Wahlpflichtfächer

Diese Seite gibt Ihnen eine Übersicht über die angebotenen Wahlpflichtfächer im Studiengang Biotechnologie.

Wahlpflichtangebot SS 2012

Die Wahlpflichtfächer für den Bachelorstudiengang Biotechnologie können Sie aus dem linken Bild entnehmen (zum Vergrößern, Bild anklicken!).
Für das Sommersemester 2012 werden alle gelb unterlegten Fächer angeboten.

Die Prüfungsart und -dauer der Wahlpflichtfächer können Sie aus dem Bild auf der linken Seite entnehmen (zum Vergrößern, Bild anklicken)

Beginn und Anmeldetermine der Wahlpflichtfächer für das Sommersemester 2012 wird Ihnen bei der Veranstaltung: "Vorstellung der Wahlfplichtfächer" bekannt gegeben. Den Termin für diese Veranstaltung entnehmen Sie bitte aus Termine&Veranstaltungen

Im Voraus können Sie die Anmeldetermine aus der nebenstehenden Grafik entnehmen

Voranmeldung Wahlpflichtfächer

Hier können Sie sich für bestimme Wahlfplichtfächer voranmelden. Weitere Informationen bekommen Sie bei den Links.

Voranmeldungen für Sommersemester 2012

Wahlfplichtfach Computergestütztes Design

 Wahlfplichtfach Anlagenplanung

 

Kurzbeschreibung der Wahlpflichtfächer

 

Industrielle Biokatalyse

  • Vorlesung: Prinzipien der industriellen Biokatalyse, Beispiele industrieller Enzymprozesse, Produktivität und Kostenbetrachtung der Prozesse
  • Praktikum: kovalente Fixierung eines rekombinanten Enzyms an polymere Träger, Testung (Autotitrator) und Bilanz der Enzymimmobilisierung, Substratumsetzung mit Hilfe des immobilisierten Enzyms


Biotransformation (Enzym- und zellkatalysierte Umsetzungen)

  • Einsatz zellkatalysierter Prozesse in der Industrie
  • Enzymreaktoren
  • Technische Enzyme
  • Biokatalyse-Optimierung der Verfahren und Enzyme
  • Biokatalyse und Enzyme in der Lebensmitteltechnologie


Tissue Engineering:

  • Einsatz von gezüchteten Zellen und Geweben in der regenerativen Medizin
  • Stammzellen
  • Laborversuch als Ersatzmethode zu Tierversuchen
  • Ethik der Biotechnologie


Umweltbiotechnologie:

  • Aufbau und Dimensionierung von biologischen Kläranlagen
  • Charakterisierung von Abwässern (BSB5, CSB, TOC, AOX,...)
  • Nitrifikation, Denitrifikation, Phosphatentfernung, Schlammbehandlung, anaerobe Verfahren, Schlammfaulung
  • Biofilter zur Abluftreinigung, Wasseraufbereitung
  • Abwasserverordnung, Umweltrecht
  • Mikrobiologische Bodensanierung


Lebensmitteltechnologie:

  • Qualitätsverluste und Verderbsprozesse bei Lebensmitteln
  • chemische, enzymatische und mikrobiologische Prozesse bei der Lebensmittelherstellung
  • Lebensmitteltechnologische Verfahren der Haltbarmachung
  • Die Rolle der Biotechnologie bei der Lebensmittelherstellung
  • Aspekte der Lebensmittelsicherheit
  • Lebensmittelanalytik


Computergestütztes Design

  • Grundlagen des Technischen Zeichnens (Normen, Schnitte, Bemaßung, etc.)
  • technische Handskizzen
  • Genereller Aufbau elektronischer Konstruktions- und Zeichenhilfen
  • Kommerziele Anwendungsprogramme und praktische Übungen

 

Gerätebau:

Erstes fakultätsübergreifendes Projekt mit Studierenden der BT und Mechatronik Entwicklung eines automatisierten Biochromatographiesystems „moBAS“

  • Konstruktion teilautomatisierter Geräte zur biotechnologischen
    Prozessführung und Aufarbeitungstechnik. Aktuelle (pro Semester
    wechselnde) Aufgabenstellungen industrierelevanter Anwendungen (z.B.
    Filtration, Chromatografie, Konfektionierung)
  • Überwiegend praktische Projektarbeiten in fach- und fakultätsübergreifenden Teams, bestehend aus 4 - 8 Studierenden. Kooperation mit der Fakultät Mechatronik und Elektrotechnik
  • Entwicklung eines Partikel/Zellzählgerätes

