Mexikanischer Wirtschaftsminister besuchte Hochschule in Göppingen

Eine hochrangige Wirtschaftsdelegation um Fernando Turner, Wirtschaftsminister des mexikanischen Bundesstaats Nuevo Leon, hat den Campus Göppingen der Hochschule Esslingen besucht.

Besuch im Labor der Transferplattform Industrie 4.0

Die mexikanische Wirtschaftsdelegation besuchte neben der Hochschule noch einige Unternehmen in der Region. Fotos: Hochschule

Die Hochschule Esslingen pflegt enge Beziehungen zur mexikanischen Universität Tec de Monterrey – und darum haben Hochschulvertreter sowie eine hochrangige Wirtschaftsdelegation den Campus Göppingen der Hochschule Esslingen besucht. Dort haben sich die Experten unter anderem die aktuelle Forschungsplattform zur Industrie 4.0 angeschaut und sich über die Arbeit der Hochschule informiert.

Begrüßt wurden die Gäste von Dekan Professor Rainer Würslin, der neben der Hochschule und deren Campus Göppingen die enge Vernetzung mit der Industrie darstellte. Professor Georg Schmidt stellte den Gästen die vielfältigen internationalen Kontakte sowie das für ausländische Studierende sehr attraktive „English Package“ der Fakultät vor.

Forschung zu Industrie 4.0 stieß auf Interesse

Professor Karl-Heinz Kayser erläuterte danach im Rahmen eines Laborrundgangs die Aktivitäten der Hochschule im Bereich der Industrie 4.0, die hier eine führende Position einnimmt. Insbesondere wurde auf die landesweite Transferplattform Industrie 4.0 eingegangen, die auf einer Initiative der Hochschule Esslingen beruht.

Ziel ist die Unterstützung kleinerer und mittelständischer Unternehmen, die üblicherweise selbst kaum die Möglichkeiten haben, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Die Transferplattform bietet an den Standorten Esslingen und Göppingen hier eine stark nachgefragte Möglichkeit der Beratung und Unterstützung.

Einwöchige Rundreise der Delegation

Die Hochschule Esslingen war die einzige Hochschule, die auf der einwöchigen Rundreise von der Delegation besucht wurde. Neben fachlichen Anknüpfungspunkten konnten Unternehmen dafür gewonnen werden, Auslandaufenthalte der hiesigen Studierenden in Mexiko zu unterstützen.

Angeregt wurde der Besuch durch den früheren Rektor Professor Bernhard Schwarz, der aufgrund seiner langjährigen Verbindungen zu Mexiko, insbesondere der führenden Universität Tec de Monterrey sowie vielen Unternehmen, die Reise begleitet hat.