Besuch des ungarischen Wirtschaftskonsuls

Kürzlich hat der Wirtschaftskonsul des Generalkonsulats von Ungarn in Stuttgart, Dr. David Bencsik, die Hochschule Esslingen besucht.

Besuch an der Hochschule: Ungarischer Wirtschaftskonsul. Foto: Hochschule

Begleitet wurde er von Melitta Kiss. In einem Gespräch im Rektorat thematisierte Dekan Prof. Dr. Steffen Greuling die Herausforderungen, die durch die aktuellen rasanten technischen Entwicklungen - etwa die Industrie 4.0 - für die Hochschule Esslingen entstehen.

Der Maschinenbau und andere Fakultäten der Hochschule Esslingen haben bereits mit neuen Studienangeboten reagiert. Um die Studierenden weiterhin adäquat auf anspruchsvolle Positionen in der Entwicklung neuer Technologie vorzubereiten, sehen sich die Fachbereiche vor der Herausforderung, schnell zu agieren und viel stärker als bisher interdisziplinär zu arbeiten.

Potenzial für Kooperationen zwischen ungarischen Firmen und KEIM
Prof. Dr. Andreas Rößler aus der Fakultät für Informationstechnik thematisierte den Paradigmenwechsel durch die Digitalisierung. Besondere Aufmerksamkeit erfuhr das Fraunhofer Anwendungszentrum KEIM (Kompetenzzentrum für energetische und informationstechnische Mobilitätsschnittstellen).

Das KEIM ist eine gemeinsame Einrichtung der Hochschule Esslingen und des Stuttgarter Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO). Es bearbeitet mit Industriepartnern beispielsweise Projekte zum autonomen Fahren und zur Elektromobilität, was auch für ungarische Firmenpartner von Interesse sein könnte.

Konsul interessierte sich für Gründerprogramme
Der Konsul interessierte sich zudem für die Ausgründung technologie-orientierter Unternehmen aus der Hochschule. Prorektor Prof. Dr. Walter Czarnetzki konnte von ersten Erfolgen von Gründerteams aus der Hochschule berichten. Entsprechende Studienschwerpunkte, beispielsweise in der Fakultät für Informationstechnik, und das zentral angebotene Unternehmerausbildungsprogramm sollen zu weiteren Fortschritten in diesem Bereich beitragen.

Die Kooperation mit Partnern aus verschiedenen Regionen in Ungarn, die sich derzeit dynamisch entwickeln, könnte in diesem Zusammenhang von großem Interesse sein. Um Firmen in Kontakt mit der Hochschule zu bringen, gibt es bereits geeignete Formate, an denen die Hochschule Esslingen beteiligt ist - etwa das Schaufenster E-Mobility oder das International Forum of Mechanical and Mechatronic Engineering (IFME), welches im Wechsel an verschiedenen Standorten in Europa ausgetragen wird, darunter an der Hochschule Esslingen und der University of Miskolc.

Regelmäßiger Austausch
Der Austausch von Studierenden, Dozenten und Mitarbeiterinnen der International Offices, der schon jetzt regelmäßig zwischen der Hochschule Esslingen und Óbuda University in Budapest stattfindet, kann bei der Anbahnung von Kontakten unterstützen.