, bei dem Anlagen- und Betriebsdaten erfasst, über das Internet weitergegeben und in Rechnern ausgewertet werden; bei Abweichungen von erwünschten Betriebszuständen kann damit der Anlagenbetrieb wieder optimiert werden.

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Kolloquium 2010

Sommersemester 2010

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Mittwoch, 24. März 2010

Innovationsprojekte in einem Energieversorgungsunternehmen
Dipl.-Ing. Christian Schäfer, Konzernabteilung Technologie und Innovation, MVV Energie AG
Versorgungsunternehmen haben zum Ziel, Bevölkerung und Wirtschaft sicher, wirtschaftlich und umweltgerecht mit Strom, Gas und Fernwärme zu versorgen und weitere energiebezogene Dienstleistungen zu erbringen. Dabei sind kurz- und langfristige Aspekte zu berücksichtigen.
Der Vortrag zeigt auf, auf welchen Gebieten innovative Lösungen die klassischen Versorgungsaufgaben ergänzen. Beispiele sind intelligente Mess- und Abrechnungssysteme (Smart Metering) und die Nutzung von Tiefengeothermie zur Strom- und Wärmeerzeugung.

Mittwoch, 7. April 2010

Umwelttechnische Verfahren bei der Grundwasserreinigung und Altlastensanierung
Dipl.-Ing. Steffen Hetzer, Züblin Umwelttechnik GmbH
Beim Boden- und Wasserschutz hat die Beseitigung von Altlasten einen erheblichen Stellenwert.
In den letzten Jahren sind eine Reihe von Verfahren hierzu verbessert und mehrere innovative Verfahren zur Anwendungsreife entwickelt worden, mit denen Altlasten wirksam beseitigt werden können.
Der Vortrag stellt konventionelle und innovative Verfahren vor und berichtet über deren Einsatz in der Praxis. Dazu gehören erprobte Techniken wie Stripanlagen, Aktivkohlefilter und Ionenaustauscher sowie innovative Techniken wie die In-Situ-Chemische Oxidation und die Dampf-Luft-Injektion.

Mittwoch, 21. April 2010

Energieeffiziente Entstaubungs- und Filtertechniken in verschiedenen Industrien
Dr. Volker Bauer, Geschäftsführer, LTG Aerob Filtration Solutions GmbH
Den Techniken der Entstaubung und Filterung kommt in der industriellen Anwendung unter den Gesichtspunkten des Umweltschutzes, der Hygiene und der Werterhaltung von Anlagen Bedeutung zu.
Der Vortrag stellt grundlegende Zusammenhänge energieeffizienter Entstaubungs- und Filtertechnik dar und vergleicht unterschiedliche Techniken.
Weiter wird gezeigt, wie diese in den verschiedenen Industrien - z. B. in der Automobil-, Nahrungsmittel-, Baustoff- und Faserindustrie - umgesetzt werden, und welche Vorteile sich damit für den Betreiber ergeben.

Mittwoch, 12. Mai 2010

Raumluftkonzepte für besondere Gebäude mit höchsten Komfortanforderungen
Dr.-Ing. Bernd Essig, Geschäftsführer, Scholze Consulting GmbH
In der Raumlufttechnik konnten in den vergangenen Jahrzehnten wesentliche Fortschritte erreicht werden. Dabei standen die Erhöhung der Energieeffizienz, die Senkung von Investitions- und Betriebskosten, die bedarfsgerechte Nutzung sowie die Verbesserung des Komforts im Mittelpunkt. Beeinflussende Größen auf die Behaglichkeit sind Temperatur, Luftfeuchte, Strömungsgeschwindigkeiten und Luftreinheit.
Der Vortrag zeigt anhand von Anwendungsbeispielen auf, wie sich mit innovativen raumlufttechnischen Lösungen in besonderen Gebäuden höchste Komfortansprüche mit begrenztem Energieeinsatz verwirklichen lassen.

Mittwoch, 9. Juni 2010

Druckmessverfahren für den hydraulischen Abgleich und die Optimierung von Heizungsanlagen
Prof. Dr.-Ing. Thomas Rohrbach, Fakultät Versorgungstechnik und Umwelttechnik (VU), Hochschule Esslingen
Für den energiesparenden Betrieb von Heizungsnetzen ist die Soll-Massenstromverteilung bei möglichst geringem Gesamtdruckabfall wesentlich. Was sich für Neuinstallationen über eine Rohrnetzberechnung gut realisieren lässt, ist bei Altanlagen bei nicht dokumentierten oder geänderten Rohrnetzen, Sanierungsmaßnahmen, Überdimensionierungen usw. oft schwierig. Es wird ein an der Hochschule Esslingen weiterentwickeltes Verfahren vorgestellt, das auf Druckmessungen im Heizkörper zur Identifizierung und Einstellung der Soll- Massenströme beruht und zur Einsparung von Pumpenergie herangezogen werden kann.

Mittwoch, 16. Juni 2010

Energiemanagement und Wärmecontracting: Herausforderungen für Energieversorgungsunternehmen
Dipl.-Wirt.-Ing. Kay Wiedemann, Bereich Energiemanagement und Wärmecontracting, EnBW Regional AG
Bei der Energieanwendung stehen energieeffiziente und umweltschonende Konzepte bei vielen kommunalen und betrieblichen Nutzern im Vordergrund. Dabei geht es neben wirtschaftlichen Aspekten häufig auch um Lösungen mit innovativem und beispielhaftem Charakter.
Der Vortrag zeigt anhand von Einzelprojekten des Energiemanagements auf, welche Dienstleistungsaufgaben die EnBW Regional AG unter den jeweils vorgegebenen örtlichen Rahmenbedingungen hierbei übernehmen kann.

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Kolloquium 2009/2010

Wintersemester 2009/2010 

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Mittwoch, 14. Oktober 2009

Auf dem Weg zum CO2-freien Kohlekraftwerk
Dipl.-Ing. Daniel Kosel, Vattenfall Europe Generation AG, Cottbus
Die Stromerzeugung aus Kohle hat weltweit große Bedeutung. Aus Sicht des Klimaschutzes sind deshalb Verfahren zur Abscheidung von Kohlendioxid (CO2) in Kohlekraftwerken sowie die sichere geologische Speicherung von CO2 von besonderem Interesse. Inzwischen werden mehrere große Entwicklungs- und Demonstrationsvorhaben dazu vorangetrieben. Neben der Abscheidung von CO2 aus Kohlegas vor der Verbrennung erscheinen auch Verfahren zur CO2-Abscheidung nach der Kohleverbrennung aussichtsreich; dabei könnte eine Verbrennung mit Sauerstoff statt mit Luft wesentliche verfahrenstechnische Vorteile bieten.

Mittwoch, 4. November 2009

Klimaschutz konkret: Handlungsoptionen für Kommunen und Bürger
Dipl.-Ing. Hans Hertle, IFEU-Institut für Energie- und Umweltforschung GmbH, Heidelberg
Zur Verbesserung der Energieeffizienz und zum Klimaschutz können auf kommunaler Ebene wesentliche Beiträge geleistet werden; daneben eröffnen sich auch jedem einzelnen Bürger Möglichkeiten, mit seinem Verhalten und im Rahmen eigener investiver Entscheidungen hierzu konstruktiv beizutragen. Dies kann z. B. mit einer CO2-Bilanz des Bürgers quantifiziert werden. Daneben werden im Vortrag Beispiele für sinnvolle kommunale Klimaschutzvorhaben vorgestellt.

Mittwoch, 25. November 2009

Hygiene und Luftbefeuchtung - Aufgaben in der Klimatechnik
Dipl.-Ing. Andreas Maisch, Firma Walter Meier GmbH, Regionalcenter Südwest
Bei Fragen der Behaglichkeit und des Gesundheitsschutzes in Räumen spielt die richtige Luftfeuchte eine Rolle. Durch geregeltes Verdampfen, Verdunsten oder Zerstäuben von Wasser mit Luftbefeuchtern können die geforderten Werte eingestellt werden. Langjährige Erfahrungen in der Klimatechnik haben gezeigt, dass dabei Aspekte der Hygiene nicht vernachlässigt werden dürfen. Ein weiteres interessantes Anwendungsgebiet der Luftbefeuchtung ist die energieeffiziente Kühlung mit Wasser (adiabate Verdunstungskühlung), wobei der in der Abluft erzielte Kühleffekt auf die Zuluft übertragen wird.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Liberalisierung der Energiewirtschaft: Konsequenzen für Vertrieb, Erzeugung sowie Strom- und Gasnetze
Dipl.-Ing. (FH) Jens Gehrt, Leiter Kommunen, Netzkunden und Dienstleistungen, EnBW Regional AG, Regionalzentrum Alb-Neckar
Die Ende der 90er Jahre eingeleitete Liberalisierung der Strom- und Gasmärkte hat tief greifende Rückwirkungen auf die Energieversorgungsunternehmen. Der Vortrag beschreibt das Wettbewerbsumfeld bei der Stromerzeugung, die Auswirkungen des Netzzugangs Dritter und die veränderten Aufgabenstellungen bei der Organisation und dem Betrieb der Strom- und Gasnetze. Daneben wird über das erweiterte Dienstleistungsangebot von Versorgungsunternehmen berichtet, mit dem wichtige Impulse zur Energieeinsparung gegeben werden. Weiter wird auf aktuelle Forschungs- und Entwicklungsvorhaben der EnBW aufmerksam gemacht.

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Künftige Entwicklungen in der weltweiten Erdgasversorgung
Prof. Dr.-Ing. Martin Dehli, Fakultät Versorgungstechnik und Umwelttechnik (VU), Hochschule Esslingen
In den vergangenen Jahrzehnten hat sich Erdgas - neben Öl und Kohle - zur dritten Säule der Welt- Energieversorgung entwickelt. Künftig stellen sich neue Herausforderungen im Hinblick auf die Erdgasbeschaffung und die Versorgungssicherheit. Dabei kommt - neben dem Bau neuer Erdgasferntransportleitungen - dem Ausbau der Strukturen von Flüssigerdgas(LNG)-Erzeugung, - Transport und -Wiederverdampfung sowie der Erweiterung von unterirdischen Speicherkapazitäten (Kavernen- und Aquifer-Gasspeichern) Bedeutung zu. Zusätzlich kann künftig auch mit der Erzeugung von Bio-Erdgas sowie Kohlegasen die Versorgungssicherheit verbessert werden.

Mittwoch, 13. Januar 2010

Einsatz von CO- und O2-Sensoren aus der Raumfahrt zur Kesselwandüberwachung in Kraftwerken
Dipl.-Ing. (FH) Ulli Kunstfeld, Institut für Raumfahrtsysteme (IRS), Universität Stuttgart
Bei Feuerungsanlagen stehen Fragen der schadstoffarmen und energieoptimalen Verbrennungsführung im Mittelpunkt. Ziel ist es dabei u. a., eine geregelte, nahstöchiometrische Verbrennung zu verwirklichen, ohne Kessel und rauchgasberührte Einbauten zu beschädigen. Hierzu können neu entwickelte Sensoren zur Ermittlung des Kohlenmonoxid(CO)- und Sauerstoff(O2)-Gehalts des Verbrennungsgases dienen. Der Vortrag berichtet über inzwischen vorliegende Erfahrungen beim Einsatz solcher Sensoren zur Feuerungsüberwachung in einem deutschen Großkraftwerk.

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Kolloquium 2009

Sommersemester 2009 

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Mittwoch, 25. März 2009

Energieeffizienz und Betriebssicherheit von Kälteanlagen
Dipl.-Ing. (FH) Michael Hendriks, Bitzer Kühlmaschinenbau GmbH
Die Betriebskosten von Kälteanlagen übersteigen die Anschaffungskosten bei weitem. Deshalb ist die Verbesserung der Energieeffizienz - d. h. der Jahresarbeitszahl - von Bedeutung. Hierzu tragen geeignete Kältemittel, leistungsgeregelte Verdichter für den Teillastbetrieb, Verdampfer und Verflüssiger mit kleinen Temperaturdifferenzen, Anlagen mit innerem Wärmeübertrager und Economizer, eine richtige Rohrleitungsauslegung und eine intelligente Prozessregelung bei. Auch ist auf eine hohe Betriebssicherheit von Kälteanlagen zu achten.

Mittwoch, 1. April 2009

Innovative Biomassenutzung - Entwicklung von Stirling-Motoren für die Kombination mit Scheitholz- und Pellets-Feuerungen
Dipl.-Ing. (FH) Daniel Hegele, Entwicklungsabteilung Biomasse, Hovalwerk AG
Biomasse ist die wichtigste erneuerbare Energie in Deutschland. Scheitholz- und Pellets-Vergaserkessel haben sich in den letzten Jahren erfolgreich im Wärmemarkt positioniert. Hohe Kesselwirkungsgrade, geringe Schadstoffemissionen, ein automatischer Betrieb bei Pelletsnutzung, gute Betriebssicherheit sowie begrenzte Investitions- und Brennstoffkosten sind dabei entscheidend. Interessante zusätzliche Aspekte eröffnen sich mittelfristig durch die Möglichkeit, Stirling-Motoren zur ergänzenden Stromerzeugung in Scheitholz- und Pellets-Vergaserkessel zu integrieren.

Mittwoch, 22. April 2009

Neubau eines Schulzentrums mit Passivhaus-Standard
Dipl.-Ing. Ulrich Wild, IWP Ingenieurbüro für Systemplanung GmbH
Der Neubau des Schulzentrums Neckargemünd konnte im Passivhaus-Standard verwirklicht werden. Durch eine kompakte Bauweise mit geringer, hoch wärmegedämmter Hüllfläche, gutem A/V-Verhältnis, luftdichte und wärmebrückenfreie Bauweise sowie eine kontrollierte mechanische Be- und Entlüftung mit Hocheffizienz-Wärmerückgewinnung zur Nutzung der internen und passiven Wärmegewinne konnte bei 14.000 m² Bruttogeschossfläche ein Jahresheizwärmebedarf von unter 15 kWh/(m²a) erzielt werden. Der Restwärmebedarf wird über eine Holzpellets-Heizung sowie eine elektrische Wärmepumpe zur Geothermienutzung gedeckt. Gegenüber den Anforderungen der EnEV wird eine Einsparung an CO2-Emissionen von 185 t/a erzielt.

Mittwoch, 6. Mai 2009

Entwicklung einer Gas-Absorptions-Diffusions-Wärmepumpe für den Einsatz in Einfamilienhäusern
Dipl.-Ing. (FH) Jochen Buschle, Dipl.-Ing. (FH) Daniel West, Elco Shared Services GmbH
Im Rahmen der Zielsetzungen zur CO2-Einsparung werden auch Wärmepumpen gefördert. Neben der elektrischen Wärmepumpe hat die Gas-Absorptions-Diffusions-Wärmepumpe (GADWP) für den Einsatz in Einfamilienhäusern ein großes Potenzial. Dabei tritt an die Stelle des elektrischen Kompressors ein „thermischer Verdichter“. Der Vortrag beschreibt die Weiterentwicklung der GADWP-Technologie zu einem vermarktungsfähigen Gasheizgerät anhand von Labortests, der Entwicklung von Energiemanagementfunktionen und der Baugruppenimplementierung.

