Adventsmatinée: Neue Nuancen in berühmten Werken

Werke von Joaquín Turina, Johann Sebastian Bach, Józef Swider, Villem Kapp, Peeter Vähi und Bedrich Smetana standen bei der traditionellen Adventsmatinée der Hochschule Esslingen auf dem Programm.

Das Hochschulorchester unter der Leitung von Steffi Bade-Bräuning.

Am Akkordeon: Silke Huber.

Hochschulrektor Prof. Maercker. Fotos: Richard Kraning

Das Hochschulorchester unter der Leitung von Steffi Bade-Bräuning spielte auch in diesem Jahr wieder vor vollem Haus und begeisterten Zuhörern.

Zum Start ließ das Bläserensemble mit Joaquín Turinas “Dances gitanes” feurige spanische Rhythmen erklingen. Besonders die Holzbläser, allen voran Angela Kraning an der ersten Flöte sowie Birgit Baganz an der Oboe, ließen die andalusischen Melodien leuchten. So erklang das berühmte Werk in rhythmischer Genauigkeit und schwelgerischer Geste, in der Streicher und Bläser fein abgestimmt musizierten.

Solistin am Akkordeon

Der barocke Klassiker war Johann Sebastian Bachs Konzert für Cembalo und Orchester. Das Orchester entlockte diesem berühmten Werk neue Nuancen, da der Cembalopart von der Akkordeonistin Silke Huber übernommen wurde. Einen würdigen Kontrast bot die Solistin anschließend mit Józef Swiders fulminantem „Danza“ aus der Suite für Akkordeon.

Mit Peeter Vähis „Ansichten aus dem alten Reval“ und Villem Kapps „Elegie für Streicher“ standen zwei estländische Komponisten auf dem Programm. Als Höhepunkt und gleichzeitiger Abschluss des Konzerts kam ein bekanntes Werk von Smetana zur Aufführung: Die Moldau. „Hier handelt es sich um ein bewegendes und berühmtes sinfonisches Meisterwerk. Life on stage ist es eher selten zu erleben. Darum haben wir diesen Klassiker für das Matinéekonzert ausgewählt“, sagte Steffi Bade-Bräuning, Leiterin des Hochschulorchesters.

Begeisterte Zuhörer und langer Applaus

Die Zuhörer dankten den Musikern und der Solistin für das Konzert mit langem und begeistertem Applaus. Auch Hochschulrektor Prof. Dr. Christian Maercker würdigte die besondere Leistung des Hochschulorchesters.

„Jedes Jahr freuen wir uns an der Hochschule schon auf dieses stimmungsvolle Ritual zur Einstimmung auf die Adventszeit. Dafür danken wir dem Orchester unter der Leitung von Steffi Bade-Bräuning. Es ist nicht selbstverständlich, dass eine Hochschule unserer Größe ein solches professionelles Orchester hat“, so der Rektor.

Pressebild: Das Hochschulorchester unter der Leitung von Steffi Bade-Bräuning. Foto: Richard Kraning