Labor Umwelttechnik
Laborleitung: Prof. Dr. Rainer Gräf
Assistentinnen: Dipl.-Ing. (FH) Michaela Ottenberger, Dipl.Ing.(FH) Angela Schwarz
Laborraum: F 2.207, F 2.216
Labortelefon: - 4402
Industrielle Abwasseraufbereitung
Die Chargenbehandlung dient als Grundverfahren zur Reinigung eines belasteten Industrie-Abwassers. Die Inhaltsstoffe werden zunächst analytisch mit photometrischen Schnelltests bestimmt und anhand der Ergebnisse die einzelnen Behandlungsschritte festgelegt. Die notwendigen Behandlungsschritte werden zunächst im Labormaßstab (Becherglasversuch) durchgeführt und bei Erfolg auf die Technikumsanlage übertragen. Der Abwasserschlamm wird anschließend mittels einer Kammerfilterpresse entwässert.
Bei der Elektrolyse können durch Anlegen einer Spannung Metalle, wie zum Beispiel Kupfer, abgeschieden werden, wodurch eine Wertstoffrückgewinnung möglich wird. Hierbei können unterschiedliche Parameter, wie Spannung oder Strom, variiert werden. In der Abwassertechnik wird die Elektrolyse zur Voroxidation von Cyaniden eingesetzt.
Die Ultrafiltration kann zur Trennung eines Öl-/Wasser-Gemisches eingesetzt werden. Dieses Verfahren ist vergleichbar mit einer Filtration, wo große bzw. langkettige Moleküle (z.B. Öle oder Fette) durch eine Membran zurückgehalten werden, während Wasser durch die Poren tritt. Mit diesem Verfahren können beispielsweise verbrauchte Kühlschmieremulsionen entwässert werden. Man erreicht dadurch eine Volumenverringerung der Emulsion und somit eine Kosteneinsparung bei der Entsorgung.
Luftreinhaltung
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Angewandte Naturwissenschaften
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