Mittwoch, 27. Mai 2009

Gebäudeautomation - Schlüssel zum wirtschaftlichen Gebäudebetrieb
Prof. Dipl.-Ing. Gerhard Fetzer, Fakultät Versorgungstechnik und Umwelttechnik (VU), Hochschule Esslingen
Steigende Kosten für Energien und Medien sowie erhöhte Umweltauflagen kennzeichnen heute die Bewirtschaftung von Gebäuden und Liegenschaften - auch bei der Hochschule Esslingen. Die Gebäudeautomation als Teil eines entsprechenden Gesamtkonzepts kann zur Lösung dieser Anforderungen und zu einem optimalen Betrieb wesentlich beitragen. Erste Ergebnisse von - mit studentischer Hilfe durchgeführten - Entwicklungen sind durchweg positiv und ermutigen zu weiteren Aktivitäten - auch zum Vorteil der Hochschule.

Mittwoch, 17. Juni 2009

Planungs- und Generalplanungsprozesse bei Gebäuden - Abstimmung zwischen Architekten und TGA-Ingenieuren
Dipl.-Ing. Michael Steinwachs, Planungsgruppe Michael Steinwachs
An die Planung von Gebäuden werden zunehmend anspruchsvollere Anforderungen gestellt. Neben der Einhaltung der Energieeinparverordnung (EnEV) sowie der DIN 18599 bei Großgebäuden sind die zügige Bauabwicklung, eine kostengünstige und energieeffiziente Bau- und Betriebsweise, eine gute Nutzungsvariabilität sowie gestalterische Ansprüche von Belang. Wichtig für den Planungserfolg ist die Abstimmung zwischen Architekten und TGA-Ingenieuren bereits in der Anfangsphase des Planungsprozesses - insbesondere in Generalplanungsprozessen. Im Vortrag wird über entsprechende Erfahrungen bei der Integrierten Bauplanung berichtet.

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Kolloquium 2008/2009

Wintersemester 2008/2009 

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Mittwoch, 8. Oktober 2008

Klimaschutz: Energieeffizienz in Gebäuden und Unternehmen
Dipl.-Ing. Jörg Trippe, TPI Trippe und Partner Ingenieurgesellschaft mbH
Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz müssen technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten gerecht werden, um Aussicht auf Verwirklichung zu haben. Energieversorgungskonzepte, die auf Daten von realisierten Projekten aufbauen, können dazu im Rahmen von Variantenbetrachtungen und Sensitivitätsanalysen wesentlich beitragen. Der Vortrag zeigt anhand von ausgewählten Beispielen, nach welchen Kriterien effizienzsteigernde Maßnahmen ausgewählt und umgesetzt werden können. Dabei stehen die Technische Gebäudeausrüstung und die industrielle Energieversorgung im Mittelpunkt.

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Erneuerbare Energien in der Anwendung - Gebäude- und Energietechnik
Dipl.-Ing. (FH) Manfred Engelhard, M+W Zander FE GmbH
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz schafft Anreize zum Einsatz klimaschonender Techniken: Für Gebäude („Green Buildings“) werden Anlagen zur Wärme-Kraft-Kälte-Kopplung, zur Nutzung oberflächennaher Geothermie sowie zur solaren Wärme- und Kälteerzeugung eingeplant. Bei dezentralen Kraftwerken zur Stromeinspeisung sind inzwischen weiterentwickelte Systeme wie Geothermie(heiz)kraftwerke, Solarthermiekraftwerke (CSP), Photovoltaikkraftwerke sowie Biomasse(vergasungs)heizkraftwerke technisch verfügbar.

Mittwoch, 5. November 2008

Flüssiggas als Substitut im Erdgasmarkt
Dipl.-Ing. Bernd Mazzoli, Geschäftsführer der Thermogas GmbH, EnBW
Flüssiggas hat als Nebenprodukt der Erdölverarbeitung und der Erdgasgewinnung ergänzende Bedeutung im industriellen und häuslichen Wärmemarkt sowie im Verkehrswesen. Interessante Lösungen ergeben sich nicht nur in „klassischen“ Flüssiggasmärkten, sondern z. B. auch bei der Erschließung neuer Wohngebiete für die Gasversorgung: Hier können Gasleitungen während der Bauphase verlegt und mit Flüssiggas betrieben werden, solange die Anbindung ans Erdgasnetz noch nicht möglich ist. Im Vortrag werden technische, sicherheitsrelevante und wirtschaftliche Aspekte beim Einsatz von Flüssiggas aufgezeigt.

Mittwoch, 26. November 2008:

Industrielle Energiekonzepte in der Papierbranche
Dipl.-Ing. Christopher Soldwedel, Geschäftsführender Gesellschafter, Eproplan Ingenieurgesellschaft mbH
Energiekonzepte für unterschiedliche Industriezweige gewinnen - als Folge der Verteuerung von Öl und Gas - zunehmend an Bedeutung. Am Beispiel der Papierbranche wird gezeigt, wie sich anspruchsvolle Konzepte für eine effiziente Energieversorgung verwirklichen lassen. Einfluss auf die Konzeptauswahl haben dabei der Energiebedarf, Fragen der Wirtschaftlichkeit sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen für Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung, für den Emissionshandel und für die Genehmigung. Im Vortrag werden mögliche Konzepte aus technischer und wirtschaftlicher Sicht aufgezeigt. Daneben werden auch Risiken und Unsicherheiten bei der Konzeptentscheidung thematisiert.

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Fördertechnik und Aufzüge - Teil der Technischen Gebäudeausrüstung
Dipl.-Ing. (FH) Uwe Göritz
Personen- und Lastenaufzüge werden - im Gesamtprojekt eines Großgebäudes - der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) zugeordnet. Sie werden meist nur als Randgebiet der TGA wahrgenommen, obwohl sie unter betrieblichwirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht vernachlässigt werden sollten. Der Vortrag stellt die unterschiedlichen technischen Aufzugssysteme vor und benennt Kennzahlen zur Charakterisierung von Aufzügen. Daneben wird auf planerische und betriebliche Fragen in diesem Zusammenhang eingegangen.

Mittwoch, 14. Januar 2009

Öko-Management von Liegenschaften - Ansatzpunkte zur Umsetzung
Prof. Dr.-Ing. Markus Tritschler, Fakultät Versorgungstechnik und Umwelttechnik (VU), Hochschule Esslingen
Die wachsende öffentliche Aufmerksamkeit für Klima- und Umweltaspekte wirkt sich auch auf die Bewirtschaftung von Liegenschaften aus. Mehr und mehr Eigentümer stellen sich der Aufgabe, wie weit es möglich ist, bei Planung, Bau, Betrieb und Entsorgung den Anforderungen der Nachhaltigkeit gerecht werden zu können. Ingenieurtechnische Lösungen hierzu sollten - über allein kurzfristige, modisch-politische Diskussionen hinaus - Wege aufzeigen, die dauerhaft gangbar sind. Anhand praktischer Erfahrungen muss dabei geprüft werden, anhand welcher Kriterien sich in verschiedenen Teilbereichen ein wirksames Öko-Management verwirklichen lässt.

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Kolloquium 2008

Sommersemester 2008

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Mittwoch, 2. April 2008

Neue Entwicklungen bei der Brennwerttechnik für den Gasheizungsmarkt
Dipl.-Ing. Michael Plothe, Leiter Komponentenentwicklung wandhängende Gasbrennwertgeräte, Bosch Thermotechnik, Deventer (NL)
In absehbarer Zeit ist mit einer verschärften Gesetzgebung im Hinblick auf Energie verbrauchende Produkte innerhalb der Staaten der Europäischen Union zu rechnen. Von dieser auf CO2-Reduktion abzielenden Initiative werden u. a. auch wandhängende Gasbrennwertgeräte betroffen sein. Bereits jetzt werden dadurch bei Bosch Thermotechnik neue Entwicklungen auf Komponentenebene beeinflußt. Beispielhaft werden im Vortrag die Grundzüge dieser neuen Gesetzgebung und die sich daraus ergebenden technischen und wirtschaftlichen Konsequenzen aufgezeigt.

Mittwoch, 16. April 2008

Kleine Absorptionskältemaschinen für die solare Kühlung
Dipl.-Ing. Torsten Koller, Institut für Thermodynamik und Wärmetechnik (ITW), Universität Stuttgart
Die Nutzung von solarer Niedertemperaturwärme zu Kühlzwecken - etwa bei der Gebäudeklimatisierung - ist mit verschiedenen Techniken möglich.
Im Vortrag wird ein Überblick über Systeme der solaren Kühlung im kleinen Leistungsbereich und deren wirtschaftliche Voraussetzungen gegeben. Insbesondere wird über Entwicklungsarbeiten an einer 10-kW-Absorptionskältemaschine mit dem Stoffpaar Ammoniak/Wasser berichtet, die durch einen Eisspeicher ergänzt wird und Teil des Gebäudekühlsystems ist.

Mittwoch, 30. April 2008

Hocheffiziente Dampferzeuger für moderne Kohlekraftwerke
Dr. Georg Stamatelopoulos, Leiter Berechnung und Entwicklung, Alstom Power Systems GmbH
Nicht nur in Deutschland und weiteren europäischen Staaten, sondern weltweit steht der Ersatz bestehender und der Zubau neuer Stromerzeugungskapazitäten in großem Umfang auf dem Programm. Eine wirtschaftlich sinnvolle Möglichkeit stellen dabei Stein- und Braunkohlekraftwerke dar. Zur Verminderung von Emissionen und zur Ressourcenschonung spielt dabei u. a. die Wirkungsgradverbesserung eine wichtige Rolle.
Entscheidend ist die Verbesserung des Frischdampfzustandes - also der Übergang zu sehr hohen Temperaturen und Drücken. Im Vortrag wird über die dabei notwendige Werkstoffentwicklung bei Großdampferzeugern berichtet.

Mittwoch, 28. Mai 2008

Erzeugung und Nutzung von Brenngasen aus Biomassen
Prof. Dr.-Ing. Martin Dehli, Fakultät Versorgungstechnik und Umwelttechnik, Hochschule Esslingen
Die Verteuerung von Öl und Erdgas sowie Gesichtspunkte des Klimaschutzes begünstigen die Erzeugung und Nutzung von Brenngasen aus Biomassen. Die Zahl der Anlagen zur Vergärung von organischen Abfällen und pflanzlichen Substraten ist stark gestiegen; auch werden Konzepte der thermischen Vergasung von Biomassen
weiterentwickelt. Ziel ist neben der direkten Wärme- und Stromerzeugung auch die Aufbereitung und Einspeisung von Biogasen ins Erdgasnetz. Der Vortrag geht auf damit zusammenhängende technische, wirtschaftliche und ökologische Fragen ein.

Mittwoch, 4. Juni 2008

Klimaschutz: Wissenschaftlicher Kenntnisstand und Strategien in der Energiewirtschaft
Dr. rer. nat. Rüdiger Beising, ehem. Umweltschutzbeauftragter der EnBW AG
Der weltweite Klimawandel findet große öffentliche Aufmerksamkeit. Dessen Ursachen, natürliche und anthropogene Beiträge werden anhand von Satellitenaufnahmen und Projektionen künftiger Klimaänderungen mit Hilfe von Modellsimulationen aufgezeigt. Weiter wird auf die globalen, europäischen und deutschen Beiträge sowie die erreichten Minderungen bzw. Zuwächse in den Energieumwandlungs- und -verbrauchssektoren eingegangen. Die Strategien der Energiewirtschaft sowie die Klimaschutzprogramme der EU und Deutschlands werden vorgestellt.

Mittwoch, 18. Juni 2008

Sanierung einer Heizungsanlage durch Öl-Brennwertkessel und solare Heizungsunterstützung
Prof. Dipl.-Ing. Walter Stäbler, Fakultät Versorgungstechnik und Umwelttechnik, Hochschule Esslingen
Im Neubaubereich und im Gebäudebestand eröffnen sich bei der Wärmeversorgung gute Möglichkeiten zur Energieeinsparung. Während sich solare Wärme für die Trinkwassererwärmung seit Jahren bewährt hat, scheinen für die solare Heizungsunterstützung weniger günstige Voraussetzungen zu gelten. Der Vortrag zeigt Optimierungsmöglichkeiten dazu auf - z. B. bei der Komponentenauswahl sowie durch geeignete Regelstrategien - und beschreibt Erfahrungen mit der sanierten Heizungsanlage eines über 30 Jahre alten Einfamilienhauses. Weitere energetische Sanierungsoptionen werden erörtert.

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Kolloquium 2007/2008

Wintersemester 2007/2008

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Mittwoch, 24. Oktober 2007

Industrieller Umweltschutz als Herausforderung
Dipl.-Ing. (FH) Dieter Nisi, Leiter Prozeß- und Umwelttechnik Powertrain, DaimlerChrysler AG
Aktiver Umweltschutz gehört zum Selbstverständnis von Industrieunternehmen. Nicht nur für die Produkte selbst, sondern auch für deren Herstellung hat die Einhaltung interner und externer Umweltschutzauflagen Vorrang. Am Beispiel eines großen Kraftfahrzeugunternehmens werden die Aspekte des industriellen Umweltschutzes aufgezeigt. Dabei stehen schadstoffarme und energiesparende Fertigungstechniken sowie die Planung
und Realisierung zahlreicher Maßnahmen zur Reinhaltung der Luft, der Abwasser- und Abfallaufbereitung sowie der rationellen Energienutzung und -rückgewinnung im Mittelpunkt.

Mittwoch, 7. November 2007

Energieeffiziente Großgebäude - Aufgabenstellungen für die Technische Gebäudeausrüstung
Dipl.-Ing. Bernhard Hoffmann, Prokurist,
Dipl.-Ing. (FH) Holger Sack, Ed. Züblin AG
Die Planung, Errichtung und der Betrieb von Großgebäuden stellen besondere Anforderungen an den Versorgungsingenieur: Gestiegene Energiepreise, Energieeffizienzrichtlinien und ökologische Ansprüche sind zu berücksichtigen. Gleichzeitig sind architektonische Gestaltungswünsche sowie Erwartungen der Bauherren hinsichtlich kostenoptimaler Lösungen von Bedeutung. Der Vortrag geht auf diese Spannungsfelder ein und stellt zugleich beispielhafte Lösungen vor.