 

Ausgewählte Themen der Bioprozesstechnik

1) Bioprozesssimulation (Biener)
2) Bioenergie (Buckermann)

  • Grundlagen
  • Biokraftstoffe
  • Biogas/Biomethan
  • Biowasserstoff

3) Bionik
4) Alkoholische Gärung (Bierbrauen) (Scheibe, Linxweiler)
5) Molkereiwissenschaft/technologie
6) u.a.
…= je 10 Stunden

 

Pflanzenbiotechnologie (Praktikum + Vorlesung/Seminar)

Erlernen von grundlegenden Techniken der Pflanzenbiotechnologie am Modellorganismus Nicotiana tabacum (Tabak):

  • Protoplastentransformation von Tabak
  • Agrobacterium-vermittelter DNA-Transfer
  • Herstellung einer Kalluskultur
  • Herstellung einer axenischen Tabakkultur
  • Charakterisierung von Pflanzeninhaltsstoffen mittels Dünnschichtchromatographie

Virologie und Toxikologie

  • Charakterisierung von Viren
  • Virus und Wirtszelle
  • Pathogenese und Immunabwehr
  • Prophylaxe und Therapie von Virusinfektionen
  • Einführung in die Toxikologie
  • Toxikokinetik und Metabolismus
  • Organtoxizität
  • Testmethoden

Biopharmazeutik

  • Klinische Studien
  • Produktionsverfahren, Expressionssysteme
  • Wichtige Biopharmazeutika: Insulin, Erythropoetin, monoklonale Antikörper, Interferone, Aptamere, Hirudin
  • Therapien (z.B. Brustkrebs), HPV-Impfung: von der Grundlagenforschung bis zur biopharmazeutischen Impfstoffherstellung


Physikalische Bioanalytik (REM und AFM)

  • Vermittlung der theoretischen Grundlagen hochauflösender Mikroskopieverfahren .
  • In einem praktischen Teil werden biologische Proben (z.B. einzellige und myzelartig wachsende Bakterien, Hefe, Pilze, Protozoen) mittels Rasterelektronenmikroskopie (REM) und Rasterkraftmikroskopie (AFM) untersucht.

Anlagenplanung:

  • Hauptschritte der Anlagenplanung vom Lastenheft zum Detail-Engineering
  • Projektablauf (Definition des Projektes, Ideenfindung, Planung, Ausführung)
  • Entwurfsplanung von biotechnischen Anlagen: Erstellung von Fließbilder, detaillierte Equipmentlisten, Spezifikationen, Pläne, Lieferantenauswahl
  • Detailplanung auf der Grundlage von CAD-Programmen
  • Kalkulation, Kostenverfolgung

Bioprozessführung:

  • Grundlagen der Regelungstechnik
  • Grundregelkreise bei Bioprozessen (Temperatur, pO2, pH)
  • Regelung der Substratdosierung bei Fed-Batch Prozessen
  • Automatisierungstechnik (Ablaufsteuerung, Prozessleittechnik)
  • Entwicklung biotechnischer Prozesse (Nährmedienoptimierung)
  • Modellgestützte Prozessüberwachung und -führung


Ausgewählte Themen der Bioprozesstechnik:

  • Es werden 3 der folgenden Themen behandelt, die zu Beginn des Semesters bekannt gegeben werden:
  • Bioprozesssimulation
  • Bioenergie
  • Bionik
  • Alkoholische Gärung (Bierbrauen)
  • Molkereiwissenschaft/technologie
  • Expressionssystem Pichia pastoris

 

Molekulare Wechselwirkung

  • Methoden zur Analyse von Protein-Protein-, Protein-DNA- und Protein-Ligand-Interaktionen (z.B. Co-Immunpräzipitation, Yeast-Two-Hybridsystem, Electrophorese Mobility Shift Assay (EMSA) oder Plasmonresonanzspektrometrie (BiaCore), Prinzip der Realtime-PCR
  • In einem Praxisteil werden Biomolekülinteraktionen mittels Biacore, EMSA oder einer vergleichbaren Methode analysiert sowie ein Realtime-PCR-Versuch durchgeführt.