ApisJet

Ein Großprojekt des Instituts für Angewandte Forschung Energetische Systeme der Hochschule Esslingen hat sich zur Aufgabe gesetzt, ein Ultraleicht-Segelflugzeug des Typs Apis®2 von Wezel Flugzeugtechnik mit einem Strahltriebwerk zu versehen.

Hierzu soll am Ende des Projekts eine Einzelzulassung durch das Luftfahrtbundesamt erfolgen. Das ursprüngliche Segelflugzeug Apis®2 ist als Ultraleichtflugzeug zugelassen und besitzt ein Klapptriebwerk, um selbst starten zu können. Durch Ausbau des Klapptriebwerks wird genügend Platz frei, um ein für den Modellbau konzipiertes Strahltriebwerk zu integrieren. Die Zulassung soll am Ende des Großprojektes als nicht-eigenstartfähiger Motorsegler erfolgen.

Tagebuch ApisJet

Um für Sie, liebe Besucher unserer Homepage, den Fortschritt des Projektes ApisJet besser verdeutlichen zu können, haben wir an dieser Stelle ein kleines Tagebuch eingeführt

  • 09.03.2012:   E R S T F L U G !   Start 14:09 Uhr, Landung 14:45 Uhr.
  • 31.01.2012: Beginn Bodenerprobung, erster Triebwerkslauf. Alles funktioniert planmäßig!
  • 14.12.2011: Bauabnahme durch die Firma Sammet. Ergebnis: BESTANDEN!
  • 13.04.2011 - 16.04.2011: Präsentation des ApisJet auf der AERO.
  • 22.03.2011: Eintreffen des Flattergutachtens von der TU HH: Alles im grünen Bereich!
  • 10.12.2010: Erste Inbetriebnahme des Triebwerks PSR-Jet-System am IAF.
  • 18.05.2010: Abschließender Test der Original-Löschanlage in der GFK-Rumpf-Attrappe.
  • 10.05.2010: Standschwingversuche an der TU Hamburg-Harburg (bis 14.05.2010).
  • 03.05.2010: Einbau von Steuergestänge und weiterer Ausrüstungsteile fertiggestellt.
  • 16.01.2010: Beginn Einbau Steuergestänge bei Wezel Flugzeugtechnik.
  • 13.01.2010: An der Bug-Schleppkupplung Ausklinkversuche unter Last durchgeführt.
  • 03.12.2009: Lastversuche am Rumpf bei 54°C und bis Sicherheitsfaktor j=1,5 bestanden!
  • 01.09.2009: Einziehfahrwerk fertiggestellt und inkl. den Betätigungselementen eingebaut.
  • 02.04.2009: Präsentation des Rumpfes mit Triebwerk und Schalldämpfer auf der AERO.
  • 11.03.2009: Übernahme des neuen ApisJet-Triebwerks: PSR-Jet-System von Draline BV.
  • 10.02.2009: Übernahme des neuen Schalldämpfers, der wesentlich leichter ist.
  • 22.01.2009: Anlieferung des endgültigen Splitterschutzes. Masse < 2kg.
  • 13.11.2008: Abschließender Beschussversuch der endgültigen Splitterschutz-Konfiguration.
  • 29.09.2008: Beginn der Vorbereitung der Lastversuche durch Studenten (Projektarbeit).
  • 05.09.2008: Erste öffentliche Präsentation des Original-Rumpfes auf der Air Magdeburg.
  • 21.04.2008: Beschussversuch einer Variante des Splitterschutzes.
  • 12.12.2007: Ankunft und Roll-Out der Zelle in Deutschland bei Martin Wezel.
  • 09.08.2007: Baubeginn der Zelle bei Composit Airplanes in Tschechien.

Der Film zum Projekt

Im WS 09/10 und SS 10 begleitete ein studentisches Filmteam der Hochschule Furtwangen / Fakultät Digitale Medien die Geschehnisse rund um das Projekt.
Das Ergebnis sehen Sie hier in einem kleinen Ausschnitt:

Trailer zum ApisJet-Film

Studierendenprojekte

Das es sich hier um ein studentisches Entwicklungsprojekt handelt, sind die Studierenden der Fakultät Maschinenbau (und teils auch anderer Fakultäten) im Rahmen ihrer Ingenieurs-Ausbildung besonders involviert.

Technische Daten

Projektstart

Wintersemester 2002/2003

Projektbezeichnung   

ApisJet

Typ

nicht-eigenstartfähiger Motorsegler

Bauvorschrift

CS-22

Basismuster

Apis2 (Wezel Flugzeugtechnik)

Länge

6,3 m

Spannweite

14,85 m

max. Abflugmasse

320 kg

Höchstgeschwind.

200 km/h (begrenzt)

Gleitzahl

ca. 40

Triebwerk

PSR-Jet-System

max. Schub

230 N

Tankkapazität

30 L

Flugdauer bei Vollschub

> 30 min

Treibstoff

Kerosin (JetFuel A1) + Turbinenöl

 

Änderungen ApisJet gegenüber Apis®2:

  • Einbau Strahltriebwerk mit Splitterschutz und Schalldämpfer
  • Verschließbare NACA-Lufteinlässe im vorderen Rumpfbereich
  • Einziehfahrwerk
  • Brandschott mit Feuerlösch- und -meldeanlage
  • Kraftstofftank vergrößert und Lage geändert
  • Nutzlastabteil vorhanden
  • Triebwerkssteuerung und teilw. Instrumentierung
  • Schleppkupplung
  • Keine Wölbklappen
  • Rettungssystem verlagert

Kontaktadressen

Projektleiter:

Prof. Dr.-Ing. Ulrich Gärtner

Kanalstraße 33
73728 Esslingen

Tel.: +49(0)711-397-3259
Fax: +49(0)711-397-3259
E-Mail

Projekt-Mitarbeiter:

Dipl.-Ing. (FH) Clemens Harr

Kanalstraße 33
73728 Esslingen

Tel.: +49(0)711-397-3251
Fax: +49(0)711-397-3358
E-Mail