Mittwoch, 14. November 2007

Wasserchemie in Wärmekraftwerken
Dr. Joachim Fahlke, Abteilungsleiter, Großkraftwerk Mannheim AG
In Dampfkraftwerken wird Wasser als Arbeitsmittel im Kreislauf eingesetzt. Um einen Langzeitbetrieb der hochwertigen Kraftwerkskomponenten wie beispielsweise des Dampferzeugers, der Turbine, des Kondensators und der Speisewasserpumpe zu ermöglichen, muß eine besonders hochwertige Wasserqualität ständig gesichert werden. Dies erfolgt im Rahmen einer aufwendigen Wasserbehandlungstechnik. Für zahlreiche weitere kraftwerkstechnische Vorgänge - etwa bei der Kühlung - sind ebenfalls Verfahren der Wasserbehandlung erforderlich; daneben sind u. a. auch Aufgaben der Abwasserbehandlung zu lösen.

Mittwoch, 28. November 2007

Green Buildings - Gewerbeübergreifende Projektierung von energieeffizienten Großbauvorhaben
Dipl.-Ing. Peter Mösle, DS-Plan AG
Energetische Gesichtspunkte besitzen bei Großgebäuden angesichts hoher Energiepreise und Fragen des Klimaschutzes inzwischen besonderes Gewicht. Am Beispiel mehrerer Großprojekte in verschiedenen Klimazonen der Erde werden Lösungen der Technischen Gebäudeausrüstung und der Gebäudehülle aufgezeigt, die dem ambitionierten Ziel eines energieautarken Betriebs gerecht werden sollen. Die entsprechenden technischen Lösungen hierzu werden unter den Aspekten der Wirtschaftlichkeit, Betriebssicherheit und der Einsatzmöglichkeiten bei weiteren Vorhaben erörtert.

Mittwoch, 12. Dezember 2007

Energieversorgung in liberalisierten Märkten - Anforderungen an Unternehmen und deren Mitarbeiter
Dipl.-Ing. Peter Boos, Vorstand Personal und Netzservice der EnBW Regional AG
Die Strom- und Gasmärkte sind in den Staaten der Europäischen Union liberalisiert. Dies hat zu einem scharfen Wettbewerb geführt, der an die Versorgungsunternehmen erhöhte Anforderungen stellt. Zusätzlich haben zahlreiche politische Eingriffe den energiewirtschaftlichen Rahmen umgestaltet. Der Vortrag zeigt die Organisationsstrukturen von Versorgungsunternehmen auf; weiter werden Fragen des diskriminierungsfreien Zugangs zu Strom- und Gasnetzen erörtert. Daneben werden die Marktaktivitäten der EnBW vorgestellt, die zu den vier größten deutschen Energieversorgungsunternehmen gehört. Schließlich werden die Aufgabenfelder der Mitarbeiter von Versorgungsunternehmen skizziert.

Mittwoch, 16. Januar 2008

Wärmepumpen - mit Naturenergie zukunftssicher heizen und kühlen
Dipl.-Ing. (FH) Markus Geiger, Junkers Bosch Buderus Thermotechnik
Elektrisch betriebene Wärmepumpen haben sich in den letzten Jahren im Wärmemarkt fest etabliert. Sie können nicht nur zur Wärmeversorgung, sondern auch zur Raumkühlung eingesetzt werden. Der Vortrag geht auf Systeme und Funktionen von Wärmepumpen und die dabei nutzbaren Wärmequellen ein, benennt Kriterien für deren Auslegung und Planung, zeigt mögliche Fehlerquellen auf und klärt Fragen der Wirtschaftlichkeit. Abschließend wird auf künftige Entwicklungen und Systemkombinationen eingegangen.

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Kolloquium 2007

Sommersemester 2007

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Mittwoch, 4. April 2007

Energiepreisentwicklung: Konsequenzen für Gebäude
Dipl.-Ing. Bertram Witz, ibw Ingenieurbüro für Energie- und Gebäudetechnik
Der Anstieg der Öl-, Erdgas- und Strompreise in den vergangenen Jahren belastet Bürger und Volkswirtschaft. Investitionen in energie¬sparende Bau- und Anlagentechniken müssen sich rechnen; deren lange Lebensdauer zwingt zu lang-fristiger Kapitalbindung. Wirtschaftlichkeitsanalysen waren bisher oft auf statische Preisannahmen oder geringe Teuerungsansätze gestützt; deren Gültigkeit ist vor dem Hintergrund des Energiepreisanstiegs nunmehr anzuzweifeln. Dies wirft Fragen auf zur Richtigkeit der technischen Lösungen in bestehenden Gebäuden sowie zur Ausformung der Gebäude- und Energiekonzepte bei Neubau- und Modernisierungsvorhaben.

Mittwoch, 18. April 2007

Entwicklungen in der Kraftwerkstechnik
Dipl.-Ing. Johann Waldmann, ehem. Siemens KWU
Zur Sicherung einer leistungsfähigen, wirtschaftlichen und umweltverträglichen Stromversorgung in Deutschland sind in den nächsten Jahren umfassende Investitionen erforderlich. Dabei ist noch offen, in welchem Umfang die unterschiedlichen Kraftwerkstypen zur Stromerzeugung beitragen sollen. Der Vortrag geht auf die Möglichkeiten und Grenzen der Stromerzeugung aus Kohle, Erdgas, Kernenergie, Wasserkraft, Windenergie sowie auf weitere Techniken zur Nutzung erneuerbarer Energien ein.

Mittwoch, 2. Mai 2007

Strömungs- und wärmetechnische Berechnung von Anlagen mit Hilfe der CFD-Simulation
Dipl.-Ing. Martin Weghaus, Weghaus GmbH
Für die Dimensionierung von versorgungstechnischen Anlagen hat sich der Einsatz von Software zur numerischen Simulation von strömungs-, wärme- und verbrennungstechnischen Vorgängen bewährt. Die Verwendung von CFD (Computational Fluid Dynamics) ermöglicht eine schnelle Erstellung von Geometrien und eine hohe Qualität von Netzen zur iterativen Berechnung auch von anspruchsvollen physikalisch-technischen Problemstellungen. Damit können weiterführende Aussagen über das Verhalten von Anlagen und den Ablauf von komplexen Vorgängen in Anlagen getroffen werden. Dies ermöglicht es, den Aufwand zu deren experimenteller Erfassung zu verringern. Anhand von anschaulichen Beispielen wird der Nutzen der CFD-Simulation verdeutlicht.

Mittwoch, 9. Mai 2007

Ziele und Methoden des Projektmanagements im Anlagenbau
Dipl.-Ing. Peter Lublow, Babcock Noell GmbH
Die erfolgreiche Planung und Ausführung von großtechnischen Anlagen stellt hohe Anforderungen an alle Prozeßbeteiligten: Häufig müssen die erforderlichen Aufgaben unter sehr erheblichem Zeit- und Kostendruck gelöst werden. Der Vortrag stellt Instrumente des Projektmanagements vor und benennt technische sowie wirtschaftliche Rahmenbedingungen hierzu. Anhand von praktischen Beispielen werden Erfahrungen mit effizienten Methoden des Projektmanagements beschrieben.

Mittwoch, 23. Mai 2007

Klimaschutz und Ressourcenschonung: Handlungsbedarf im Energiebereich
Dr. Volker Kienzlen, Geschäftsführer, KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg
In den letzten Jahren mehren sich Hinweise auf klimatische Veränderungen, die auf anthropogene Ursachen zurückzuführen sind. Eine erhöhte Sensibilität im politischen, technischen und wirtschaftlichen Umfeld läßt erwarten, daß sich allmählich ein Bewußtsein für klima- und ressourcenschonende Verhaltensweisen und Techniken entwickeln könnte. Der Vortrag erörtert Fragen der Umgestaltung der vielfältigen Strukturen der Energiebereitstellung und -nutzung, um insbesondere auf eine Verringerung des Ausstoßes von Kohlendioxid hinwirken zu können. Dabei werden auch Möglichkeiten und Grenzen bei deren Umsetzung angesprochen.

Mittwoch, 13. Juni 2007

Optimierungsbedarf und erweiterte Anwendungsmöglichkeiten bei Brennstoffzellen
Prof. Dr.-Ing. Thomas Rohrbach, Hochschule Esslingen, Fakultät VU
Die Weiterentwicklung bei Brennstoffzellen zielt u. a. auf eine Erhöhung der Lebensdauer sowie auf eine Vereinfachung der Nebenaggregate ab, um die Investitionskosten zu senken. Daneben geht es um eine Erweiterung des Einsatzspektrums verschiedener Energieträger mit Hilfe von geeigneten Reformierungsverfahren. Ein weiteres Ziel ist die Verbreiterung von Anwendungsmöglichkeiten für die Brennstoffzellentechnik, z. B. bei der mobilen Fahrzeugklimatisierung und speziellen Nischenprodukten.

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Kolloquium 2006/2007

Wintersemester 2006/2007

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Mittwoch, 11. Oktober 2006

Sozialkompetenz im Berufsumfeld des Ingenieurs
Dipl.-Ing. Harald Zieger, ehem. Siemens Building Technologies
Unter dem Begriff „Soft Skills“ werden menschliche Qualitäten verstanden, die für die Zusammenarbeit sowie für Führungsaufgaben im Beruf unerläßlich sind. Bei fast allen ingenieurtechnischen Aufgaben kommt es auf die Fähigkeit an, innerhalb von Gruppen loyal und effizient zu arbeiten. Im Vertrieb geht es darum, Kundenwünsche zu erkennen und umzusetzen sowie überzeugend zu wirken. Daneben stellt die erfolgreiche Mitarbeiterführung eine besondere Herausforderung dar. Der Vortrag beleuchtet diese Erfordernisse aus dem Blickwinkel des Ingenieurs.

Mittwoch, 25. Oktober 2006

Moderne Feuerungs- und Kesseltechnik bei der thermischen Abfallbehandlung
Dipl.-Ing. Norbert Eickhoff, Handlungsbevollmächtigter, Martin GmbH
Bei der Verbrennung von Müll und sonstigen Abfällen können die enthaltenen Stoffe zu zahlreichen werkstofftechnischen Problemen führen. Bei hohen Temperaturen verursachen säurebildende Substanzen und Schwermetalle Korrosionen, die aufwendige Instandhaltungsmaßnahmen und eine Verringerung der Lebensdauer zur Folge haben können. Die Beherrschung dieser Probleme erfordert Spezialkenntnisse, die auf jahrzehntelanger ingenieurtechnischer Erfahrung und neuen Entwicklungsergebnissen beruhen.

Mittwoch, 8. November 2006

Nutzung von Biomasse zur Strom- und Wärmeerzeugung in Südostasien
Dr.-Ing. Dipl.-Phys. Helmut Körber, Geschäfts-führer, APC GmbH
Bei Verfahren der Nahrungsmittelerzeugung fallen Rückstände und Abfälle an, die energetisch genutzt werden können. In klimatisch begünstigten Regionen können damit wesentliche Beiträge zur Energieversorgung geleistet werden. Anhand von Heizkraftwerkskonzepten in Thailand, bei denen Reisspelzen bzw. Biomassen aus der Palmölindustrie zur gekoppelten Bereitstellung von Strom und Wärme verfeuert werden, wird auf die hierbei genutzte Technik eingegangen. Daneben werden Fragen der Akquisition, der Kraftwerksplanung sowie der technischen und wirtschaftlichen Optimierung angesprochen.

Mittwoch, 29. November 2006

Energiesparende Regelstrategien in der Prozeßluft- und Raumlufttechnik
Dipl.-Ing. Wolfgang Schäfer, Menerga Energiesysteme
An hochwertige prozeßluft- und raumlufttechnische Anlagen werden präzise Anforderungen an die Einhaltung der Temperatur, Feuchte und Qualität der Luft gestellt. Mit Hilfe von verbesserten Regelstrategien, bei denen die jeweiligen, örtlich und zeitlich unterschiedlichen Außenluftzustände programmtechnisch hinterlegt sind, lassen sich unter Einhaltung der geforderten Bedingungen erhebliche Energieeinsparungen verwirklichen. Dies wird anhand von Beispielen - u. a. der Lackieranlage eines Kraftfahrzeugherstellers - veranschaulicht. Daneben wird über weitere Verbesserungsmöglichkeiten bei Verfahren der Prozeßluft- und Raumlufttechnik berichtet.

Mittwoch, 13.. Dezember 2006

Kohlendioxid als künftiges Kältemittel: Anforderungen und Entwicklungen
Dipl.-Ing. (FH) Michael Hendriks, Bitzer Kühlmaschinenbau GmbH
Kohlendioxid (CO2) gewinnt als umweltverträgliches Kältemittel an Aufmerksamkeit. Künftig könnte es gängige Kältemittel wie z. B. R134a, R410A und R407C teilweise ersetzen. Der Vortrag zeigt die thermodynamischen und umwelttechnischen Eigenschaften von CO2 im Vergleich mit anderen Kältemitteln auf und beschreibt den bisher erreichten Stand der Technik. Dabei wird insbesondere auf Neuentwicklungen bei CO2-Verdichtern für unterkritische sowie für überkritische Kälteprozesse eingegangen.

Mittwoch, 17. Januar 2007

Energieeinsparverordnung und Energiepaß - Entwicklungen bei der Gebäudewärmeversorgung
Prof. Dr.-Ing. Fritz Schmidt, Bereichsleiter For-schung und Entwicklung, ennovatis GmbH
Die Energieeinsparverordnung (EnEV) eröffnet bei Neubauten die Möglichkeit, die Techniken der Wärmebereitstellung sowie die wärmespezifischen Eigenschaften der Gebäudehülle energetisch, technisch und wirtschaftlich optimal aufeinander abzustimmen. Im Gebäudebestand, der aus Sicht der Energieeinsparung ein erhebliches Potential aufweist, sind energetische Sanierungsmaßnahmen volkswirtschaftlich sinnvoll und notwendig. Ein erster Schritt dazu stellt der Energiepaß dar, mit dem die energetischen Merkmale von Gebäuden festgehalten und transparent gemacht werden sollen. An einem Beispiel wird das Vorgehen bei der Erstellung von Energiepässen erläutert.

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Kolloquium 2006

Sommersemester 2006

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Mittwoch, 22. März 2006

Effiziente Pumpentechnik als Baustein der Energieeinsparung
Dipl.-Ing. Wolfram Meyer, Biral AG
Gegenüber der üblichen, dreistufig geregelten Spaltrohr-Kleinpumpe für Heizungsanlagen können stufenlos elektronisch geregelte Umwälzpumpen wesentlich zur Energieeinsparung beitragen. Darüber hinaus eröffnen neue, elektronisch kommutierte elektrische Pumpenantriebe wesentlich höhere Pumpenwirkungsgrade. Der Vortrag gibt einen Überblick über die inzwischen im Markt etablierte, verbesserte Pumpentechnik und geht auf die Entwicklung der Minergie-Pumpe von Biral ein.

