Erfolg für das NwT-Bildungshaus der Hochschule

Es ist als „Außerschulisches Forschungszentrum“ des Landes von Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann anerkannt worden.

Kinder werden von Erziehern oder älteren Schülerinnen und Schülern betreut.

Die Kinder lernen spielerisch bei verschiedenen Experimenten. Fotos: Hochschule

Das Naturwissenschaft-und-Technik-Bildungshaus der Hochschule Esslingen feiert einen Erfolg: Es ist vom Kultusministerium als „Außerschulisches Forschungszentrum“ des Landes Baden-Württemberg anerkannt worden.

Damit ist es möglich, dass Lehrerinnen und Lehrer im Rahmen ihrer regulären Lehrtätigkeit dort unterrichten und Gruppen anleiten können. Maximal 13 Lehrerstunden darf das NwT-Bildungshaus pro Woche dafür aufwenden.

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann dankt im Bewilligungsschreiben den Partnern, Förderern sowie den aktiv in die Programme eingebundenen Personen für das große Engagement. Das Haus leiste einen wichtigen Beitrag für die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und Jugendlichen. Zudem gebe es den Heranwachsenden bedeutende Impulse für ihre Ausbildungs- und Studienorientierung, heißt es in dem Schreiben der Ministerin.

MINTFörderung steht im Fokus

Seit gut 15 Monaten kooperiert das NwT-Bildungshaus sehr erfolgreich mit Schulen in Göppingen und Esslingen. Die Einrichtung bietet eine überregionale Weiterbildung für Lehrerinnen und Lehrer sowie für Studierende im Bereich der Naturwissenschaft und Technik an. Der Schwerpunkt liegt dabei auf technischen Themen.

Parallel dazu findet in dem Haus auch die praktische Ausbildung von Studierenden des NwT-Lehramtsstudiengangs der Uni Tübingen sowie der Ingenieurpädagogik-Studiengänge der Hochschule Esslingen statt. Zudem erhalten Erzieherinnen und Erzieher eine technische Weiterbildung.

Angebote für Kinder und Jugendliche

Besonders gut angenommen werden auch die Angebote, die sich direkt an Kinder und Jugendliche aller Altersstufen richten - vom Kindergarten über die Grundschule bis zur weiterführenden Schule. Diese können an technisch-orientierten Spielen, Experimenten oder kleinen Projekten teilnehmen.

Dabei verfolgt das Haus den Ansatz, dass Grundschülerinnen beispielsweise von Gymnasiasten betreut, die ihrerseits von Auszubildenden oder Studierenden begleitet werden. „Dadurch erhalten die unterschiedlichen Lerngruppen auch Einblick in unterschiedliche Bildungsbiographien und können unterschiedliche Bildungs‐ und Ausbildungswege kennenlernen“, sagt der Leiter des NwT-Bildungshauses Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Coenning.

Das NwT-Bildungshaus hat seinen Sitz in Göppingen, Vordere Karlstraße 74.

Das Angebot und Programm des NwT-Bildungshauses finden Sie hier.

Pressefoto: 

Eine Gruppe im NwT-Bildungshaus. Foto: Hochschule