Neues Großgerät für die Hochschule

Die Maschine "ZSE18 Extruder" ermöglicht das Compoundieren von Kunststoffen: Hochschule Esslingen setzt auf Maschinenkompetenz der Leistritz Extrusionstechnik GmbH

Das neue Großgerät im Kunststofflabor: Sylvie Jahne und Kim-Kevin Bach zeigen, wie die Maschine funktioniert. Foto: Hochschule

Seit Anfang Oktober hat ein sogenannter Zweischneckenextruder der Leistritz Extrusionstechnik GmbH im Kunststofflabor der Hochschule Esslingen den Maschinenpark erweitert.

"Wir haben nach einer flexiblen Maschine gesucht, mit der unsere Maschinenbau-Studenten umfassend Forschung und Entwicklung in Ihren Projekten betreiben können", fasst Prof. Dr. Wolfgang Guth, Leiter des Kunststofflabors an der Hochschule Esslingen zusammen. "Mit Leistritz haben wir hier ein starkes Unternehmen an der Seite, das und maschinen- und verfahrenstechnisch umfassend unterstützen kann. Damit sind wir nunmehr in der Lage in unserem Labor die gesamte Wertschöpfungskette der Kunststofftechnik darzustellen."

Kunststofflabor für angewandte Forschung

Das Hauptaugenmerk des Esslinger Kunststofflabors liegt in der angewandten Forschung und derzeit auf der Herstellung von Werkstoffen und Produkten aus wärmeleitfähigen Thermoplasten.  Bei dieser Anwendung kommt es auf eine homogene Einarbeitung und gute Durchmischung der Füllstoffe an. "Für diese Verfahrensaufgabe haben wir nun die richtige Maschine", freut sich Prof. Guth. Das Labor der Kunststofftechnik deckt Lehre, sowie industrienahe Unterstützung und angewandte Forschung auf dem Gebiet der Kunststoffe an der Hochschule Esslingen ab. 

Leistritz Extruktionstechnik GmbH

Seit fast 80 Jahren baut die Leistritz Extrutsionstechnik GmbH mit Hauptsitz in Nürnberg Doppelschnecken für die Aufbereitungstechnik. Weltweit beschäftigt das Unternehmen etwa 190 Mitarbeiter und unterhält drei Niederlassungen, in den USA, in China und Singapur sowie Verkaufsbüros in Italien und Frankreich.