Mittwoch, 5. April 2006

Erfahrungen mit einem erdgasbefeuerten GuD-Heizkraftwerk für die kommunale Energieversorgung
Dipl.-Ing. (FH) Armin Lewetz, Geschäftsführer, Heizkraftwerk Würzburg
Kombinierte Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerke (GuD-Kraftwerke) zeichnen sich durch hohe Wirkungsgrade bei der Stromerzeugung aus. Werden sie als verbrauchsnahe Heizkraftwerke betrieben, kann der Gesamtwirkungsgrad durch die Auskopplung von Fernwärme noch weiter gesteigert werden. Der Vortrag gibt einen Überblick über das technische Konzept des GuD-Heizkraftwerks Würzburg, zeigt dessen Beiträge zur Energieversorgung und zur Umweltentlastung in Würzburg auf und benennt die dabei gesammelten Betriebserfahrungen.

Mittwoch, 3. Mai 2006

Moderne Kraftwerks-und Umweltschutztechnik im Großkraftwerk Mannheim
Dr.-Ing. Matthias Meierer, Leiter Betrieb, Großkraftwerk Mannheim AG
Das Großkraftwerk Mannheim gehört zu den bedeutendsten Kraftwerken in Südwestdeutschland. Im Vortrag wird der Auf- und Ausbau der gekoppelten Erzeugung von Strom und Fernwärme im Raum Mannheim geschildert. Daneben werden die eingesetzten Heizkraftwerkstechniken einschließlich der Techniken zum Umweltschutz erörtert. Weiter wird auf betriebliche Gesichtspunkte bei der Nutzung des Energieträgers Steinkohle sowie auf Optimierungsverfahren bei der Energiebereitstellung eingegangen.

Mittwoch, 10. Mai 2006

Reinraumtechnik - ein Sondergebiet der Versorgungstechnik
Dipl.-Ing. Thomas von Kahlden, Geschäftsführer, Contamination Control Instruments GmbH
Die Reinraumtechnik hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in vielen Bereichen - etwa bei der Herstellung elektronischer Bauteile und bei weiteren höherwertigen Fertigungsverfahren, in der Pharmaindustrie sowie im medizinischen Umfeld - durchgesetzt. Wichtige Teilbereiche sind Filter- und Lüftungstechniken, Techniken der Medienversorgung sowie die Meß- und Regelungstechnik. Im Vortrag werden die Grundlagen der Reinraumtechnik vermittelt; daneben werden zahlreiche Anwendungsbeispiele vorgestellt sowie auf die Schulung von Mitarbeitern in Reinräumen eingegangen.

Mittwoch, 17. Mai 2006

Computeralgebra-Simulation in der Reinraumtechnik
Prof. Dr.-Ing. Dietmar Krieg, Fachhochschule Esslingen (Hochschule Esslingen) - Hochschule für Technik
Durch den Einsatz von Computeralgebra-Programmen lassen sich mühsame und fehlerträchtige Handrechnungen ersetzen bzw. ergänzen. Damit können die zur Auslegung technischer Systeme notwendigen Gleichungen bzw. Differentialgleichungen (z. B. Bilanz- und Erhaltungsgleichungen) formuliert, algebraisch umgeformt und anschließend analytisch oder numerisch gelöst werden. Die Methode wird an Beispielen der Reinraumtechnik erläutert und angewendet.

Mittwoch, 21. Juni 2006

Die künftige Energieversorgung und die Rolle der regenerativen Energien
Prof. Dr. Joachim Grawe, ehem. Hauptgeschäftsführer des VDEW
Die künftige Energieversorgung steht vor großen Herausforderungen: Die weiter wachsende Weltbevölkerung, der energetische Nachholbedarf in Entwicklungs- und Schwellenländern, die regional ungleiche Verteilung von Energieressourcen sowie ein Ungleichgewicht bei der Nutzung von Öl, Erdgas, Kohle und Kernenergie stellen uns vor schwierige Aufgaben. Daneben müssen Umweltauswirkungen der Energienutzung begrenzt und Finanzierungsprobleme gelöst werden. Unter diesen Bedingungen kommt der verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien Bedeutung zu. Deren Möglichkeiten und Grenzen werden erörtert.

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Kolloquium 2005/2006

Wintersemester 2005/2006

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Mittwoch, 12. Oktober 2005:

Sprühdüsen als Komponenten der Verfahrens- und Umwelttechnik
Dipl.-Ing. Armin Möck und Dipl.-Ing. Jürgen Speyer, Lechler Verfahrenstechnik
Die Zerstäubung von Flüssigkeiten mit Düsen erzeugt große Oberflächen, die das Verhalten von Fluiden beeinflussen. Anhand zweier Prozesse der Verfahrens- und Umwelttechnik - der nassen Rauchgasentschwefelung sowie der Verdampfungskühlung als Bestandteil der Rauchgasentstaubung - wird die technische Auslegung und Anwendung von Sprühdüsen aufgezeigt. Weitere Einsatzbereiche sind z. B. die Luftbefeuchtung und die adiabate Verdunstungskühlung bei Klimaanlagen sowie der Brandschutz mit Hilfe von Feinsprühsystemen und Wassernebeln.

Mittwoch, 26. Oktober 2005:

Die Bedeutung der Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern im künftigen europäischen Strommarkt
Dipl.-Ing. Wolfgang Sailer, Leiter der Produktion, EnBW-Heizkraftwerk Altbach/Deizisau
In den nächsten Jahren stehen innerhalb der Staaten Europas zahlreiche Neubauten im Kraftwerksbereich an. Wesentliche Bedeutung haben dabei Kohle- und Gaskraftwerke. Der Vortrag stellt die Ausbauplanungen der großen Energieversorgungsunternehmen dar und erläutert die technischen, wirtschaftlichen, ökologischen und politischen Rahmenbedingungen hierfür. Auch wird auf die Betriebserfahrungen mit modernen Kohlekraftwerken eingegangen.

Mittwoch, 16. November 2005:

Das Stirling-Heizgerät als zukunftsfähige Variante der dezentralen Kraft-Wärme-Kopplung
Dipl.-Ing. Yvonne Keuneke, Dipl.-Ing. (FH) Markus Geiger, BBT Thermotechnik GmbH,
Koreferat: Prof. Dr.-Ing. Martin Dehli, Hochschule Esslingen
Die Anwendung des Stirling-Prozesses eröffnet eine thermodynamisch interessante Variante der dezentralen gekoppelten Erzeugung von Strom und Wärme. Durch das Konzept der äußeren Wärmezufuhr und bei Verwirklichung des Freikolben-Prinzips erscheint eine einfache Kombination mit einem Brennwert-Heizgerät und ein sehr wartungsarmer Betrieb möglich. Als technische Vorstudie arbeitet ein solches Aggregat der BBT Thermotechnik seit zwei Jahren im Probebetrieb. Auch andere Hersteller wollen den Einfamilienhaus-Markt für das Stirling-Heizgerät erschließen.

Mittwoch, 30. November 2005:

Neue Entwicklungen bei der dezentralen Wärmebereitstellung
Dipl.-Ing. Elmar Prantl, Vaillant GmbH
Erdgas ist als Energieträger für motorbetriebene Kompressions-Wärmepumpen sowie für Absorptions- und Adsorptions-Wärmepumpen geeignet. Das Zeolith-Heizgerät nutzt Wasser als Arbeitsmittel, wobei über zwei Wärmepumpenmodule ein Zeolith-Speicher abwechselnd zur Adsorption und Desorption von Wasser verwendet wird. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt von Vaillant ist ein Erdgas-Heizgerät zur dezentralen gekoppelten Strom- und Wärmebereitstellung, in das neben einem Brennwertgerät eine Protonenaustauschmembran(PEM)-Brennstoffzelle integriert ist. Der Vortrag geht auf den Stand beider technischer Entwicklungen ein.

Mittwoch, 14. Dezember 2005:

Geothermischre Anlagen zum Heizen und Kühlen
Dipl.-Ing. (FH) Thomas Giel, Vorstand GWS Technik / GWS Plan
Mit Hilfe von Wärmepumpen kann das Erdreich als Wärmequelle zum Heizen sowie als Wärmesenke zum Kühlen genutzt werden. Der Vortrag beschreibt die Grundlagen der Geothermie und schildert anhand von ausgeführten Anlagen für die Gebäudeversorgung planerische sowie betriebliche Gesichtspunkte der Geothermienutzung; daneben wird auf Erfahrungen mit einem kalten Nahwärmenetz eingegangen. Bei der Verwirklichung von Geothermievorhaben haben sich u. a. auch Energiedienstleistungskonzepte bewährt.

Mittwoch, 18. Januar 2006:

Entwicklung eines Hochleistungs-Turboverdichters für Wasserdampf
Prof. Dr.-Ing. Nikolai Kalitzin,
Fachhochschule Esslingen (Hochschule Esslingen) - Hochschule für Technik
Für Kühlzwecke kann Wasser in einem Kaltdampfprozeß als Kältemittel eingesetzt werden. Dem Vorteil der hohen spezifischen Verdampfungsenthalpie steht allerdings der Nachteil geringer Dampfdrücke und damit geringer Dichten gegenüber; dies erfordert große Volumenströme und damit hohe Drehzahlen sowie große Laufraddurchmesser des Turboverdichters. Die damit verbundene starke mechanische Belastung bedingt außergewöhnliche konstruktive Lösungen unter Einsatz hochfester Werkstoffe. Weitere mögliche Einsatzbereiche des Verdichters sind die Trinkwassergewinnung aus Meerwasser, die Erzeugung einer pumpfähigen Mischung aus Eis und Wasser sowie die Aufbereitung von Abwasser.

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Kolloquium 2005

Sommersemester 2005

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Mittwoch, 23. März 2005:

Brandschutz und Sicherheitstechnik als technische Aufgaben
Dipl.-Ing. Peter Remenyi, Produktmanagement Wasser, Minimax GmbH
Brandschutz und Sicherheitstechnik sind in der Industriegesellschaft mit ihren vielfältigen gegenseitigen Abhängigkeiten wichtige Aufgabenstellungen. Der Vortrag behandelt die Bereiche der Branderkennung und Löschsteuerung, Sprinkleranlagen, Sprühwasser-Löschanlagen, Löschen mit Feinsprühsystemen und Wassernebeln, Schaumlöschanlagen, CO2- und Argon-Löschanlagen, Permanent-Inertisierung sowie Pulverlöschanlagen.

Mittwoch, 6. April 2005:

Planung und Bau von Industriegebäuden aus anlagentechnischer Sicht
Dipl.-Ing.(FH) Frank Derschum, Fachbauleiter, Zentralabteilung Anlagen und Bauten, Robert Bosch GmbH
Bei der Planung von Industriebauten kommt dem fachübergreifenden Abstimmungsprozeß ein hoher Stellenwert zu. Dabei sind von den beteiligten Planungsingenieuren neben den vielfältigen Gesichtspunkten der Produktionstechnik und der Technischen Gebäudeausrüstung u. a. auch Fragen des Brandschutzes zu beachten. Der Referent berichtet über ausgeführte Vorhaben und geht dabei auch auf Erfahrungen hinsichtlich der Genehmigungs- und Abnahmepraxis innerhalb verschiedener Staaten Europas ein.

Mittwoch, 20. April 2005:

Möglichkeiten der Energieeinsparung in der Lüftungs- und Klimatechnik
Dipl.-Ing. Wolfgang Schäfer, Menerga Energiesysteme GmbH
In der Lüftungs- und Klimatechnik eröffnen sich durch Wärme-, Kälte- und Feuchterückgewinnung beachtliche Energieeinsparpotentiale. Daneben lassen sich Rückgewinnungstechniken in Kombination mit der adiabaten Verdunstungskühlung auch zur Kühlung nutzen. Der Vortrag stellt geeignete Techniken dazu vor. Weiter wird anhand eines Beispiels gezeigt, inwieweit sich hochwertige Klimatechnik im Investitionsvergleich gegen einfache Technik darstellen läßt.

Mittwoch, 11. Mai 2005:

Neue Entwicklungen in der Temperatur-, Feuchte- und Durchflußmessung mit Hilfe der Mikrotechnologie
Dr. Christoph Kleinlogel, Leiter Forschung und Entwicklung Strömungssensoren, Sensirion AG
Die Entwicklung neuer Sensortechnologien und deren Anwendungen in der Praxis ist ein international stark wachsender Markt - u. a. deshalb, weil inzwischen Sensoren mit besseren Eigenschaften und in größeren Stückzahlen kostengünstiger hergestellt werden können. Im Vortrag werden die Grundlagen der Sensortechnologie „CMOSens“ erläutert und konventioneller Sensortechnik gegenübergestellt. Weiter werden typische Anwendungsgebiete aufgezeigt - insbesondere elektronische Gaszähler und Durchflußmesser, Regelkomponenten für Öl- und Gasbrenner, Volumenstromregler in der Reinraumtechnik sowie Dosiersysteme in der Medizintechnik.

Mittwoch, 1. Juni 2005:

Schichtströmung in Großhallen
Dipl.-Phys. Arwid Theuer-Kock, Brandi IGH Research GmbH, und Dipl.-Ing. Thomas Bück, Prokurist, Brandi IGH Ingenieure GmbH
In der Lüftungs- und Klimatechnik gewinnen Verfahren der Verdrängungslüftung an Bedeutung: Diese werden in Reinräumen, Labors und Opera-tionsräumen sowie in vielen Industriebauten und industriellen Verfahren angewandt. Die Systementwicklung für die Schichtströmung in Großhallen wird anhand von Simulationsrechnungen und von 1:1-Versuchen für die Hallen der Landesmesse in Stuttgart vorgestellt. Damit ist u. a. eine energiesparende und effektive Konditionierung des Aufenthaltsbereichs für unterschiedliche Nutzungsanforderungen möglich.

Mittwoch, 15. Juni 2005:

Entwicklungsstand und Optimierung der Rauchgasentschwefelung für Kraftwerke
Prof. Dr.-Ing. Werner Braun, Fachhochschule Esslingen (Hochschule Esslingen) - Hochschule für Technik
Neue Umweltvorschriften auf nationaler und auf EU-Ebene erfordern verbesserte Rauchgasentschwefelungsprozesse und die Optimierung bestehender Anlagen. Der Vortrag beschreibt Möglichkeiten hierzu. Ausgehend vom Stand der Technik bezüglich Abscheideverhalten, Investitionskostenoptimierung, Betriebskostenminimierung, Anlagenchemie und effektiver Tropfenabscheidung können die Vorschriften mit Hilfe von Verfahren der numerischen Strömungssimulation (CFD-Modellierung) sicherer realisiert werden. Für Standorte an der See kann als Absorptionsmittel Meerwasser eingesetzt werden.

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Kolloquium 2004/2005

Wintersemester 2004/2005

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Mittwoch, 6. Oktober 2004:

Regenwasserbewirtschaftung: Möglichkeiten der Regenwasserversickerung und -nutzung
Dipl.-Ing. Stefan Kleyer, Rehau AG und Co.
Um Kläranlagen durch abfließendes Oberflächenwasser weniger als bisher zu belasten, gelangen die Möglichkeiten der Regenwasserversickerung stärker ins Blickfeld. Daneben gewinnen die Regenwassernutzung im Wohngebäudebereich sowie die Mehrfachnutzung von Grauwasser in Industrie und Gewerbe an Bedeutung. Der Vortrag gibt einen Überblick über damit zusammenhängende Fragen im Hinblick auf geeignete technische, hygienische und wirtschaftliche Lösungen sowie hinsichtlich der Integration in die technische Gebäudeausrüstung.

