Zugang für Geflüchtete an die Hochschule Esslingen

Die Hochschule Esslingen setzt sich für geflüchtete Menschen ein, die ein Studium aufnehmen möchten. Dafür wurde im letzten Jahr der Arbeitskreis „Zugang für Geflüchtete an die Hochschule Esslingen“ im Rektorat gegründet.

Die Hochschule Esslingen erleichtert Geflüchteten den Weg ins Studium.

Die Hochschule Esslingen hat ihr Angebot für Menschen mit Fluchthintergrund ausgebaut. Geflüchtete Studierende und Studieninteressierte erhalten Beratung und Informationen durch die Zentrale Studienberatung (ZSB). Sie können die Mathe-Vorkurse kostenlos besuchen und von der Begleitung durch Studierende höherer Semester profitieren. Ganz neu startet die Zentrale Studienberatung im Sommersemester einen speziellen Deutsch-Fach-Kurs zur sprachlichen Förderung der internationalen Studieneinsteigerinnen und -einsteiger. So soll geflüchteten Studierenden der Start ins Studium erleichtert werden.

Eine Informationsveranstaltung  am 28. Juni 2017 soll geflüchtete Studieninteressierte und Multiplikatoren wie Ehrenamtliche, Sozialarbeit und Behörden ausführlich über die Möglichkeiten informieren. Nähere Details hierzu finden Sie in Kürze bei der Zentralen Studienberatung.

Arbeitskreis „Zugang für Geflüchtete an die Hochschule Esslingen“

Der Arbeitskreis „Zugang für Geflüchtete an die Hochschule Esslingen“ unter der Leitung von Rektor Prof. Dr. Christian Maercker setzt sich aus Professorinnen und Professoren verschiedener Fakultäten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Abteilungen zusammen. Zu Beginn seiner Arbeit hat der Arbeitskreis Möglichkeiten und Rahmenbedingungen besprochen, um Menschen mit Fluchthintergrund bei der Aufnahme eines Studiums zu unterstützen. Seit Herbst 2016 ist Katharina Simon, Mitarbeiterin der ZSB, die Beauftragte für geflüchtete Studierende und Studieninteressierte.

Vernetzung ermöglicht besseren Informationsfluss

Im Februar hat der Arbeitskreis ein breit aufgestelltes Vernetzungstreffen mit verschiedensten Akteuren in der Region veranstaltet. Teilnehmende vom Job Center und der Agentur für Arbeit, der Ausländerbehörde, dem Sozialdienst für Flüchtlinge der AWO, dem Landratsamt sowie die Regionalkoordinatorin für das Studium von Geflüchteten im Regierungsbezirk Stuttgart trafen sich zum Austausch.

Die intensive Zusammenarbeit ist notwendig, um die speziellen Voraussetzungen und Anforderungen für die Zugangswege geflüchteter Personen zum Studium zu erörtern und einen transparenten Informationsfluss über die verschiedenen Angebote und Ansprechpersonen herzustellen.