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12.03.2010 | Startseite


ES fliegt! Hochschule Esslingen begrüßt flugbegeisterte Studierende aus ganz Deutschland

Zur Großdarstellung klicken Sie bitte auf das BildDie Flugtechnische Arbeitsgemeinschaft (FTAG) der Hochschule Esslingen war vom 8. bis 10. Januar 2010 Ausrichter des Wintertreffens der IDAFLIEG (=Interessengemeinschaft deutscher akademischer Fliegergruppen). Diese Interessengemeinschaft besteht aus zehn akademischen Fliegergruppen und trifft sich jährlich zum Austausch von Berichten über Studien und Projekte rund um die Fliegerei.
 
Automatisierter Windenstart ist Ziel der FTAG
Automatisierter Windenstart - Die fliegenden Studierenden vom Esslinger „Stall“ haben einen interessanten Statusbericht zu Forschungsaktivitäten in Sachen Startwindentechnik präsentiert. Ziel der Aktivitäten ist es zum einen, ein genaueres Verständnis des Windenstarts von Segelflugzeugen zu gewin-nen, um die Sicherheit und Effektivität der Startart weiter zu erhöhen. Zum anderen sollen dem Windenfahrer im Projekt „iLaunch – elektronischer Windenassistenz“ in Echtzeit wertvolle Parameter zum laufenden Start übermit-telt werden. Fernziel ist der automatisierte Windenstart. Die FTAG freut sich jederzeit über interessierte Studierende für die Durchführung weiterer Studienarbeiten auf diesem spannenden Gebiet.

Die akademische Fliegergruppe Darmstadt stellte mit Simulation und Ausführung eines Crash-Versuches an ihrem doppelsitzigen Schulungssegelflugzeug D-43 einen interessanten Bericht vor. Mit Videos und Graphiken konnte das schrittweise Versagen der Kohlefaser-Struktur im Cockpitbereich beim Fron-talaufprall nachvollzogen werden. Moderne Segelflugzeuge müssen hier die Piloten schützen. Die Studierenden haben mit ihrer Studienarbeit zum Thema Sicherheitscockpit neue Wege beschritten und interessante Perspektiven für mögliche Verbesserungen aufgezeigt.

Die akademische Fliegergruppe München stellte den Stand der Bauaktivitäten am aktuellen Segelflugzeugprojekt Mü31 vor. Die Anordnung und Gestaltung des Tragflügels vermindert den Auftriebseinbruch im Rumpfbereich und sorgt für einen verringerten Luftwiderstand. Auch dieses komplexe Projekt beschreitet einmal mehr neue innovative Wege.
Auch Ideen für ein Nachfolgeprojekt Mü32 wurden präsentiert. So könnte ein Versuchsträger mit adaptiver – d. h. variabler – Flügelgeometrie neue Möglichkeiten der Leistungssteigerung von Segelflugzeugen aufzeigen.

Kontakt:
FTAG an der Hochschule Esslingen e. V.
http://www.ftag-esslingen.de


19.01.2010/kam