Mittwoch, 20. Oktober:

Nutzung von Naturenergie mit Wärmepumpen
Jürgen Lang, Vertriebsleiter, Bartl-Wärmepumpen
In den letzten Jahren hat sich der Wärmepumpenabsatz - nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem Preisanstieg bei Öl und Erdgas - wesentlich erhöht. Auf der Basis bewährter Gerätetechnik werden heute elektrische Wärmepumpen mit Erdreich, Wasser und Luft als Wärmequelle zum Heizen und zur Trinkwassererwärmung eingesetzt; daneben können auch Kühlaufgaben übernommen werden. Der Vortrag geht auf Funktion, Wärmequellen, planerische Grundlagen, Kosten und Anwendungsbereiche von Wärmepumpen im Leistungsbereich von 5 bis 250 kW ein.

Mittwoch, 10. November 2004:

Kühlung, Klimatisierung und thermische Absicherung von Fahrzeugen: Konzeption, Simulation und Erprobung, Ausführung
Prof. Dr.-Ing. Thomas Breitling, Leiter Aktive Sicherheit / Aerodynamik / Kühlung, Entwicklung PKW, DaimlerChrysler AG
Fragen zur Kühlung, Klimatisierung und zu Bauteiltemperaturen haben bei Kraftfahrzeugen Bedeutung: Wachsende Komfortansprüche und Umweltgesichtspunkte stellen die Fahrzeughersteller vor immer neue Herausforderungen; daneben führen größere Motorleistungen zu erhöhten Anforderungen an die Kühlung und thermische Absicherung. Thermische und strömungstechnische Vorgänge lassen sich mit computergestützten Simulationen darstellen; durch eine intelligente Verzahnung von Simulation und Erprobung wird ein optimales Entwicklungsergebnis erreicht.

Mittwoch, 24. November 2004:

Sensoren zur Optimierung von Verbrennungsprozessen
Dr.-Ing. Frank Hammer, Escube GmbH, Raumfahrt-Sensorsysteme
Mit Sensoren können physikalische Zustände erfaßt und die gewonnenen Informationen z.B. zur Regelung technischer Vorgänge genutzt werden. Bei Verbrennungsvorgängen lassen sie sich zur Anpassung der Verbrennung an wechselnde Brennstoffbeschaffenheiten und an sich ändernde Umgebungs- und Betriebsbedingungen nutzen. Der Vortrag stellt spezielle - zunächst für die Raumfahrttechnik entwickelte - Festkörperelektrolyt-Sensoren vor, die sich vorteilhaft zur Optimierung von Verbrennungsprozessen in stationären Feuerungsanlagen mit Heizölen oder Gasen als Brennstoffen einsetzen lassen.

Mittwoch, 8. Dezember 2004:

Thermische Abfallverwertung - Gesetzeslage, Müllmanagement
und betriebliche Optimierung

Dr.-Ing. Ragnar Warnecke, Geschäftsführer, Gemeinschaftskraftwerk Schweinfurt
In Deutschland steht bei der Müllbehandlung künftig die thermische Müllverwertung im Mittelpunkt. Der Vortrag geht auf rechtliche und mengenmäßige Rahmenbedingungen bei der Müllbehandlung ein und benennt die Entsorgungspfade für Siedlungsabfall sowie dessen Verwertung bzw. Beseitigung gemäß der Technischen Anleitung Siedlungsabfall (TA Si). Darauf werden Anlagentechniken und Komponenten zur thermischen Müllbehandlung in Kraftwerken vorgestellt, Konzepte zur energetischen und werkstofftechnischen Optimierung beschrieben und Gesichtspunkte der Schadstoffemissionen erörtert.

Mittwoch, 19. Januar 2005:

Vergleichende thermodynamische Bewertung von Kraftmaschinenprozessen
Prof. Dr.-Ing. Martin Dehli, Fachhochschule Esslingen (Hochschule Esslingen) - Hochschule für Technik
Anhand neuentwickelter thermodynamischer Kriterien für rechtslaufende Kreisprozesse werden erweiterte Bewertungsmöglichkeiten und Optimierungsgesichtspunkte für Kraftmaschinen erörtert. Dabei werden neben Otto- und Diesel-Prozeß sowie verallgemeinertem Diesel-Prozeß auch Stirling-Prozeß, Ericsson-Prozeß, einfach-polytropischer Carnot-Prozeß, Gasexpansions-Prozeß sowie Clausius-Rankine-Prozeß hinsichtlich Maschinenaufwand sowie Fragen der Irreversibilität behandelt und verglichen.

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Kolloquium 2004

Sommersemester 2004

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Mittwoch, 24. März 2004:

Erfahrungen mit wasser- und stromsparenden Rückkühlsystemen
Dipl.-Ing. Gert Dierks, Geschäftsführer, Jäggi/Güntner AG
Bei der Gebäudeklimatisierung sowie der Abwärmeabfuhr aus Produktionsanlagen spielt die Art der Kühlung eine wichtige Rolle. Die dabei genutzten Anlagen - z.B. offene Verdunstungskühler, Trockenrückkühler und hybride Trockenkühler - haben unter technischen, wirtschaftlichen und umwelttechnischen Gesichtspunkten einen unterschiedlichen Stellenwert. Im Rahmen von vergleichenden Untersuchungen und Fallbeispielen werden die Möglichkeiten einer wasser- und stromsparenden Rückkühlung aufgezeigt.

Mittwoch, 7. April 2004:

Vergleich physikalischer und elektrolytischer Wasserbehandlungsmethoden
Dr. Dietmar Ende, Leiter Forschung und Entwicklung, perma-trade Wassertechnik GmbH
Im Vortrag werden - neben einem geschichtlichen Überblick - die Arbeitsweisen chemiefreier Wasserbehandlungsmethoden sowie mögliche Wechselwirkungen von Wasser mit einem Magnetfeld behandelt. Neue Technologien mit DVGW-Zertifikat, die auf Elektrolyse und Biomineralisation beruhen, werden einander gegenübergestellt; die Gebrauchstauglichkeitsprüfung, die Bestandteil des künftigen DVGW-Arbeitsblatts 510 ist, wird vorgestellt. Laboruntersuchungen an magnetischen und elektrolytischen Geräten runden den Vergleich ab.

Mittwoch, 21. April 2004:

Heizen und Kühlen mit gasmotorischen Wärmepumpen
Dipl.-Ing. Cord Müller, Hauptabteilungsleiter, Energieversorgung Filstal (EVF)
Der Klimatisierungsbedarf von Großgebäuden ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Seit einigen Jahren werden hierfür auch erdgasversorgte, motorisch angetriebene Geräte nach dem Prinzip der Kompressionswärmepumpe angeboten, die zur Klimatisierung sowie zur Heizung eingesetzt werden. Diese Technik wird in Ländern Südostasiens in erheblichem Umfang genutzt. Auch in Deutschland wurden in jüngerer Zeit gasmotorische Wärmepumpen installiert. Es wird u. a. über die Erfahrungen mit einer solchen Anlage bei der Nahwärmeversorgung in Göppingen berichtet.

Mittwoch, 28. April 2004:

Ganzheitliche Planung - Anforderungen und Erfahrungen bei einem Büro-Großgebäude
Prof. Dr.-Ing. Markus Tritschler, Fachhochschule Esslingen (Hochschule Esslingen), Hochschule für Technik
In Zeiten, in denen der Planungs- und Bauprozeß immer kürzer und die Gebäude immer komplexer werden, ist die ganzheitliche (integrale, integrierte) Planung ein häufig verwendetes Schlagwort. Gute Kommunikation zwischen den Planungsbeteiligten und die Berücksichtigung von Belangen der späteren Bewirtschaftung in der frühen Planungsphase gehören ebenso dazu wie gewerkeübergreifende Kompetenz. Weitere Anforderungen und ein mögliches Vorgehen werden beispielhaft anhand der ganzheitlichen Planung eines neuen Büro-Großgebäudes gezeigt.

Mittwoch, 26. Mai 2004:

Techniken zur Lüftung und Wärmeversorgung in Wohngebäuden
Dipl.-Ing.(FH) Helmut Krauß, Fachberater, Stiebel-Eltron GmbH & Co. KG
Im Hinblick auf die Senkung des Heizwärmebedarfs gewinnen hochwärmegedämmte, luftdichte Wohngebäude an Bedeutung. Dabei kann oft auf Systeme zur kontrollierten Wohnungslüftung nicht verzichtet werden. Solche Systeme können nicht nur zu gesundem Wohnen, sondern auch zur weiteren Energieeinsparung beitragen. Inzwischen werden bedarfsangepaßte, ausgereifte Systeme im Markt angeboten. Der Vortrag geht auf unterschiedliche technische Lösungen sowie deren Auslegung, Installation, Wirtschaftlichkeit und Energiebedarf ein.

Mittwoch, 16. Juni 2004:

Forschungsstation in der Antarktis: Versorgungstechnische Aufgaben unter Extrembedingungen
Dr. Horst Wickert, Scholze Ingenieurgesellschaft mbH
In Neu-Schwabenland an der Nordküste der Antarktis wird die deutsche Forschungsstation Neumayer II durch die neue Station Neumayer III (Sommerstation und Winterstation) ersetzt werden. Diese muß alle Techniken zum Überleben auf dem Schelfeis für eine Besatzung von bis zu 47 Personen enthalten. Im Vortrag wird über Lösungen berichtet, mit denen man den extremen Anforderungen an die technische Gebäudeausrüstung (Energieversorgung mit Windkraftanlagen und Blockheizkraftwerken, Elektrotechnik ohne Erde, Klimatisierung, Sanitärtechnik im Eis, Inergen-Brandschutz) gerecht wird.

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Kolloquium 2003/2004

Wintersemester 2003/2004

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Mittwoch, 8. Oktober 2003

Auswirkungen der Energieeinsparverordnung 2002 (EnEV) auf die Planung von Großgebäuden
Dipl.-Ing.(FH) Bertram Witz, Planungsgruppe M+M AG
Die Umsetzung der Energieeinsparverordnung (EnEV) bietet für die Planungsbeteiligten erweiterte Spielräume im integralen Planungsprozeß; gleichzeitig erhöht sie den Einfluß des Fachplaners auf die Gesamtwirtschaftlichkeit des Gebäudes. Der Vortrag befaßt sich mit den damit verbundenen Herausforderungen im Nicht-Wohnungsbau und zeigt Möglichkeiten der Einhaltung der EnEV bei Gebäuden mit hochwertiger Ausstattung oder mit besonderen Nutzungsanforderungen, wie z.B. Krankenhäusern, Instituten und Versammlungsstätten, auf.

Mittwoch, 22. Oktober 2003:

Versorgungstechnische Aufgaben in der Prozeßwärmeversorgung und in der Lebensmitteltechnik
Dr.-Ing. Andreas J. Ness, Geschäftsführer, Ness Wärmetechnik GmbH
Mittelständische Unternehmen tragen entscheidend zur Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Deutschland bei. Am Beispiel einer weltweit tätigen Firma der Prozeßwärmeversorgung und der Lebensmitteltechnik werden innovative Ingenieuraktivitäten sowie flexible Marktstrategien vorgestellt, mit denen der Unternehmenserfolg gesichert und verbessert werden kann.

Mittwoch, 12. November 2003:

Luftbelastung und globale Erwärmung
Prof. i. R. Dipl.-Ing. Günter Knauf, Fachhochschule Esslingen (Hochschule Esslingen), Hochschule für Technik
Fragen der globalen Erwärmung als Folge anthropogener Spurengasemissionen sind unter dem Eindruck neuerer Forschungsergebnisse inzwischen stärker ins öffentliche Bewußtsein getreten als noch vor einigen Jahren. Der Vortrag gibt einen Überblick über den Kenntnisstand zur Thematik von Treibhausgasen und Treibhauseffekt; daneben werden mögliche Wirkungen der globalen Erwärmung sowie politische Aktivitäten im Rahmen von Welt-Klimakonferenzen erörtert.

Mittwoch, 26. November 2003:

Erschließung von Innovationspotentialen in der Gebäudetechnik
Dr.-Ing. Rainer Bareiß, Handlungsbevollmächtigter, Abt. Haustechnik, Ed. Züblin AG
Die Praxis erfordert von Ingenieuren zunehmend mehr als Fachwissen. Im ersten Teil des Vortrags werden für Berufseinsteiger bewährte Techniken aus den Bereichen Kommunikation und Management sowie deren Einsatz in der Gebäudetechnik vorgestellt. Teil zwei wendet sich an Praktiker, die sich die Frage nach der Zukunft der Technischen Gebäudeausrüstung stellen: Hier sind Einflüsse weltweiter Entwicklungen auf Markt und Unternehmen einzubeziehen und neue Produkte durch die Verknüpfung von Techniken unterschiedlicher Fachrichtungen zu entwickeln. Denkfabriken wie Global Business Network (www.gbn.org) liefern hierfür Werkzeuge zur Erschließung technischer und methodischer Innovationspotentiale.

Mittwoch, 10. Dezember 2003:

Die Bewirtschaftung von Liegenschaften als Geschäftsfeld der Versorgungstechnik
Dipl.-Ing. Lukas Renz, Geschäftsführer, Schwäbisch Hall Facility Management GmbH
Die Bewirtschaftung von Großgebäuden hat sich inzwischen als eigenständige Dienstleistungsaufgabe im Markt etabliert, die mehr und mehr an Dritte übertragen wird. Dabei können die vielfältigen Betriebsabläufe unter technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten organisiert und optimiert werden. Der Vortrag geht auf Erfahrungen hierbei ein, die im Rahmen der Betreuung von Liegenschaften eines Unternehmens mit erheblichem Immobilienbestand gesammelt wurden.

Mittwoch, 14. Januar 2004:

Die neue VDI-Richtlinie 6022 zur Raumlufthygiene
Dipl.-Ing. Claus Händel, Fachreferent, Fachinstitut Gebäude-Klima e.V. (FGK)
Die neue VDI-Richtlinie 6022 zur Raumlufthygiene "Hygienebewußte Planung, Ausführung, Betrieb und Instandhaltung" zeigt zahlreiche, nach Anwendungsfeldern spezifizierte technische und organisatorische Maßnahmen auf, wie bei der Planung, Fertigung und Ausführung von Raumlufttechnischen Anlagen eine höhere Hygienesicherheit erreicht werden kann. Diese VDI-Richtlinie ist als Stand der Technik verbindlich und zudem in gesetzliche Vorschriften eingebunden. Das Fachinstitut Gebäude-Klima e.V. (FGK) war an der Gestaltung der neuen VDI 6022 unmittelbar beteiligt.

