Labor Lackherstellung
Laborleitung: Prof. Dr. Bodo Müller
Assistentin: Dipl.-Ing.(FH) Christine Kunert
Laborraum: S 10.219
Labortelefon: -3524
Inhalte
Nach Prüfung der Beschichtungen erkennen die Studierenden beispielsweise, dass mit steigender Pigmentierung Glanz und Flexibilität der Beschichtungen stark abfallen. So lernen sie die Abhängigkeit der Beschichtungseigenschaften von den Inhaltstoffen der Lacke (Rezepturbestandteilen) kennen. In einem anderen Fall beobachten sie, dass es zur Entmischung von Pigmenten kommt (Bild 3); dieses Schadensbild kann durch Zugabe eines geeigneten Silicon-Additivs beseitigt werden. So lernen die Studierenden die Wirkungsweise von Lackadditiven kennen.
Insbesondere werden von den Studierenden folgende Lacktypen hergestellt:
- Physikalisch trocknende Dispersionsfarben (z.B. Bautenanstrichstoffe)
- Oxidativ härtende Lacke (z.B. Malerlacke)
- Einbrennlacke (z.B. für die Automobilerstlackierung)
- 2K-Polyurethan-Lacke (z.B. Autoreparaturlacke)
- 2K-Epoxidharz-Lacke (z.B. für den schweren Korrosionsschutz)
Dispersionsfarben enthalten nur Wasser als Lösemittel. Die anderen Lacktypen werden meist in umweltfreundlichen wässrigen und manchmal noch in lösemittelhaltigen Varianten hergestellt.
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Angewandte Naturwissenschaften
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