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Kolloquium 2003

Sommersemester 2003

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Mittwoch, 26. März 2003

Kühl-/Heizdecken, Betonkerntemperierung sowie geothermisches Heizen und Kühlen in Gebäuden
Dipl.-Ing. Gerd Haug, Prokurist, Zent-Frenger GmbH
Für die Beheizung und Kühlung von Gebäuden stehen neue Konzepte zur Einhaltung der Energieeinsparverordnung (EnEV) zur Verfügung, die das Erdreich als erneuerbare Energiequelle nutzen. Dabei werden Wärmepumpen und Flächensysteme zur Energieübertragung im Gebäude eingesetzt. Der Vortrag geht auf die dabei in den letzten Jahren gewonnenen Erfahrungen ein.

Mittwoch, 9. April 2003

Energie- und Wassereinsparung in bestehenden Gebäuden mit Hilfe des Energie-Controlling
Dipl.-Ing. Heinrich Lang, Niederlassungsleiter, GA-tec Gebäude- und Anlagentechnik GmbH
Der Energieverbrauch einer Liegenschaft wird in starkem Maße durch Gebäudehülle, Gebäudetechnik sowie durch Einflüsse von Betreibern und Nutzern bestimmt. Durch ein professionelles Energie-Controlling kann der Energieeinsatz und der Wasserverbrauch in vielen Liegenschaften um durchschnittlich etwa 10 % gesenkt werden.Die dabei verwendeten Techniken, die Vorgehensweise und die Einsparerfolge werden anhand einer Reihe von konkreten Beispielen dargestellt.

Mittwoch, 7. Mai 2003

BACnet: Fabrikats- und gewerkeübergreifende Datenübertragung in der Gebäudeautomation
„Intelligente“ Gebäude werden höheren Anforderungen bei Komfort, Energieeinsparung, Flexibilität der Raumnutzung sowie Sicherheit gerecht. Hierbei spielt die Gebäudeautomation eine wesentliche Rolle: Offene Systeme ermöglichen die regelungstechnische Integration zahlreicher Aufgaben- und Anwendungsfelder der Gebäudetechnik sowie eine betriebliche Optimierung. Eine von Einzellösungen unabhängige, gewerkeübergreifende offene Kommunikation ist z.B. mit BACnet möglich. Der Vortrag vermittelt Grundlagen über diesen Datenübertragungsstandard und gibt Hinweise für die praktische Anwendung

Mittwoch, 21. Mai 2003

Energieeinsparung mit optimierter Ventilatorentechnik
Dipl.-Ing.(FH) Hilmar Mozer, Produktmanager für Anlagenoptimierung, Gebhardt-Ventilatoren
In der Lüftungs- und Klimatechnik gewinnt neben dem Neubausektor auch die Verbesserung und Sanierung bestehender Anlagen an Bedeutung. Bei der Sanierung von Büro-, Verwaltungs- und Fertigungsgebäuden sowie von öffentlichen Einrichtungen wie z.B. Hallenbädern und Krankenhäusern ist innerhalb der Anlagentechnik der optimierte Einsatz von Ventilatoren wichtig. Der Vortrag benennt Kriterien für eine optimierte Ventilatorentechnik im Hinblick auf Bauarten, Baugrößen, Einsatzbereiche und Betriebsarten.

Mittwoch, 4. Juni 2003

Die globale Wasserkrise: Ursachen und Lösungsansätze
Dr. rer.nat. Helmut Lehn, Akademie für Technikfolgenabschätzung Auf der Johannesburger Konferenz für Nachhaltige Entwicklung 2002 standen Fragen einer gesicherten Wasserversorgung und Abwasserbehandlung im Mittelpunkt. Angesichts der wachsenden Weltbevölkerung wird das Thema „Wasserknappheit“ immer wichtiger, obwohl die Erde über ausreichende Süßwasserressourcen verfügt. Die Analyse von Ursachen und Handlungsoptionen zur Behebung von Mangel- und Qualitätsproblemen stehen im Zentrum des Vortrags, der von der Nahrungsmittelerzeugung bis zur Abwasserbehandlung reicht.

Mittwoch, 4. Juni 2003

Simulationsmodell zur Berechnung von Strömungsverhältnissen mit Wärmeübertragung in Trinkwasserspeichern
Prof. Dr.-Ing. Hans Messerschmid, Fachhochschule Esslingen (Hochschule Esslingen), Hochschule für Technik Fachbereich Versorgungstechnik und Umwelttechnik
Bei der zentralen Trinkwassererwärmung bestimmen die über einen Rohrwendelwärmeaustauscher beheizten Speicher den Markt. Deren energetische Optimierung ist von erheblicher Bedeutung. Der Vortrag zeigt die Entwicklung einer numerischen Bewertungsmethode, mit der die thermodynamischen und strömungstechnischen Vorgänge in solchen Speichern beschrieben werden können. Auch lassen sich andere Wärmetauscherformen und –anordnungen bzw. der Einbau von Leiteinrichtungen

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Kolloquium 2002/2003

Wintersemester 2002/2003

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Mittwoch, 9. Oktober 2002:

Energiesparende Drucklufterzeugung mit ein- und mehrstufigen Verdichtern
Prof. Dr.-Ing. Martin Dehli, Fachhochschule Esslingen (Hochschule Esslingen), Hochschule für Technik
Druckluft wird nicht nur in Bergbau und Verkehrswesen benötigt, sondern zählt auch zur Grundversorgung von Produktionsunternehmen. Der Beitrag zeigt Rahmenbedingungen für eine energiesparende Druckluftversorgung auf. U.a. wird für ölfreie ein- und mehrstufige Verdichter der Einfluß der Stufenzahl, des Enddrucks und der Rückkühltemperatur sowie für öleingespritzte einstufige Verdichter der Einfluß des Enddrucks und der Endtemperatur ausgewiesen.
Verleihung des ITGA-Studienpreises für eine sehr gute Diplomarbeit

Mittwoch, 23. Oktober 2002

Integrale Lösungen für die innovative Gebäudetechnik
Dipl.-Ing.(FH) Jürgen Sautter, Managing Director der Imtech, Region Südwest
Die technische Gebäudeausrüstung von Bürogebäuden und Produktionsstätten wird zunehmend komplexer: Dies erfordert die Integration unterschiedlicher Gewerke nicht nur bei der Planung und Bauausführung, sondern auch bei der Betreuung über die gesamte Lebensdauer. Durch Firmenzusammenschlüsse entstandene Großunternehmen wie etwa die Imtech bieten inzwischen ein breites Leistungsprofil hierzu an.

Mittwoch, 6. November 2002:

Die Energieeinsparverordnung 2002: Zusammenwirken von Gebäudetechnik und Gebäudehülle
Dr.-Ing. Martin Klopfer, Robert Bosch GmbH, Junkers Thermotechnik
Die neue Energieeinsparverordnung EnEV 2002 hat Heizanlagenverordnung und Wärmeschutzverordnung abgelöst. Ziel ist, Primärenergie einzusparen und zum Klimaschutz beizutragen, wobei Gebäude und Anlagentechnik gemeinsam zu betrachten sind. Neben einer energetischen Bewertung der heiz- und raumlufttechnischen Anlagen gemäß DIN V 4701-10 ist der Wärmeschutz entsprechend DIN V 4108-6 auszuweisen. Dabei kann aus den unterschiedlichsten heizungs- und raumlufttechnischen Lösungen ausgewählt werden, deren energetische Effizienz direkte Rückwirkungen auf das Ausmaß des Wärmeschutzes bei der Gebäudehülle hat. Der Vortrag erläutert die Konzeption der Energieeinsparverordnung und verdeutlicht ihre Anwendungsspielräume.

Mittwoch, 27. November 2002:

Versorgungstechnik im Bau. Wandel und Herausforderungen
Prof. Dipl.-Ing. Siegmund Wuchner, Rentschler und Riedesser Ingenieurgesellschaft mbH
Planungsingenieure der Versorgungstechnik dekken breite Aufgabengebiete und Anforderungsfelder ab. In der täglichen Berufspraxis sind dabei nicht nur Standardlösungen, sondern immer wieder auch besonders reizvolle und anspruchsvolle Planungskonzepte gefragt. Der Vortrag beschreibt anhand konkreter Beispiele den Wandel und die Herausforderungen bei der planerischen Arbeit in der Versorgungstechnik.

Mittwoch, 11. Dezember 2002:

Forschungsprojekt ProKlimA: Raumlufttechnische Anlagen, Leistungsfähigkeit und Gesundheit
Dr.-Ing. Boris Kruppa, Bundesindustrieverband Heizungs-, Klima-, Sanitärtechnik / Technische Gebäudesysteme e.V. (BHKS)
Wie wirken sich raumlufttechnische Anlagen auf Befindlichkeit, Leistungsfähigkeit und Gesundheit aus? - Hierzu wurde eines der weltweit umfangreichsten Forschungsprojekte durchgeführt. Unter dem Kürzel ProKlimA (Projektgruppe Klima und Arbeit) arbeiteten sieben Forschungsgruppen zusammen. Befragungen und medizinische Untersuchungen von über 4500 - in 14 Bürogebäuden tätigen - Personen sowie umfassende Messungen und technische Bestandsaufnahmen erbrachten aufschlußreiche Ergebnisse, über die im Vortrag berichtet wird.

Mittwoch, 15. Januar 2003:

Aktuelle Fragen der Gastechnik
Dipl.-Ing. Bernd Mazzoli, Leitungsebene 2, Neckarwerke Stuttgart AG
Für die Bereitstellung von Erdgas stehen in Deutschland neben einem großräumigen Verbundnetz regionale Verteilungsnetze und Ortsnetze in einer Gesamtlänge von über 300000 km zur Verfügung. Der Referent beschreibt die Funktionen der Gasnetze und erläutert deren Komponenten - insbesondere Rohrleitungen, Verdichteranlagen, Gasdruckmeß- und -regelanlagen, Gasregler, Druckwächter sowie weitere technische Komponenten. Hierbei wird auch auf aktuelle sicherheitstechnische und wirtschaftliche Fragen beim Bau und Betrieb von Gasnetzen eingegangen.

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Kolloquium 2002

Sommersemester 2002

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Mittwoch, 20. März 2002

Biomasse als Energieträger für die Wärmeversorgung
Dipl.-Ing. Manfred Ersing, Geschäftsführer, ELS Genius GmbH
Biomasse in Form von Landschaftspflegeholz, Holzhackschnitzeln, Sägerestholz u.ä. gewinnt für die Wärmeversorgung von Wohngebieten, Industriebetrieben und öffentlichen Einrichtungen an Bedeutung. In den vergangenen Jahren wurden beim Aufbau und Betrieb wettbewerbsfähiger Transport- und Lagertechniken, Beschickungseinrichtungen und Feuerungsanlagen wesentliche Erfolge erzielt. Der Vortrag geht auf Fragen der Technik und Wirtschaftlichkeit der Wärmeversorgung sowie der gekoppelten Erzeugung von Strom und Wärme aus Biomasse ein und nennt Beispiele ausgeführter Anlagen.

Mittwoch, 10. April 2002

Marktentwicklungen bei Energiedienstleistungen
Dipl.-Ing.(FH) Dieter Großhans, Neckarwerke Stuttgart AG
Im wachsenden Markt für Energiedienstleistungen sind insbesondere auch Energieversorgungsunternehmen aktiv. Die Neckarwerke Stuttgart AG (NWS) haben hierfür unterschiedliche, an die Kundenanforderungen angepaßte Konzepte - z.B. im Rahmen des Contracting - entwickelt. Der Vortrag geht auf die bisher gesammelten Erfahrungen ein; u.a. wird dabei auch über die Wärmeversorgung des Neubaugebiets „Burgholzhof“ in Stuttgart berichtet.

Mittwoch, 24. April 2002

Gegenstrom-Schicht-Wärmeaustauscher-Systeme für lufttechnische Anlagen
Dipl.-Ing. Michael Schilling, SEW Systemtechnik für Energierecycling
Bei lufttechnischen Anlagen wird seit längerem die Wärme- und Kälterückgewinnung genutzt. Soweit dabei Kreislauf-Verbund-Systeme (KVS) eingesetzt werden, mußten bisher gegenüber Rotations-Wärmeübertragern geringere Rückwärmzahlen hingenommen werden. Inzwischen haben sich jedoch verbesserte KVS mit höheren Rückwärmzahlen bewährt. Mit solchen Gegenstrom-Schicht-Wärmeaustauscher-Systemen eröffnen sich auch Zusatznutzen wie die Einbindung von Maschinenabwärme, solarer Wärme sowie von freier bzw. adiabater Kühlung; weiter ist eine Kältemaschinenrückkühlung möglich.

Mittwoch, 8. Mai 2002

Erweiterung und Internationalisierung von Geschäftsfeldern bei Energieversorgungsunternehmen
Dipl.-Wirt.-Ing.(FH) Bernhard Schumacher, Abteilungsleiter Vertrieb, MVV Energie AG
Die liberalisierte Energiewirtschaft führt nicht nur zu einem verschärften Wettbewerb, sondern eröffnet auch Chancen in neuen Geschäftsfeldern. Das Beispiel der Mannheimer MVV Energie AG zeigt, daß auch mittelgroße Querverbundunternehmen durch in- und ausländische Aktivitäten beim Auf- und Ausbau sowie der Beteiligung an der Strom-, Fernwärme-, Gas- und Wasserversorgung, der Abwasser- und Müllentsorgung, am Stromhandel, der Biomassenutzung sowie dem Einsatz von Stromnetzen für Kommunikationszwecke ihre Marktstellung festigen können.

Mittwoch, 5. Juni 2002

Neuentwickelte Schraubenverdichter für die Kälte- und Klimatechnik
Dipl.-Ing. Michael Hendriks, Bitzer Kühlmaschinenbau GmbH
In der Kälte- und Klimatechnik kommen zunehmend offene und halbhermetische Schraubenverdichter zum Einsatz. Neuentwickelte Kompakt-Schraubenverdichter mit stufenloser Leistungsregelung, integriertem Economiseranschluß und chlorfreien Kältemitteln lassen sich energiesparend, wirtschaftlich und umweltverträglich betreiben. Ein namhafter Hersteller hat sein Werk Sindelfingen inzwischen ganz auf die Produktion von Schraubenverdichtern mit Kälte-leistungen von bis zu 400 kW umgestellt und zum bedeutendsten Werk für Kälte- und Klima-Schraubenverdichter in Europa gemacht.

Mittwoch, 19. Juni 2002

Künftige Beiträge von Brennstoffzellengeräten zur dezentralen Wärme- und Strombereitstellung
Prof. Dr.-Ing. Thomas Rohrbach, Hochschule Esslingen, Hochschule für Technik
Bei der Entwicklung von stationären Brennstoffzellengeräten zur dezentralen Wärme- und Stromerzeugung wurden in den vergangenen Jahren wesentliche Fortschritte erzielt. Hiermit könnten künftig Beiträge zur Versorgung von Wohngebäuden und öffentlichen Einrichtungen geleistet werden. Der Vortrag gibt einen Überblick über den Stand von SOFC- und PEMFC-Brennstoffzellen, weist auf noch offene technische Fragestellungen hin und berichtet über Aktivitäten der Hochschule Esslingen auf diesem Gebiet.

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Kolloquium 2001/2002

Wintersemester 2001/2002

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Mittwoch, 10. Oktober 2001

Einsatzgebiete der Reinraumtechnik in Industrie und Gesundheitswesen
Gisela Hauff, Mitglied des Fachausschusses VDI 2083 Reinraumtechnik VDI-TGA
Die Reinraumtechnik hat für die Fertigung hochwertiger Industrieprodukte an Bedeutung gewonnen: In Mikroelektronik und Mikromechanik, der optischen Industrie, der Kunststofftechnik, der Pharmazie, der Lebensmitteltechnik sowie in der Labor- und Krankenhaustechnik sind geeignete Verfahren zur Herstellung miniaturisierter technischer Bausteine sowie hochreiner Produkte erforderlich. Der Vortrag stellt Standards sowie Normen vor und geht auf Prozesse der Reinraumtechnik und deren Anwendungen ein.

Mittwoch, 24. Oktober 2001

Versorgungstechnische Lösungen bei Planung, Bau und Betrieb hochkomplexer Produktionsanlagen
Prokurist Dipl.-Ing.(FH) Dipl.-Wirt.-Ing.(FH) Thomas Schäuffelen, M + W Zander GmbH
Produktionsanlagen, bei denen zur Erzielung einer hohen Produktqualität die Reinraumtechnik eingesetzt wird, stellen einen Schwerpunkt moderner Fertigungstechnik dar. Verfahren der Versorgungstechnik und Umwelttechnik haben dabei einen hohen Stellenwert. Der Vortrag beschreibt die hierfür erforderlichen technischen Lösungen und erläutert diese aus Sicht eines weltweit tätigen Unternehmens anhand ausgeführter Anlagen im In- und Ausland.

Mittwoch, 7. November 2001

Erzeugung, Verteilung und Anwendung von Kälte in einem Großunternehmen der Automobilindusirie
Dipl.-Ing. Franz-Josef Pöter, DaimlerChrysler AG
Der Bereitstellung von Kälte für fertigungstechnische Prozesse sowie für Klimatisierungsaufgaben in einem Großunternehmen kommt aus technischer, wirtschaftlicher, sicherheitstechnischer und ökologischer Sicht ein wesentlicher Stellenwert zu. Dabei steht der Einsatz von Ammoniak (R717) als Kältemittel im Rahmen von Kompressionskälteprozessen in Großanlagen mit Schraubenverdichtern im Mittelpunkt; ergänzend hierzu werden in dezentralen Anlagen die Kältemittel R134a und R407C genutzt.

Mittwoch, 28. November 2001

Hochwertige Verfahren der Klärschlammbe- handlung und -nutzung
Dipl.-Ing.(FH) Friedrich Kopf, Vorstandsvorsitzender, und Dipl.-Ing. Christian Burgbacher, Kopf AG Umwelt- und Energietechnik
Die Ausbringung von Klärschlamm auf Felder muß in Deutschland aus Umweltgründen eingeschränkt werden; deshalb sind höherwertige Verfahren der Klärschlammbehandlung notwendig. Im Zollernalbkreis wird ein Verfahren zur Klärschlammvergasung mit einer nachgeschalteten energetischen Nutzung des Produktgases in einem Blockheizkraftwerk eingesetzt; dieses Verfahren wurde von einem heimischen Unternehmen der Versorgungstechnik entwickelt. Die hiermit zusammenhängenden verfahrens-, umwelt- und betriebstechnischen Fragen werden erörtert.

Mittwoch, 12. Dezember 2001

Marktstrategien und Aufgaben eines Unternehmens der Technischen Gebäudeausrüstung
Dipl.-Ing.(FH) Michael Krüger, Handlungsbevollmächtigter, Leiter Vertrieb, Krantz TKT
Bei Planung, Bau und Betrieb von Großgebäuden und verkehrstechnischen Komplexen wie z.B. Großflughäfen im In- und Ausland rücken wirtschaftlich optimierte Lösungen während der gesamten Lebensdauer solcher Anlagen in den Mittelpunkt. Durch den hohen Anteil von Anlagen der Technischen Gebäudeausrüstung im Vergleich zur reinen Bautechnik ergeben sich neue Aufgaben, Konstellationen und Marktchancen für Unternehmen der TGA-Branche.

Mittwoch, 9. Januar 2002

Versorgungstechnische Anlagen im umgebauten Deutschen Reichstag zu Berlin
Prof. Dr.-Ing. Karl-Josef Albers, Fachhochschule Esslingen (Hochschule Esslingen) - Hochschule für Technik
Beim - architektonisch sensiblen - Umbau des Deutschen Reichstags waren nicht nur besondere Maßstäbe hinsichtlich des Komforts, sondern auch im Hinblick auf Energieeinsparung und Umweltschutz zu berücksichtigen. Dabei wurden aufwendige und technisch anspruchsvolle Konzepte bei der Klimatisierung sowie bei der Strom- und Wärmeversorgung verwirklicht. Der Vortrag gibt einen Überblick über die technischen Aufgabenstellungen und bewertet die realisierten Lösungen nach technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Kriterien.

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Kolloquium 2001

Sommersemester 2001

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Mittwoch, 21. März 2001

Neue Impulse für kommunale Versorgungskonzepte aus technischer, wirtschaftlicher und ökologischer Sicht
Dipl.-Ing. J. BaumgärtnerSteinbeis-Transferzentrum Energie-, Gebäude- und Solartechnik, in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Tübingen
Die Verteuerung von Öl und Erdgas rückt die Nutzung erneuerbarer Energien wieder stärker ins Blickfeld. Bei der Wärmeversorgung von Wohnsiedlungen sowie von Einzelgebäuden lassen sich sinnvolle Konzepte zur Integration von Biomasse und thermischer Solarenergie in dieWärmeversorgung verwirklichen. Energieversorgungsunternehmen können ihren Kunden hierbei wirtschaftlich und ökologisch interessante partnerschaftliche Lösungen anbieten.

Mittwoch, 4. April 2001

Maßstäbe unternehmerischen Handelns in der Lüftungs- und Klimaindustrie
Dr.-Ing. Gerd SchaalVorstandsvorsitzender der LTG Aktiengesellschaft
In der Lüftungs- und Klimaindustrie sind in den vergangenen Jahren eine Reihe innovativer Techniken entwickelt worden, mit denen sich für die Nutzer ein verbesserter Komfort bei geringerem Energiebedarf erzielen läßt. Solche Techniken sind ein wichtiger Bestandteil zukunftsorientierter Strategien, um aus unternehmerischer Sicht am Markt bestehen und Geschäftsfelder ausweiten zu können.

Mittwoch, 25. April 2001

Planung und Betrieb großer Werkhallen der Automobilindustrie unter versorgungstechnischen Aspekten
Dipl.-Ing.(FH) Heinrich Benner, Leiter Planung Technische Gebäudeausrüstung Mechanik i.R. der DaimlerChrysler AG
Die Automobilindustrie gehört zu den größten Investoren im Mittleren Neckarraum. Die Neuplanung und Erneuerung von Werksanlagen ist eine wesentliche ingenieurtechnische Aufgabe, um zur Sicherung der Industriestandorte beizutragen. Der Vortrag zeigt auf, welche Konzepte von Fertigungs-, Versorgungs- und Bauingenieuren sowie Architekten umgesetzt werden, um große Werkhallen zeit- und kostensparend zu errichten bzw. zu erneuern. Dabei geht es um eine energieeffiziente und umweltverträgliche Versorgung mit Wärme, Kälte, Druckluft und Wasser sowie um Lüftung und Abwärmeabfuhr.

Mittwoch, 9. Mai 2001

Das Aufgabenspektrum der Haustechnik in einem großen Bauunternehmen
Dipl.-Ing. Bernhard Hoffmann, Abteilungsleiter Haustechnik der Ed. Züblin AG
Bei der Planung und Erstellung von Großgebäuden sowie von Tiefbauten kommt der technischen Gebäudeausrüstung ein wachsender Stellenwert zu. Große Unternehmen der Bauindustrie haben deshalb eigene haustechnische Abteilungen aufgebaut, um wettbewerbsfähige Lösungen im Markt anbieten zu können. Anhand ausgeführter Bauten aus dem Schlüsselfertigbau wird gezeigt, welche Aufgaben der Versorgungsingenieur dabei abdeckt.

Mittwoch, 23. Mai 2001

Innovationen in der Drucklufttechnik
Dipl.-Ing. Frank Hübner, Niederlassungsleiter der Atlas Copco GmbH
Die Druckluftversorgung hat nicht nur für den Straßenbau, das Verkehrswesen und für den Bergbau Bedeutung, sondern zählt auch zur Energietechnischen Grundversorgung von produzierenden Unternehmen: Viele fertigungstechnische Aufgaben werden mit Hilfe von Druckluft gelöst. Der Vortrag geht auf neue Entwicklungen bei der rationellen und kostengünstigen Drucklufterzeugung mit Kolben-, Schrauben- sowie Turboverdichtern ein und beschreibt die Spannweite der Anwendungsgebiete für die Drucklufttechnik.

Mittwoch, 13. Juni 2001

Regelstrategien in der Gebäudetechnik auf Basis offener Systeme
Prof. Dipl.-Ing. Gerhard Fetzer, Fachhochschule Esslingen (Hochschule Esslingen) - Hochschule für Technik
Zum Betrieb „intelligenter“ Gebäude leistet die Regelungstechnik wesentliche Beiträge. Mit der LON-Technologie steht ein System zur Integration der zahlreichen Aufgaben- und Anwendungsfelder der Gebäudetechnik zur Verfügung. Der Vortrag stellt am Beispiel eines Gemeinschaftsprojekts des Instituts für Regelungstechnik und des Instituts für Versorgungstechnik diese Technologie vor und zeigt Regelstrategien auf, mit denen sich Heizung, Klimatisierung und Brandschutz von Gebäuden energiesparend und wirtschaftlich durchführen lassen.

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Kolloquium 2000/2001

Wintersemester 2000/2001

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Mittwoch, 11. Oktober 2000

Raumlufttechnik heute und morgen
Prokurist Dr.-Ing. H.-W. Roth, LGT Lufttechnische Komponenten GmbH

Eine Reihe von Architekten versteht unter „intelligentem Bauen“ u.a. das Minimieren der technischen Gebäudeausrüstung: Dabei wird weitgehend auf mechanische Klimaprozesse verzichtet.  Der Versorgungsingenieur muß passive Klimaprozesse beurteilen und sinnvoll einsetzen können. Der Vortrag gibt einen Überblick über passive und hybride Raumlufttechnik und deren Integration in die Bürogebäude-Technik. Es werden Raumklimasysteme gezeigt, die das Arbeiten erleichtern, künftige Nutzungsänderungen ermöglichen sowie hohen ökonomischen und ökologischen Ansprüchen gerecht werden.

Mittwoch, 25. Oktober 2000

Liberalisierung in der Erdgaswirtschaft
Prokurist Dipl.-Kfm. R. Lilienfein, Neckarwerke Stuttgart AG (NWS)
Mit der Umsetzung der EU-Binnenmarktrichtlinie Gas in nationales Recht wird – zwei Jahre nach der Liberalisierung der deutschen Stromwirtschaft – nun auch der Gasmarkt geöffnet. Ein Rahmen hierfür ist die Verbändevereinbarung „Netzzugang Gas“, in der z.B. Fragen der Gas-Durchleitung geregelt sind. Da sich die Bedingungen des Gasmarkts nennenswert von denen des Strommarkts unterscheiden, ist in der Erdgaswirtschaft nicht mit gleichartigen Markttendenzen wie in der Stromversorgung zu rechnen.

Mittwoch, 8. November 2000

Umweltschutz in einem großen Energieversorgungsunternehmen
Dr.-Ing. R. Beising, Umweltschutzbeauftragter der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW)
Fragen des Umweltschutzes haben in einem großen Energieversorgungsunternehmen, das Aufgaben der Strom- und Fernwärmeerzeugung, des Stromtransports und der Strom-, Fernwärme- und Gasverteilung wahrnimmt sowie in der Abfallwirtschaft tätig ist, einen besonderen Stellenwert. Es wird auf die Schwerpunkte der Umweltschutzmaßnahmen eingegangen, die Emissionsminderungen in den letzten zwanzig Jahren aufgezeigt und die rechtliche Stellung des Umweltschutzbeauftragten erläutert.

Mittwoch, 29. November 2000

Hydraulische Schaltungen für heiz- und raumlufttechnische Anlagen: Was bringt die neue Richtlinie?
Prof. Dipl.-Ing. D. Striebel, Fachhochschule Esslingen (FHTE), Fachbereich Versorgungstechnik und Umwelttechnik
Für den nutzungsoptimierten Betrieb von heizund raumlufttechnischen Anlagen müssen hydraulische Verteilsysteme sinnvoll konzipiert sein.  Hierzu kann die – nach jahrelanger Gremienarbeit erschienene – Richtlinie VDI 2073 „Hydraulische Schaltungen für heiz- und raumlufttechnische Anlagen“ beitragen. Es wird auf Ziele und Elemente der Richtlinie eingegangen; anhand von Beispielen wird dargestellt, wie sich diese auf die Auslegung von Rohren, Armaturen und Pumpen sowie auf die Einbindung von Wärmeund Kälteerzeugern auswirkt.

Mittwoch, 13. Dezember 2000

Perspektiven der Photovoltaik für Industrie und Energievesorgung
Dr. rer. nat T. Schott, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Zentrums für Sonnenenergie-und Wasserstoff-Forschung (ZSW)
Bei der Entwicklung von Dünnschicht-Photovoltaikzellen sind vom Zentrum für Sonnenenergie-und Wasserstoff-Forschung (ZSW) wesentliche Fortschritte erzielt worden. Es wird ein Überblick über den gegenwärtigen technischen Stand unterschiedlicher Photovoltaikzellen gegeben; daneben werden die mittelund längerfristig zu lösenden Aufgaben bei der Weiterentwicklung, der Produktion und der Markteinführung unter technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten skizziert.

Mittwoch, 10. Januar 2001

Kälteerzeugung mit umweltverträglichen Kältemitteln
Dipl.-Ing.(FH) F. Ost, Rütgers Kältetechnik, Klimatechnik Aircool GmbH Bei der Auswahl von Arbeitsmitteln für Kälteanlagen stehen neben technischen Gesichtspunkten auch Aspekte der Umweltverträglichkeit im Mittelpunkt. Für die Substitution von Kältemitteln wie etwa R 12, bei denen im Falle einer Freisetzung mit Wirkungen auf den Ozonhaushalt und das Klima gerechnet werden muß, stehen inzwischen umweltverträgliche Ersatzkältemittel bereit. Der Vortrag befaßt sich mit Fragen der Thermodynamik, der Auslegung und des Betriebs kältetechnischer Anlagen im Zusammenhang mit der Nutzung solcher Ersatzkältemittel.

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Kolloquium 2000

Sommersemester 2000

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Mittwoch, 22. März 2000

Brennstoffzellen-Blockheizkraftwerke – ein neues Bindeglied zwischen Kunden und Energieversorgungsunternehmen?
Dipl.-Ing. F. Finkert, Fichtner Beratende Ingenieure
Antriebe mit Brennstoffzellen werden in der Fahrzeugtechnik als Alternative zu herkömmlichen Verbrennungsmotoren entwickelt. Als weiteres Einsatzgebiet für Brennstoffzellen kommen u.a. auch Haushalte infrage: Hier kann neben Strom auch die gleichzeitig anfallende Wärme genutzt werden. Zukünftige Aufgaben sind dabei die Weiterentwicklung der Komponenten sowie die Untersuchung des Gesamtsystems als Bindeglied zwischen Verbraucher und Energieversorgungsunternehmen.

Mittwoch, 12. April 2000

Aktuelle Fragen der Heizungs-, Klima und Sanitärindustrie
Rechtsanwalt Peter-Henner Unruh, Geschäftsführer des Industrieverbands Heizung, Klima, Sanitär Baden-Württemberg
Der europäische Binnenmarkt stellt die Wirtschaft – und damit auch die Unternehmen der Heizungs-, Klima- und Sanitärtechnik – vor neue Herausforderungen. Ein verschärfter Wettbewerb, die Rahmenbedingungen in Deutschland, Rationalisierungszwänge, die Entwicklung im Bausektor sowie Gesichtspunkte einer energiesparenden und umweltverträglichen Anlagentechnik sind hierbei von Bedeutung.

Mittwoch, 3. Mai 2000

Wärmeerzeuger für das Niedrigenergiehaus – die Diffusions-Absorptionswärmepumpe
Dipl.-Ing. Uwe Schulte, Buderus Heiztechnik GmbH
Bei der energiesparenden Wärmeversorgung neuer Wohngebäude ist der Einsatz von Wärmepumpen von erheblichem Interesse. Neuentwickelte Diffusions-Absorptionswärmepumpen auf Erdgasbasis erreichen in Kombination mit Gasthermen wesentlich höhere Wirkungsgrade als beispielsweise Brennwertkessel. Inzwischen werden in Feldversuchen Erfahrungen mit dieser Technik gesammelt, die als besonders betriebssicher und wartungsarm gelten kann.

Mittwoch, 17. Mai 2000

Facility-Management – ein neues Tätigkeitsfeld in der Versorgungstechnik Dr.-Ing. B. Essig, Scholze Consulting GmbH
Mit Hilfe moderner Regelungstechniken lassen sich Großgebäude und Industrieanlagen energie-und kostensparend versorgen; daneben ergeben sich Möglichkeiten zur Lösung zusätzlicher Aufgaben des Gebäudebetriebs. Viele Firmen greifen hierbei auf Dienstleistungen von Dritten - etwa von Contracting- bzw. Bewirtschaftungsunternehmen – zurück. Die Marktdynamik in diesem Bereich eröffnet insbesondere auch Planern der Versorgungstechnik ein neues Tätigkeitsfeld.

Mittwoch, 7. Juni 2000

Potentiale von Kraftmaschinenprozessen aus thermodynamischer Sicht
Prof. Dr.-Ing. M. Dehli, FHTE – Hochschule für Technik, Fachbereich Versorgungstechnik
Bei Kraftmaschinen haben mechanische und thermische Nichtumkehrbarkeiten, die zu einer Verminderung des Nutzens – und damit zu einer weniger günstigen Technik – führen, einen unterschiedlich großen Einfluß. U.a. mit Hilfe neuer thermodynamischer Bewertungsgrößen werden wichtige reversible Vergleichsprozesse - Carnot-, Stirling-, Ericsson-, Joule-, Otto-, Diesel-, Hochtemperatur-Gasexpansions- und Clausius-Rankine-Prozeß - miteinander verglichen sowie künftige Entwicklungsspielräume insbesondere im Kraftwerks- und Fahrzeugbereich erörtert.

Mittwoch, 21. Juni 2000

Entwicklungen bei der thermischen Abfallverwertung
Prof. Dr.-Ing. E. Pruckner, FH Heilbronn – Hochschule für Technik
Ab 2005 darf Müll in Deutschland nicht mehr deponiert, sondern muß überwiegend thermisch behandelt werden. Hier stehen mehrere Verfahren und Entwicklungen im technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Wettbewerb: Müllverbrennung, Pyrolyse, Thermoselect-Verfahren, Wirbelschichtverfahren sowie die Mitverbrennung von Restmüll bzw. Ersatzbrennstoffen z.B. in Kraftwerken und Zementwerken.

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Kolloquium 1999/2000

Wintersemester 1999/2000

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Mittwoch, 6. Oktober 1999

Energieversorgung von Großgebäuden mit neuartigen "intelligenten" Fassaden
Dipl.-Ing. H.-J. Lemke, Schmidt Reuter Partner Ingenieurgesellschaft
Die Anforderungen an die Energieversorgung von Großgebäuden hängen nicht nur von deren Nutzungsart, sondern auch von der Gestaltung der Außenfassaden ab. Im Vergleich zur Fassadengestaltung der 70er Jahre ermöglichen neuartige "intelligente" Fassaden wie Abluft-, Doppel- und Twinface-Fassaden, unkonventionelle Wege bei der Wärme- und Kälteversorgung zu gehen. Anhand von Versuchen und Simulationsrechnungen können Aussagen über die Temperaturverläufe im Sommer- und Winterlastfall sowie über den Energiebedarf und die Wirtschaftlichkeit getroffen werden.

Mittwoch, 27. Oktober 1999

Zukünftige Wärmeerzeuger mit erweiterter Funktionalität als Beitrag zum umweltschonenden Energieeinsatz
Dr.-Ing. E. Laqua, Zentralbereich Forschung und Entwicklung der Robert Bosch GmbH
Bei der Heizung und Wassererwärmung von Wohngebäuden mit Erdgas haben sich in den letzten Jahren energiesparende Niedertemperatur- und Brennwertgeräte durchgesetzt. Künftige Konzepte versuchen, bestehende Geräte um zusätzliche Funktionen zu erweitern, die den Einsatz von Primärenergie zur Energieversorgung von Gebäuden reduzieren. Die Auswirkungen von Verordnungen wie z.B. der Energieeinsparverordnung 2000 werden dargestellt. Eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ermöglicht die Abschätzung der möglichen Zusatzkosten für eine erweiterte Funktionalität im Vergleich zu herkömmlichen Systemen.

Mittwoch, 3. November 1999:

Der liberalisierte Strom- und Gasmarkt: Chancen und Risiken
Dr.-Ing. Dipl.-Kfm. M. Mattis
Im Jahr 1998 ist - im Zusammenhang mit der Umsetzung der EU-Strom- und Gasrichtlinien - die deutsche Energierechtsnovelle in Kraft getreten. Hierdurch wurden die Gebietsmonopole bei der Strom- und Gasversorgung aufgehoben und ausgeprägte Wettbewerbselemente in die Versorgung mit leitungsgebundenen Energien eingeführt. Inzwischen befinden sich die Strom- und Gasmärkte in einem dramatischen Umbruch. Damit sind starke Auswirkungen auf die rechtlichen, technischen und wirtschaftlichen Bedingungen für die Energieversorgung von Industrie, Gewerbe, öffentlichen Einrichtungen und Haushalten verbunden.

Mittwoch, 24. November 1999

Neues elektronisches Gerät für das Facility-Management mittlerer und kleinerer Gebäude
Dipl.-Ing.(FH) T. Giel, Geschäftsführer GWS GmbH
Die moderne Steuerungs- und Regelungstechnik eröffnet einen erweiterten Spielraum für die energie- und kostenoptimale Energieversorgung von Industrieanlagen und Großgebäuden. Demgegenüber gab es für mittlere und kleinere Gebäude bisher kaum wirtschaftlich vertretbare Ansätze zur Fernüberwachung und -funktionskontrolle. Inzwischen steht ein neues, herstellerunabhängiges und kostengünstiges elektronisches Gerät zur Verfügung, das ein Facility-Management auch in diesem Marktsegment möglich machen kann.
Kontakt: Herr Giel, Firma GWS

Mittwoch, 15. Dezember 1999

Qualitätssicherungssysteme und Öko-Audit als Wettbewerbsvorteil von Unternehmen
Dipl.-Ing.(FH) F. Dippe, Geschäftsführer Fichtner-Cert GmbH
Im Zusammenhang mit der Auslagerung von Produktions- und Dienstleistungsaufgaben aus Großunternehmen in Zulieferbetriebe und Ingenieurunternehmen ist die Einhaltung von verbindlichen Qualitätsstandards von erheblicher Bedeutung. Dies wird über geeignete fertigungstechnische Qualitätssicherungssysteme sichergestellt. Daneben gewinnt auch die Sicherung umweltbezogener Standards im Rahmen von "Öko-Audits" an Bedeutung.

Mittwoch, 12. Januar 2000:

Erfahrungen aus der energetischen Modernisierung von Altbauten
Prof. Dipl.-Ing. W. Stäbler, Hochschule Esslingen, Hochschule für Technik
Die Altbausanierung stellt in Deutschland einen wichtigen Markt dar; dabei haben Maßnahmen zur Energieeinsparung einen erheblichen Stellenwert. Anhand von vier exemplarischen Modernisierungsvorhaben werden Fragen der ingenieurmäßigen Planung, der Wirtschaftlichkeit unterschiedlicher Maßnahmen sowie Probleme bei der handwerklichen Aus-führung erörtert. Das Umfeld für Planer und Bauherr wird durch rationale Analysen, emotionale Entscheidungen und den Aspekten sogenannter "Sowieso-Effekte" mitgeprägt.

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Kolloquium 1999

Sommersemester 1999

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Mittwoch, 31. März 1999

Integrierte Planung in der Versorgungstechnik am Beispiel von Großgebäuden
Dipl.-Ing.(FH) E. Dux, Stellv. Bereichsleiter, Planungs-gruppe M + M AG
Beim Bau von Großgebäuden werden hohe Anforderungen an die Planung der technischen Gebäudeausrüstung gestellt, die heute einen Anteil von etwa 15 bis 25 % an den gesamten Gebäude-Investitionskosten aufweist. Anhand von Beispielen aus der Praxis eines planenden Ingenieurunternehmens werden Aspekte einer integrierten Gebäudeplanung aufgezeigt, wobei vielfältige versorgungstechnische Aufgabenstellungen zu lösen sind sowie das Zusammenwirken mit den beteiligten Partnern optimal zu organisieren und koordinieren ist.

Mittwoch, 21. April 1999

Sorptionsgestützte Klimatisierung: Neue, umweltschonende Technik der Gebäudeklimatisierung
Dipl.-Ing.(FH) H. Dold, Geschäftsführer S + E Klima-Sondertechnik, und Dipl.-Ing. M. Schmidt, S + E Klima-Sondertechnik
Aus Gründen des Umweltschutzes werden bei kühl- und kältetechnischen Aufgaben inzwischen keine chlorhaltigen Kohlenwasserstoffe (FCKW) als Kältemittel mehr eingesetzt. Eine alternative Möglichkeit der Kühlung von Gebäuden ohne FCKW ist die sorptionsgestützte Klimatisierung ohne Einsatz einer Kältemaschine. Dabei wird u.a. über Verdunstungskühler, einen Sorptionsgenerator und einen regenerativen Wärmerückgewinner mit Hilfe von kostengünstiger Wärme gekühlt; diese Wärme kann energiesparend aus einem zentralen Heizkraftwerk bzw. einem Blockheizkraftwerk, über Solarenergie oder aus einer konventionellen Heizungsanlage bereitgestellt werden.
Kontakt: Herr Dold, Firma Siegle und Epple Lufttechn. Anlagen- und Gerätebau, Gebäude und Verfahrenstechnik

Mittwoch, 19. Mai 1999

Betriebliche Optimierungsaufgaben bei der regionalen Gas- und Wasserversorgung mit Hilfe der Zentralen Leittechnik
Dipl.-Ing. C. Müller, Hauptabteilungsleiter, Gas-Versor-gungsgesellschaft Filstal mbH (GVF), Stadtwerke Göp-pingen / Geislingen (SWG)
Bei der Energieversorgung kommt Erdgas aufgrund seiner guten anwendungs- und umwelttechnischen Eigenschaften eine wachsende Bedeutung zu. Für die Beschaffung, Speicherung und Verteilung von Erdgas werden technische Anlagen eingesetzt, mit denen weitge-hend automatisch Angebot und Nachfrage aneinander angepaßt werden. Am Beispiel des Gasversorgungsunternehmens GVF wird gezeigt, wie der Betrieb von Hoch-, Mittel- und Niederdrucknetzen, Speichern, einer Gas-Expansionsanlage sowie von Blockheizkraftwerken über eine zentrale Leitwarte gehandhabt wird. Ähnliche Aufgaben stellen sich auch bei der Wasserversorgung.

Mittwoch, 9. Juni 1999:

Möglichkeiten der Wärmeversorgung für Niedrigenergiehäuser
Dipl.-Dipl.-Ing. H. Petzold, Geschäftsführer, IC Lüftungstechnik GmbH
Die bestehende Wärmeschutzverordnung von 1995 sowie die künftige Energiesparverordnung sehen für neue Gebäude einen hohen Wärmeschutz-Standard vor. Bei hochwärmegedämmten Gebäuden kommt der Lüftung im Hinblick auf Komfort und Hygiene ein erhöhter Stellenwert zu; gleichzeitig sollte der verringerte Leistungs- und Energiebedarf für die Heizung mit gut regelbaren Heizungsanlagen gedeckt werden. Für Ein- und Zweifamilienhäuser werden deshalb gute Marktchancen für Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung und in Kombination mit neuen Heizungstechniken gesehen.

Mittwoch, 23. Juni 1999

Anwendung des LON-Systems in der Gebäudeautomation
Prof. Dipl.-Ing. G. Fetzer, Hochschule Esslingen, Hochschule für Technik
Regelungstechnische Systeme sind durch eine hohe Komplexität und durch kurze Innovationszyklen gekennzeichnet. Mehr und mehr werden auch offene Systeme angewandt, die firmenübergreifend nach einheitlichen Standards arbeiten und über Schnittstellen zu marktgängiger PC-Hard- und Software verfügen. Mit Hilfe der LON-Technologie eröffnen sich dadurch neue Anwendungsmöglichkeiten auch in der Gebäudeautomation. Hierzu wird im Rahmen eines Forschungsvorhabens im Institut für Versorgungstechnik und im Institut für Regelungstechnik der Hochschule Esslingen eine Software entwickelt, die über verschiedene Module - z.B. für Netzwerkintegration, Visualisierung, Alarm und Reportgenerierung - verfügt. Weitere Information zum Thema Automation

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